In Sachsen hat die Polizei weitere selbstgebaute Vorrichtungen gefunden, die mutmaßlich für Anschläge auf die Stromversorgung aufgestellt wurden. Wie das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden mitteilten, waren die neun Sprengsätze unmittelbar an Hochspannungstrassen in der Nähe des Umspannwerks Graustein bei Görlitz gefunden worden.
Am Dienstag vergangener Woche waren Anschläge auf Umspannwerke bei Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen verübt worden. Weitere verdächtige Vorrichtungen wurden später in Dormagen und Weisweiler entdeckt.
Nach Angaben von Polizei und Netzbetreibern wurde dabei mit pyrotechnischen Geschossen leitfähiges Material in Hochspannungsleitungen geschossen, um Kurzschlüsse zu verursachen. In der Umgebung wurden Abschussvorrichtungen gefunden. Der Tatverdächtige ist weiter auf der Flucht, nach ihm wird gefahndet.
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