Einen Tag nach der Gründung einer neuen Partei durch die ehemaligen Mitglieder des thüringischen BSW um Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf geht es um die Zukunft der BSW-Landtagsfraktion. Sie tagt aktuell im Landtag in Erfurt. Ihr gehören noch zwölf Abgeordnete an, von denen nach den Austritten in der vergangenen Woche aber nur noch zwei auch Mitglieder des BSW sind. Der Status der Noch-Fraktion des BSW gilt daher als rechtlich unsicher.
Nach Angaben von Abgeordneten geht es um einen möglichen Fortbestand mit neuem Namen oder einen Neustart unter dem Namen der neuen Partei, über deren Gründung Wolf am Sonntagabend überraschend informiert hattee. Wolf, die zur Vorsitzenden der neuen Partei mit dem Namen »Thüringen. Gerecht« gewählt wurde, will die Regierungsfähigkeit der abtrünnigen BSWler erhalten. »Für eine neue Fraktion braucht es eine neue Partei«, sagte sie. Wolf war bis zu ihrem Austritt BSW-Landesvorsitzende in Thüringen.
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