Ministerpräsidentenwahl im November, im Landtag in der Mitte sitzen, mehr Mitglieder in den Ausschüssen – die AfD in Sachsen-Anhalt hat nach ihrem Wahlsieg bei der Landtagswahl im Parlament erste Ansprüche geltend gemacht. Am Mittwoch tagte erstmals der sogenannte Vorältestenrat, in den die Fraktionen in der Regel die Parlamentarischen Geschäftsführer entsenden. Das Gremium diskutierte die nächsten notwendigen Schritte, um den Landtag arbeitsfähig zu machen, wie es zu Beginn jeder Wahlperiode üblich und notwendig ist. Spätestens am 6. Oktober soll das Parlament erstmals in neuer Zusammensetzung tagen, einen Landtagspräsidenten sowie Vizepräsidentinnen wählen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie will die AfD nach ihrem Wahlsieg ihre neue Macht im Landtag von Sachsen-Anhalt organisatorisch und politisch nutzen?
- Welche Rolle könnte das BSW dabei spielen, Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten zu machen und AfD-Forderungen durchzusetzen?

