Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Kooperation von CDU mit AfD: Knobloch zeigt sich entsetzt über Stolpersteinverbot in Heidenau

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Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ist entsetzt über den Vorstoß von CDU und der gesichert rechtsextremistischen AfD im sächsischen Heidenau, dort keine Stolpersteine mehr im öffentlichen Raum zu verlegen. Orte der Erinnerung aus dem Stadtbild zu entfernen, sei der »völlig falsche Weg«, sagte Knobloch den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Knobloch erklärte, sie sei keine »Freundin des Konzepts der Stolpersteine«, gleichwohl sei »dezentrales Gedenken, das nicht aus dem öffentlichen Raum verbannt wird«, entscheidend für eine echte Kultur des Erinnerns. Knobloch hatte die Stolpersteine in der Vergangenheit vehement abgelehnt und sich für aus ihrer Sicht würdigere Alternativen ausgesprochen. In ihrer Heimatstadt München werden auf städtischem Grund keine Stolpersteine verlegt – stattdessen gibt es aber Stelen an Häuserwänden als Gedenken im öffentlichen Raum. »Ich bin entsetzt, dass eine demokratische Partei sich dafür hergibt, ein so durchsichtiges Manöver der Extremisten von der AfD zu unterstützen«, sagte Knobloch.

»Ein Skandal«

Grünen-Chef Felix Banaszak sagte der Presseagentur dpa: »Dass sich CDU und AfD in Heidenau die Hand reichen, um Stolpersteine im öffentlichen Raum zu verhindern, ist ein Skandal.« Gerade angesichts der aktuellen Debatten über den Umgang mit Rechtsextremismus und dem Vormarsch der AfD müsse man alles dafür tun, »um das Gedenken an diejenigen, die verfolgt und ermordet wurden, lebendig zu halten«.

Banaszak sagte: »Die Begründung, man könne auf den Stolpersteinen herumtreten, ist absurd.« Der eigentliche Skandal sei, dass hier die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus mit Füßen getreten werde. Wer dieses Gedenken aus dem Straßenbild verbannen wolle, müsse sich fragen lassen, warum die sichtbare Erinnerung an die Opfer störe.

Im sächsischen Heidenau nahe Dresden sollen keine Stolpersteine mehr zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus verlegt werden. Ein gemeinsamer Antrag von Stadträten der gesichert rechtsextremistischen AfD und der CDU wurde am Donnerstagabend mehrheitlich beschlossen. Viele empfänden diese Form der Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus als nicht angemessen, hieß es als offizielle Begründung in dem Antrag. Stattdessen solle das Gedenken vorzugsweise auf dem Nordfriedhof der Stadt stattfinden, so »dass ein direktes Betreten der Gedenkelemente ausgeschlossen ist«. Die Entscheidung löste bundesweit Kritik und Diskussionen aus.