Hendrik Wüst – davon kann man ausgehen – hat nicht die Absicht, Friedrich Merz als Bundeskanzler abzulösen. Zumindest vorerst nicht. Er hat eine Wahl in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen, in sechs Monaten, das ist einer der Gründe. Er selbst sagt es so: Er wolle Ministerpräsident bleiben, er trete für fünf Jahre an.
Doch zugleich tut er einiges dafür, dass die Debatte über einen Kanzlertausch, nicht in Vergessenheit gerät. Das zeigt sich besonders deutlich bei seinem Besuch in der Türkei, den er am Montagmorgen begonnen hat.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Welche politische Botschaft sendet Hendrik Wüst mit seiner Türkei-Reise?
- Welche Rolle spielt Wüst in der Debatte um einen möglichen Ersatz für Friedrich Merz?

