Nehmen wir also einmal an, Friedrich Merz wird wirklich gestürzt, und der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland heißt Markus Söder, Hendrik Wüst oder Boris Rhein. Fährt dann die Bahn wieder pünktlich? Kostet der Liter Super 1,80 statt 2,50 Euro? Kommt eine Steuerentlastung, die ihren Namen verdient? Nimmt Donald Trump seine Zölle zurück und Xi Jinping seine Autosubventionen? Legen die Huthis ihre Waffen nieder?
Natürlich nicht. Und das ist ein Punkt, der in den Personalspekulationen dieser Tage seltsamerweise kaum ausgeleuchtet wird: Was genau – also ganz genau – wäre eigentlich gewonnen, wenn Merz weg ist?
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum würde ein Sturz von Friedrich Merz die Krise der CDU nicht lösen?
- Vor welcher strategischen Entscheidung steht die CDU im Umgang mit Regierungskurs und AfD?

