Das Nicht-wahrhaben-wollen ist die erste Phase der Trauer nach einem schweren Verlust. Und auch die CDU in Mecklenburg-Vorpommern will es nicht so recht wahrhaben, was da gerade passiert ist.
Nach der Wahl am Sonntag ist klar: Die CDU wird im nächsten Landtag in Schwerin nicht mehr vertreten sein. 4,9 Prozent, es ist das schlechteste Ergebnis für die Christdemokraten in der Geschichte der Bundesrepublik. 32.000 Stimmen verlor die Partei an die AfD, 25.000 an die SPD, 11.000 frühere Wähler sind verstorben. Ganze Landstriche in Mecklenburg-Vorpommern werden in Zukunft von keinem einzigen CDU-Politiker mehr repräsentiert. Ausgerechnet hier, in der politischen Heimat von Altkanzlerin Angela Merkel.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum ist die CDU in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag geflogen?
- Welche Folgen hat das Wahldebakel für Partei und Führung?

