Bei ihrem personellen Aufwuchs liegt die Bundeswehr im planmäßigen Zielkorridor. Zum Stichtag 31. August 2026 dienten rund 186.400 aktive Soldatinnen und Soldaten bei der Truppe, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Dies seien rund 4.000 mehr als zum Stichtag des Vorjahres. Die Zahl bewege sich damit weiterhin im gesetzlich festgelegten Zielkorridor für den personellen Aufwuchs für das Jahr 2026 (186.000 – 190.000).
Die Bundeswehr und die Bundesregierung setzen beim neuen Wehrdienst auf Freiwilligkeit. Ziel des neuen Wehrdienstgesetzes ist es, die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 zu erhöhen.
Im Vergleich zum Ende des einstellungsstärksten Personalgewinnungsjahres 2025 wuchs das militärische Personal den Angaben zufolge um mehr als 2200 Soldatinnen und Soldaten an. Gemessen am traditionell einstellungsstarken Vormonat Juli ging deren Zahl um rund 300 zurück. Laut Ministerium verlassen erfahrungsgemäß überdurchschnittlich viele freiwillig Wehrdienstleistende im August die Bundeswehr, um eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Man rechne bis zum Jahresende weiter mit steigenden Zugangszahlen und werde zum Jahresende deutlich im Aufwuchskorridor liegen, teilte das Verteidigungsministerium mit.
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