Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Artikel 37 des Grundgesetzes: Thorsten Frei erwägt Bundeszwang bei möglicher AfD-Landesregierung

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Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hält nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt die erstmalige Anwendung des sogenannten Bundeszwangs für möglich. Dabei handelt es sich um ein Instrument, geregelt in Artikel 37 des Grundgesetzes, mit dem eine verfassungsfeindlich handelnde AfD-Landesregierung zu disziplinieren wäre.

Die Möglichkeiten reichen dabei von der Zwangsverwaltung einzelner Behörden und Ministerien über die Kürzung von Bundesmitteln bis hin zum Einsatz der Bundespolizei in dem jeweiligen Land. Im Grundgesetz heißt es schlicht und denkbar weitreichend, der Bund könne »die notwendigen Maßnahmen treffen«, um ein Land »zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten«.

»Sollte es die Lage erfordern, werden wir selbstverständlich das Grundgesetz durchsetzen und dafür alle Instrumente nutzen«, sagte Frei dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). »Die Institutionen unseres Staates haben genau dies zu gewährleisten. Wir sind eine wehrhafte Demokratie.«

AfD will Regieren

Frei betonte, dass es sich dabei um eine Ultima Ratio handele. »Aber wenn es nötig sein sollte, hat der Staat die Instrumente, um die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Ganzen zu schützen«, sagte der Jurist. »Das ist für mich eine pure Selbstverständlichkeit.«

Die AfD hatte die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit
deutlichem Vorsprung gewonnen, sie kam auf fast 44 Prozent. Die absolute
Mehrheit verfehlte die Partei jedoch, ihr fehlen drei Stimmen im Landtag. Da weder
CDU, Linke, SPD noch Grüne mit der AfD koalieren wollen, könnte sie entweder auf
Überläufer aus der CDU hoffen oder das BSW. Die Partei zeigte sich bisher
zumindest offen für Gespräche
.

Artikel 37 des Grundgesetzes wurde in der Geschichte der
Bundesrepublik noch nie angewendet. Der Bundeszwang darf nur als letztes Mittel
eingesetzt werden, es gibt hohe Voraussetzungen. Etwa muss der
Bundesrat jedes Mal zustimmen, wenn die Bundesregierung eine Pflichtverletzung
feststellen will, die aus ihrer Sicht entsprechende Zwangsmittel rechtfertigt.