Laut dem Verband Queere Vielfalt (LSDV+) droht nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eine Verschärfung der ohnehin schwierigen Situation queerer Menschen und anderer marginalisierter Gruppen. »Unsere mühsam errungenen Menschenrechte für LSBTIAQ* werden bereits jetzt nicht nur ständig infrage gestellt, sondern aktiv bedroht«, sagte Alva Träbert aus dem Bundesvorstand des Vereins mit Sitz in Berlin.
Die Besetzung der Ministerpräsidentschaft ist zwar noch offen, Menschen aus Sachsen-Anhalt berichten nach Aussage des Verbands aber bereits jetzt von einer deutlich spürbaren Veränderung im gesellschaftlichen Klima. »Menschenfeindliche Positionen sind nicht nur denkbarer geworden, sie werden längst auch offen und unverhohlen unterstützt«, sagte Träbert.
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