CDU-Chef Friedrich Merz hat sich von seiner stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp getrennt. Wenige Tage nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt teilte die CDU mit, Merz und Stumpp hätten sich »in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden«, dass Stumpp ihr Amt zum 21.September 2026 niederlegen wird. Merz werde den Parteigremien den Bundestagsabgeordneten Michael Hose als kommissarischen stellvertretenden Generalsekretär vorschlagen.
Stumpp bezeichnete es laut einer Mitteilung der CDU als eine »große Ehre und Freude«, dass sie sich in den vergangenen vier Jahren in der Partei »für unsere rund 72.500 ehrenamtlichen und hauptamtlichen kommunalen Vertreterinnen und Vertreter einsetzen« durfte. Sie habe in der Zeit rund drei Viertel aller Kreisverbände besucht. Mit der Gründung des Netzwerks für Frauen in der Kommunalpolitik, women@cdu, habe sie zudem mehr Frauen für die Kommunalpolitik der CDU begeistern können.
Über Stumpps mögliches Ausscheiden aus dem Amt war seit Tagen spekuliert worden. Mitte der Woche hatte das Portal Table.Briefings berichtet, die 38-Jährige werde ihren Posten aufgeben – Merz habe ihr diesen Schritt nahegelegt. Doch Stumpp dementierte den Bericht öffentlich. »Das ist unzutreffend«, schrieb sie auf X. Sie sei weiterhin stellvertretende CDU-Generalsekretärin.
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