Der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, will sich nur im Falle einer absoluten Mehrheit bei der Landtagswahl als Ministerpräsident zur Wahl stellen. Dies bekräftigte Siegmund im ZDF-Morgenmagazin. Aktuell würde alle Parteien und Regierungen nach der Wahl das Gegenteil dessen tun, was sie vorher angekündigt hätten. Dies werde dann damit erklärt, dass man ja kompromissbereit und koalitionsfähig sein müsse.
»Wie
soll ich mit solchen Leuten Deutschland oder Sachsen-Anhalt hier
retten?«, sagte Siegmund mit Blick auf die Parteien. »Deswegen müssen wir es alleine machen und deswegen die absolute
Mehrheit.«
»Alle anderen zusammen gegen Deutschland«
Der Frage, ob er damit nicht selbst eine Brandmauer gegen andere Parteien hochziehe, wich Siegmund aus. Seit zehn Jahren werde die AfD ausgegrenzt und von politischen Ämtern ferngehalten, sagte er.
Er wolle keine Brandmauer gegen andere Parteien aufstellen. Wenn es eine Partei gebe, die die Grundprobleme in der Migrations- und Energiepolitik angehen wolle, sei er zur Kooperation bereit. Es gebe aber »nur die Alternative für Deutschland und alle anderen zusammen gegen Deutschland«, sagte Siegmund. »Diese
zwei Parteien gibt es in diesem Land und dazwischen haben die Menschen
hier in Sachsen-Anhalt die Wahl und zwar jetzt am Sonntag.«
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