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Union stehen harte Wochen bevor!
Die nächsten Gegner der Eisernen kämpfen allesamt um die internationalen Plätze. Zum Auftakt des Rückrundenstarts geht es Sonntag (15.30 Uhr) nach Stuttgart. Dann stehen die Spiele gegen Dortmund, Hoffenheim und Frankfurt an. Aber: In der Hinrunde haben die Eisernen gezeigt, dass sie die Europa-Jäger ärgern können.
[–>Kann Union das wiederholen? Steffen Baumgart (54) erklärt: „Wir sind eine Mannschaft, die für alle sehr unangenehmen ist. Dessen sind wir uns bewusst und wir wollen auch unangenehm bleiben.“
Keine leichte Aufgabe, wie Trainer selbst anerkennt: „Dass die individuelle Qualität bei anderen Mannschaften höher ist, wissen wir, aber als Kollektiv und Einheit sind wir schwer zu bespielen. Ob wir dann gewinnen oder verlieren, liegt dann auch an den Stärken des Gegners.“
Wie ausgeprägt der Kampfgeist und der Zusammenhalt der Eisernen sind, haben sie zuletzt bewiesen. Sowohl gegen Mainz (2:2) als auch am Donnerstag gegen Augsburg (1:1) konnten sie in den letzten Minuten noch ausgleichen.
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Baumgart weiter: „Wir haben jetzt erst mal Stuttgart, darauf freuen wir uns, das wird eine riesige Herausforderung, das ist uns bewusst. Aber uns ist auch bewusst, dass wir Mannschaften weh tun können.“
Das wird auch Ziel für Sonntag sein: den VfB ärgern und ihnen Punkte abnehmen. Vor allem für die linke Außenbahn muss Baumgart eine neue Lösung finden. Tom Rothe (21) fehlt weiterhin verletzt. Derrick Köhn, der eine Alternative auf der Position darstellt, ist die nächsten beiden Spiele gesperrt. Er hatte gegen Augsburg nach einem Foul die Rote Karte gesehen.
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Dadurch ergibt sich die große Chance für zwei andere Spieler: „Wir haben Nsoki, der die Position spielen kann und wir haben Juranovic, der da spielen kann. Zwischen den beiden wird es sich entscheiden.“
Gut möglich, dass auch beide in Stuttgart Einsatzminuten bekommen.

