Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Schriftstellerin Leïla Slimani »Die denken, man wandert ein. Punkt« Die marokkanisch-französische Schriftstellerin

Schriftstellerin Leïla Slimani »Die denken, man wandert ein. Punkt« Die marokkanisch-französische Schriftstellerin - Fetchub

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Schriftstellerin Leïla Slimani

»Die denken, man wandert ein. Punkt«

Die marokkanisch-französische Schriftstellerin Leïla Slimani mahnt: In den Debatten über Migration gehe ein Punkt unter. »Vor allem die Politiker machen sich keine Vorstellung davon, wie anstrengend es ist, einzuwandern.«

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Schriftstellerin Leïla Slimani: »Man fragt sich ständig: Aber was mache ich da? Ist es richtig, dass ich mich so verbiege?«

Foto: Jp Pariente / SIPA / picture alliance

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Identität und Fremde, Freiheit und Entwurzelung, die Zerrissenheit zwischen zwei Ländern und Kulturen 

: Das sind die großen Themen der marokkanisch-französischen Familiensaga der Schriftstellerin Leïla Slimani. Den dritten Band hat sie gerade abgeschlossen und mahnt auch vor dem Hintergrund ihrer eigenen Biografie, nicht zu unterschätzen, vor welchen Herausforderungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stehen.

Wenn man gefallen wolle, müsse man wie die Leute vom neuen Ort werden, sagte die 44-jährige Schriftstellerin, die französische und marokkanische Wurzeln hat, der »Süddeutschen Zeitung« 

vom Wochenende. »Die sind misstrauisch, sie hören ganz genau hin, ob man die Sprache auch wirklich gut spricht, ob man einen Akzent hat, ob man die Nuancen in einem Witz versteht. Es ist demütigend.«»Die denken: Man wandert ein, Punkt«Man riskiere dabei, die Person zu verlieren, die man vorher gewesen sei, erklärte die Schriftstellerin. »Man fragt sich ständig: Aber was mache ich da? Ist es richtig, dass ich mich so verbiege? Mache ich das nur, um den anderen zu gefallen, oder gefällt es mir selber auch?« In den gesellschaftlichen Debatten zur Migration gehe dieser Punkt unter.

»Vor allem die Politiker machen sich keine Vorstellung davon, wie anstrengend es ist, einzuwandern, wie schmerzvoll, wie körperlich, wie viel Zeit das braucht«, sagte Slimani. »Die denken: Man wandert ein, Punkt. Dabei dauert es oft zwei Generationen, bis man angekommen ist, bis man Franzose ist, Engländer, Deutscher.«Wie sie ihre eigene Identität als Französin und Marokkanerin empfindet, beschrieb die Autorin so: »Natürlich ist es eine Nichtidentität. Die Leute sagen immer zu mir: Was für ein Reichtum, doppelt zu sein! Aber so ist das nicht, ich bin nicht doppelt – ich bin nichts.«

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Von Frauke Hunfeld

Slimani zählt in Frankreich zu den bekanntesten Autorinnen der Gegenwart. Sie wurde 1981 in Rabat geboren, studierte und arbeitete in Frankreich und wurde 2016 schlagartig durch ihren verstörenden Thriller »Dann schlaf auch du« berühmt, für den sie den französischen Literaturpreis Prix Goncourt erhielt. Auch ihre nachfolgenden Bücher wurden weltweit übersetzte Bestseller.

fok/dpa/KNA

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