Maschine des US-Präsidenten
»Air Force One« muss auf Weg nach Davos umkehren
Sein Auftritt in Davos wird mit Spannung erwartet, doch Donald Trump wird wohl verspätet ankommen: Wegen elektrischer Probleme an Bord des US-Regierungsfliegers ging es für ihn erst mal wieder zurück nach Washington.
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Donald Trump vor der »Air Force One« (am 16. Januar)
Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
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Donald Trump war an Bord der Präsidentenmaschine »Air Force One« auf dem Weg in die Schweiz, als die Crew ein »kleineres elektrisches Problem« bemerkte. Kurz nach dem Start am späten Dienstagabend (Ortszeit) musste das Flugzeug deshalb umkehren. Es landete auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der Hauptstadt Washington.
Von dort soll der Präsident mit einer Ersatzmaschine erneut nach Davos aufbrechen, wie Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalistinnen und Journalisten sagte.Die Nachricht von der unplanmäßigen Umkehr des Flugzeugs wurde etwa eine Stunde nach dem Start der Maschine publik. Trumps Ankunft beim Weltwirtschaftsforum in Davos dürfte sich damit verzögern. Er soll dort am frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Rede halten. Anschließend will er mehrere Staats- und Regierungschefs treffen.
Trump: »Ich denke, die Dinge werden ziemlich gut laufen« Trumps Auftritt wird vor dem Hintergrund der Grönlandkrise mit Spannung erwartet (mehr dazu hier
). Es wird damit gerechnet, dass der US-Präsident den Druck auf die Europäer weiter erhöht, damit sie seinem Plan zustimmen: Trump will die Arktisinsel übernehmen.
DER SPIEGEL
Es seien viele Treffen zur Zukunft der zu Dänemark gehörenden Insel geplant, hatte Trump Stunden vor seiner Abreise angekündigt, ohne dabei ins Detail zu gehen. »Ich denke, die Dinge werden ziemlich gut laufen.« Trump gab sich auch zuversichtlich, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich sei. Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA »sehr glücklich« sein werden.
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Gleichzeitig bekräftigte Trump seine bereits mehrfach vorgebrachte Darstellung, dass die USA aus Sicherheitsgründen auf Grönland angewiesen seien. Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die weltgrößte Insel in den Besitz der USA zu bringen, antwortete der US-Präsident vor seiner Abreise: »Das werden Sie sehen.«
aar/Reuters/dpa
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