Immobilieneigentümer in Taufkirchen müssen tiefer in die Tasche greifen als bisher. So hat der Gemeinderat eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer A für agrarische und die Grundsteuer B für bauliche Flächen beschlossen – jeweils von 350 auf 400 Prozent. Die neuen Faktoren zur Berechnung der Steuerschuld gelten seit 1. Januar. Durch die Erhöhung der Hebesätze erhofft sich die finanziell klamme Kommune laut Kämmerer Jan Gradl jährliche Mehreinnahmen von circa 380 000 Euro.
2025 erhielt die Gemeinde aus der Grundsteuer A und B insgesamt fast 2,7 Millionen Euro. Im Bereich der Gewerbesteuer lagen die Einnahmen bei 18 Millionen Euro, womit die Kommune weiterhin einen der hintersten Ränge im Landkreis München belegt. Zum 1. Januar 2024 hatte Taufkirchen den Hebesatz für die Gewerbesteuer drastisch auf 250 Prozent gesenkt, um mehr Unternehmen in den Ort zu locken.

