Die junge, unkonventionelle Konzertreihe „Mittendrin“ startet am Freitag, 23. Januar, um 19 Uhr in die zweite Runde. Die künstlerischen Leiter, Pianist Julian Riem und Klarinettist Georg Arzberger haben bereits im vergangenen Jahr gezeigt, wie sich höchste musikalische Ansprüche mit Nahbarkeit und klassischer Musik im lockeren Rahmen und ohne Kleiderordnung aufs Schönste verbinden lassen. So nah wie hier ist das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern selten – und das nicht nur während des Konzerts, sondern auch in den Pausen und danach.
„Wir sind der Ansicht, dass klassische Musik jede und jeden berühren kann und unendlich viel geben kann. Quasi Balsam für die Seele. Und um das allen zu ermöglichen, versuchen wir, Hemmschwellen zu senken und möglichst viele zu ermutigen, es doch mal zu wagen“, sagt Arzberger. „Gerade in unseren Zeiten sind ein paar Stunden des sich Wegträumens etwas Wunderbares, das neue Kraft schöpfen lässt.“
Die Konzerte finden in den „Kunstwerken Dachau“, dem Atelier von Richard Wurm an der Thomas-Schwarz-Straße 22, statt. Hier spielt nicht nur die Musik eine wichtige Rolle, sondern gleichfalls die Bilder des Künstlers. Zu Gast ist eine der renommiertesten Geigerinnen der Klassikwelt: Lena Neudauer. Sie ist auf den großen Bühnen dieser Welt zu Hause, regelmäßig bei berühmten Festivals zu hören und lehrt als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Auch Julian Riem gehört zu den bedeutendsten und gefragtesten Pianisten und genießt vor allem als herausragender Kammermusiker höchste Anerkennung. Als Dritter im Bunde ist der in Dachau lebende Klarinettist Georg Arzberger zu hören, der den beiden in nichts nachsteht und ebenfalls als Professor an der Hochschule für Musik und Theater lehrt. Die drei entführen zum „Mittendrin“-Auftakt mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Johannes Brahms in eine hochromantische Welt, die Gedanken und Träumen freien Lauf lässt.

