Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust

    Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat an die Europäische Union (EU) appelliert, der Verbreitung KI-generierter Holocaust-Bilder und -Videos auf sozialen Medien entschiedener Einhalt zu gebieten. „Das große Leid der Opfer des Holocaust darf nicht verfälscht und verzerrt werden“, sagte Weimer der Nachrichtenagentur Reuters. Der parteilose Politiker sieht die Plattformbetreiber auf Grundlage des Digital Services Act (DSA) in…



  • Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust

    Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust

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Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust

Gedenkstätten: Wolfram Weimer fordert härteres Vorgehen gegen KI-Bilder vom Holocaust - Fetchub

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Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat an die Europäische Union (EU) appelliert, der Verbreitung KI-generierter Holocaust-Bilder und -Videos auf sozialen Medien entschiedener Einhalt zu gebieten. „Das große Leid der Opfer des Holocaust darf nicht verfälscht und verzerrt werden“, sagte Weimer der Nachrichtenagentur Reuters. Der parteilose Politiker sieht die Plattformbetreiber auf Grundlage des Digital Services Act (DSA) in der Pflicht, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) hergestellte Bilder eindeutig zu kennzeichnen und „wenn nötig“ zu entfernen. Der DSA ist eine EU-Verordnung, die seit 2024 rechtskräftig ist. Sie soll digitale Grundrechte von Verbrauchern schützen und verpflichtet große Online-Plattformen, angemessen gegen illegale Inhalte vorzugehen.

Weimer unterstützt damit einen Vorstoß von Gedenkstätten, Archiven, Museen und Erinnerungsinitiativen aus ganz Deutschland: Etwa 30 Einrichtungen hatten in der vergangenen Woche vor den Folgen einer massenhaften Geschichtsverzerrung auf sozialen Medien gewarnt. In einem offenen Brief hatten sie die Plattformbetreiber aufgefordert, konsequenter bei KI-generierten Holocaust-Fälschungen einzuschreiten.

Dieses Bild kommt auf Facebook gut an: Angeblich soll es einen US-Soldaten bei der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald mit zwei jungen Häftlingen zeigen. Dass diese Aufnahme durch eine KI erstellt wurde, wird im Begleittext verschwiegen. Die SZ hat das hier nachträglich mit einem Wasserzeichen gekennzeichnet.
Dieses Bild kommt auf Facebook gut an: Angeblich soll es einen US-Soldaten bei der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald mit zwei jungen Häftlingen zeigen. Dass diese Aufnahme durch eine KI erstellt wurde, wird im Begleittext verschwiegen. Die SZ hat das hier nachträglich mit einem Wasserzeichen gekennzeichnet. (Foto: Quelle: Facebook/Historic Voices)

„Mit jedem dieser Postings wird die Arbeit von Gedenkstätten, Archiven, Museen und Forschungseinrichtungen entwertet und ihre Glaubwürdigkeit untergraben“, heißt es in dem Brief. Diese Inhalte würden gezielt eingesetzt, „um historische Fakten zu verwässern, Opfer- und Täterrollen zu verschieben oder revisionistische Narrative zu verbreiten.“ Sie würden zudem die Sehgewohnheiten der Nutzer und Nutzerinnen verändern, „die zunehmend auch authentische historische Dokumente anzweifeln“.

Mit KI erstellte Bilder und Videos, die vorgeben, Szenen aus Konzentrations- und Vernichtungslagern zu zeigen, fluten seit Monaten die Nachrichtenfeeds auf Facebook, Tiktok oder X. In den meisten Fällen fehlt der Hinweis, dass es sich dabei um frei erfundene Inhalte handelt. Experten sehen darin eine „neue Dimension der Fake History“.

Es ist ein makabres Geschäft um Klicks und Aufmerksamkeit auf Kosten historischer Fakten. Die Accounts, die diese KI-Inhalte verbreiten, erreichen damit teilweise Zehntausende Menschen nur mit einem Beitrag. Einige schlagen auch Profit daraus. In einer aufwendigen Recherche hat die BBC viele der KI-generierten Bilder, die auf Facebook im Umlauf sind, zu den Konten eines Netzwerkes aus pakistanischen Content-Erstellern zurückverfolgen können. Demnach nutzen diese die falschen historischen Aufnahmen für ein Monetarisierungsprogramm von Meta, das Nutzer für Beträge mit vielen Aufrufen bezahlt.

„Die Verbreitung manipulierter Bilder führt dazu, ‌dass Geschichte umgeschrieben wird“

Weimer fordert jetzt die EU-Kommission auf, Maßnahmen gegen die Plattformbetreiber zu ergreifen. „Wir ‌müssen verhindern, dass mit solchen KI-generierten Bildern oder Videos in sozialen Medien Geld verdient wird“, so Weimer zu Reuters. Das gebiete der Respekt vor Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft getötet und ‍verfolgt wurden. „Die Verbreitung manipulierter Bilder führt dazu, ‌dass Geschichte umgeschrieben und letztlich relativiert wird. Der DSA nimmt die Plattformanbieter in die Pflicht“, betonte der Kulturstaatsminister in Richtung EU-Kommission.

Zuletzt hatte Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Instagram, auf SZ-Anfrage nur allgemein auf „Gemeinschaftsstandards“ verwiesen, die festlegen würden, welche Inhalte auf Facebook und Instagram erlaubt seien. Es sei bisher technisch nicht möglich, alle KI-generierten Inhalte zu identifizieren, hieß es. Zusammen mit anderen Unternehmen der Branche arbeite man aktuell an einheitlichen Standards, um KI-Content zu erkennen.