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Die Handball-Party in Dänemark geht für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Mit dem 34:32 gegen Spanien qualifizierte sich die Truppe um Kapitän Johannes Golla (28/Flensburg) für die EM-Hauptrunde. Schon vor dem Duell gegen Spanien war für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason (66) klar: Nach dem Erfolg der Österreicher gegen Serbien (26:25) reicht ein Remis, für den Einzug in die Hauptrunde.
BILD sagt, wer wie in Form war. Die Einzelkritik.
- Späth (3 Paraden): Kam in der zweiten Halbzeit für Wolff, fischte mit der ersten Aktion direkt einen freien Wurf von Fis weg. Hielt danach, was er halten musste. Note: 3
- Wolff (6 Paraden): Kein spektakuläres, aber ein solides Spiel unseres Torwart-Stars. Holte in Durchgang eins ein paar freie Würfe raus. Note: 3
- Lichtlein (0 Tore): Wurde von Füchse-Boss Hanning wegen seines Tempos gegen Spaniens offensive Deckung gefordert. Bekam ein paar Minuten und leitete zwei Tore ein. Note: 3
- Golla (2 Tore): Der Kapitän deckte zu Beginn gewohnt gut, saß in der zweiten Halbzeit aber größtenteils auf der Bank, weil Fischer heißlief. Note: 3
- Schluroff (0 Tore): Blieb nach zwei guten Auftritten gegen Österreich und Serbien dieses Mal unsichtbar. Nahm sich nur einen Aufsetzer, der drüberflog. Note: 4
- Langhoff (0 Tore): Stand in der Startsieben. Defensiv stark, offensiv aber schwach und mit einigen Fehlern und Offensiv-Fouls. Note: 3
- Häseler (1 Tor):Durfte erste Turnier-Minuten absolvieren, verwandelte seinen ersten und einzigen Versuch. Note: 3
- Knorr (5 Tore): Brachte wie schon gegen Serbien Tempo rein, durfte diesmal auch frühzeitig im zweiten Durchgang mitwirken. Starke Abschlüsse, nur wenige Fehler. Genau diesen Knorr braucht die Mannschaft. Note: 2
- Zerbe (3 Tore): Der Rechtsaußen scheiterte zweimal frei stehend an den spanischen Schlussmännern, verwandelte aber seine restlichen Versuche. Note: 3
- Köster (6 Tore): Auf beiden Seiten ein sehr solider Auftritt des Gummersbachers. Vorn mit überlegten Aktionen und Würfen, hinten im Innenblock mit Zugriff. Note: 2
- Uscins (8 Tore): Deutschlands Handballer des Jahres übernahm Verantwortung, leistete sich nur zwei Fehlwürfe und wurde am Ende bester DHB-Werfer. Er scheint nach seiner Bänderzerrung wieder bei 100 Prozent zu sein. Note: 2
- Kiesler (0 Tore): Überzeugt weiter als Abwehr-Monster. Bestand sämtliche Duelle mit Dujshebaev, Fis und Co. Ist in der Deckung kaum noch wegzudenken. Kassierte eine ungerechtfertigte Zwei-Minuten-Strafe. Note: 2
- Mertens (4 Tore): Wurde allein in der ersten Halbzeit häufiger freigespielt, als in den vorherigen Spielen. Nutze jede seiner Wurfchancen. Note: 2
- Fischer (5 Tore): Er brachte Power und Emotion! Erzielte im ersten Durchgang zwei Treffer hintereinander, packte auch hinten zu und sorgte dafür, dass Kapitän Golla in der zweiten Halbzeit mal eine Pause bekam. Vor dem Spiel kam er nur auf zwölf Einsatzminuten im Turnier. Dürfte mehr werden. Note: 1
- Grgic (-): Note: –
- Kohlbacher (0 Tore): Kam in der 53. Minute, blieb in kurzer Einsatzzeit aber ohne nennenswerte Aktion. Note: 3

