Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars

Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars - Fetchub

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Deutschland hat den Drucktest bei der HandballEM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars Uscins (23/Hannover) übernahm Verantwortung, forderte die Bälle und nahm mit seinen Toren spürbar Last von der Mannschaft. Denn die Ausgangslage im Vorrunden-Endspiel gegen Spanien war heikel. Für die DHB-Auswahl stand alles auf dem Spiel: Verlieren verboten, die Hauptrunde auf der Kippe.

Genau in diesem Moment ist Uscins da. Acht Tore erzielt der Linkshänder, eines davon spektakulär per Kempa. Immer wieder sucht er den Abschluss, übernimmt Verantwortung. Deutschland gewinnt 34:32 (17:15), zieht als Gruppensieger weiter und startet mit zwei Punkten in die Hauptrunde.

Uscins prägt diesen Abend. Nach der Schlusssirene hüpft er erleichtert über das Feld, ein Bild für den abgefallenen Druck der vergangenen 60 Minuten. Die Erleichterung ist auch bei Bundestrainer Alfred Gíslason (66) zu sehen, der schon Sekunden vor dem Ende lächelt. Der Sieg gegen Spanien wird zum sportlichen Wendepunkt dieses Turniers.

Dass Uscins für große Spiele gemacht ist, hat er längst bewiesen. 2023 führte er die deutsche U21 als Kapitän zum WM-Titel. Bei Olympia folgte der nächste große Moment, vor allem im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich: 14 Tore, ein dramatisches Spiel. Nach dem Abpfiff ging Uscins auf Nikola Karabatić zu, der sein letztes Spiel absolvierte. Der Superstar sagte zu ihm: „Du hast mich jetzt trotzdem in die Rente geschickt.“

Handball-EM: Uscins meidet soziale Medien

Trotz dieser großen Bühne bleibt Uscins bemerkenswert nahbar, fast leise in seiner Art. Ganz anders als viele in seiner Generation ist er in den sozialen Medien kaum zu finden. Eine bewusste Entscheidung. Uscins erklärt im BILD-Gespräch in Silkeborg: „Gerade, was man in den letzten Tagen gesehen hat, dass Dinge hochgepusht werden, die da nicht so sind, weil Zitate genommen werden, die aus dem Kontext sind. Im Endeffekt regen sich vielleicht die Leute auf, die das lesen und sich das zu Herzen nehmen. Deswegen habe ich mir tatsächlich abgewöhnt, da irgendwie was zu Herzen zu nehmen. Es spielt für mich keine Rolle, wer auf Facebook was von mir hält oder nicht. Ich glaube, das ist eine große Challenge für viele Jungs in unserem Alter, weil die viel am Handy sind und sich das durchlesen. Das wäre fatal, wenn man sich davon das Selbstgefühl nehmen ließe.“

[–>Ein wichtiger Anker in seinem Leben ist seine Oma in Lettland, der Heimat seiner Eltern. Dort ist das Leben einfach, ruhig, weit weg vom Profisport. Über den Ort sagt Uscins zu BILD: „Da ist wirklich nichts. Also 300 Meter im Kreis ist irgendwann das nächste Haus.“ Und weiter: „Aber das Grundstück und alles gehört hier. Also als sie noch ein bisschen fitter war, wurden Kartoffeln, Salat, Tomaten, Gurken, alles angebaut.“ Besonders geblieben ist ihm der Alltag dort: „Salat zum Mittag, dann wirklich aus dem Garten geholt.“ Einen grünen Daumen hat er allerdings nicht. „Im Alter von drei Jahren ging es dann ja nach Deutschland.“

Der Besuch der Oma ist ihm bis heute wichtig, eine echte Herzensangelegenheit. „Ja, wenn ich es schaffe, die Oma zu besuchen, dann in der Sommerpause“, sagt Uscins. Auch seine Eltern fahren regelmäßig nach Lettland und kümmern sich um alles. Diese andere Welt hilft ihm, Abstand zu gewinnen – und geerdet zu bleiben.

Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning

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Dabei war sein sportlicher Weg kein Selbstläufer. In der Jugend spielte er beim SC Magdeburg, schaffte dort aber nicht den nächsten Schritt. Der Wechsel nach Hannover brachte schließlich den Durchbruch. Dort entwickelte sich Renars Schritt für Schritt zum Leistungsträger. Parallel zum Handball absolviert der nachdenkliche, wissbegierige Rückraumspieler ein Fernstudium, um auch abseits der Halle gefordert zu sein. „Ich brauche unbedingt auch etwas für meinen Kopf“, hat er einmal gesagt.

Seinen Traum von einem eigenen Café hat er in Dessau gerade verwirklicht – geführt wird es von seiner Mutter Aija. „Ein Café zu betreiben, war der Traum meiner Mutter“, erklärt Uscins. Kaffee ist auch seine eigene große Leidenschaft.

Auf dem Feld denkt er dennoch nicht in eigenen Toren, sondern ans Team. „Ich möchte auf keinen Fall jemand sein, der nur die eigenen Torchancen sucht und damit dem Kollektiv seinen Spielstil aufzwingt“, sagt er. Das handballerische Talent wurde ihm dabei schon in die Wiege gelegt. Vater Armands (52) spielte als Kreisläufer für die lettische Nationalmannschaft, führte das Land 2020 als Trainer zur EM.

Was der Sieg gegen Spanien für diese junge Mannschaft bedeutet, beschreibt Uscins so: „Alfred hat mit seiner Erfahrung schon vor dem Spiel gesagt, dass wir nach den 60 Minuten sagen werden: Das Spiel wird uns nach vorne bringen, egal wie. Für so eine junge Mannschaft, die vielleicht ein bisschen Erfahrung hat, aber selten in so einer Situation war, war es für uns Gold wert, dass wir das so positiv gestalten. Das heißt, wir können aufeinander zählen, egal wie viel Druck auf uns lastet. Wenn jeder seine Stärken einbringt, dann wird es für jede Mannschaft schwer.“ Gerade gegen solch einen Uscins…