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Berlin – Es sollte eine Veranstaltung mit Tanz, Musik, Filmen und Essen werden: das Kulturfestival „Palestine in Berlin“. Die Projekte des Veranstalters werden sogar mit öffentlichen Geldern gefördert. Doch das Festival wirbt auf einem Flyer offen mit roten Hamas-Dreiecken.
Das Event sollte am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 im Berliner Bezirk Reinickendorf stattfinden, organisiert vom Kultur- und Sportclub Salam. Unter anderem versprach das Programm einen Kurs für den traditionellen Volkstanz Dabke, einen Malworkshop für Kinder, einen Stand mit palästinensischen Produkten und eine Filmvorführung.
Doch handelt es sich hier um eine Pro-Hamas-Veranstaltung? Darauf deutet zumindest das Design des Werbeflyers hin: Er ist mit deutlich erkennbaren roten Dreiecken versehen – einem Symbol, mit dem die Terrormiliz ihre Feinde markiert.
Die israelische Botschaft postete dazu auf X: „Es fällt schwer, dies anders als eine dog whistle (auf Deutsch Hundepfeife, Anm. d. Red.) für Antisemiten zu interpretieren. Wenn es sich nur um ein verunglücktes Grafikdesign handeln sollte, dann sind die Veranstalter sicherlich bereit, sich von dem Terror der Hamas öffentlich zu distanzieren.“
So warb der Verein Salam e. V. für das Kulturfestival
Fördergelder im fünfstelligen Bereich
Brisant: Als Träger des interkulturellen Zentrums BBK (Bildung, Beratung, Kultur) Linde erhält der Verein sogar Fördergelder. 2024 bekam er laut Bezirk 87.371 Euro, im Jahr darauf 81.350 Euro und 2026 sollen es voraussichtlich 85.000 Euro sein.
Dieses Programm versprachen die Veranstalter – auch hier ist das rote Dreieck zu erkennen
Veranstaltung nach BILD-Anfrage abgesagt
Ist das mit terrorverherrlichender Symbolik vereinbar? „Nein“, schreibt der Bezirk auf BILD-Anfrage. „Nachdem dem Bezirksamt bei der Prüfung der Veranstaltung im Vorhinein die Nutzung verbotener Symbole (rotes Dreieck) zur Kenntnis gelangt ist, wurde dem Veranstalter Salam e. V. die Durchführung der Veranstaltung untersagt.“
Der Chef der Jungen Union Reinickendorf und Kandidat für das Abgeordnetenhaus, Richard Gamp (22), befürwortet die Entscheidung: „Es muss endlich Schluss sein mit deutschem Steuergeld für Hamas-Freunde und Antisemitismus-Fans. Wer Terrorsymbole benutzt und sich nicht klar davon distanziert, ist ein geistiger Brandstifter für Judenhass und antisemitische Gewalt.“ Die Absage sei deshalb jetzt die genau richtige Konsequenz.

