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  • Marietta Slomka: „Dich machen wir arbeitslos, Mäuschen!“

    Marietta Slomka: „Dich machen wir arbeitslos, Mäuschen!“

    Manche Menschen haben dieses Etwas, das nie weggeht: Als die 31-jährige Marietta Slomka vor tatsächlich 25 Jahren zum ersten Mal das „Heute-Journal“ im ZDF moderierte, schrieb die SZ von Slomkas verständlichen Texten, der feinen Ironie, den gut gesetzten Pausen. Ernst, aber nicht zu ernst, befanden die Kollegen von der FAZ, und dass sie „mühelos hinter den berichteten Ereignissen verschwinden“ könne – das war ein Kompliment. Und natürlich schrieben alle von ihren „blaßblauen Augen“ und dass sie „kühl“ wirke. Als neue Moderatorin wurde sie an Nachrichtenfrauen wie Gaby Bauer oder Maybrit Illner gemessen, zu den Sendungsthemen gehörten Rudolf Scharpings Standortschließungen bei der Bundeswehr. Die Welt war eine andere, Slomka eigentlich nicht. Heute ist die studierte Volkswirtin die Eminenz des deutschen Nachrichtenfernsehens, und dazu gehört erfreulicherweise, dass es mit ihr nie langweilig ist. Das gilt bei Politikerinterviews – legendär, wie Sigmar Gabriel im November 2013 die Fassung verlor – ebenso wie im persönlichen Gespräch in einem Café mit Kaminfeuer.

  • Bayer Leverkusen nach Piräus-Pleite: Rückwärts statt vorwärts

    Bayer Leverkusen nach Piräus-Pleite: Rückwärts statt vorwärts

    Besser als Bayer Leverkusen sind in dieser Welt wahrscheinlich nicht viele hochklassige Fußballvereine aus dem Jahr 2025 gegangen. Im Dezember qualifizierte sich der Konzernklub durch ein 1:0 in Dortmund für das Viertelfinale im DFB-Pokal. Man rettete im Match gegen Newcastle in der 88. Minute einen wichtigen Punkt für die Beförderung in der Champions League und gewann zum guten Ende beim Ligakonkurrenten RB Leipzig eines dieser Sechs-Punkte-Spiele, die so wertvoll sind wie der Diamant eines Maharadschas. Dankbar dachten die Bayer-Chefs Fernando Carro und Simon Rolfes bei ihren Jahresrückblicken an jenen Tag Anfang September, an dem ihnen Kasper Hjulmand zusagte, den Cheftrainerjob zu übernehmen. Eurosport verglich den überall gelobten dänischen Fußball-Lehrer mit dem Schöpfer: „Neues Leben eingehaucht“ habe er der Werkself.

    Im Januar 2026 sieht die Lage allerdings ganz anders aus, und Hjulmand kann froh sein, dass er nicht Trainer von Real Madrid ist – weil er es dann womöglich nicht mehr lange bleiben würde. Nach Leverkusens 0:2-Niederlage am Dienstagabend bei Olympiakos Piräus wird dem Coach einhellig die erste Bayer-Krise attestiert, und das ist kein Befund, dem er mit guten Argumenten widersprechen könnte: Dass es im dritten Spiel des Jahres die dritte Niederlage gab, ist unangenehm genug. Noch unangenehmer ist das Zustandekommen der Bilanz: 1:7 Tore in drei Partien zeigen, dass weder Verteidigung noch Angriff auf dem gewünschten und zum Jahresende hin gewohnten Leistungsniveau sind.

    Fußballtaktik

    :Was es mit dem Manndeckungs-Trend auf sich hat

    Längst nicht nur der FC Bayern macht es: Bayer Leverkusens Analyst Marcel Daum erklärt, wie eine neue, an alte Fußballzeiten erinnernde Art des Verteidigens das Spiel verändert.

    SZ PlusVon Sebastian Fischer

    Das 1:4 gegen den VfB Stuttgart am vorvergangenen Wochenende war offenbar kein knalliger Aussetzer, sondern ein Trendsetter. Mit der Folge, dass Bayer aktuell ein doppeltes Problem mit der Champions League hat: Falls das finale Gruppenspiel kommende Woche gegen Villarreal verloren gehen sollte, droht das abrupte Aus. Und in der Bundesliga hat man durch zwei Sechs-Punkte-Pleiten die Konkurrenz gestärkt – der Kampf um die Europa-Plätze für nächste Saison ist noch enger geworden. „Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt“, resümierte Hjulmand in Piräus.

    Bei Olympiakos, bisher ganz unten platziert in der langen Champions-League-Tabelle, lagen die Leverkusener nach nicht mal zwei Minuten hinten. Der Trainer wollte das keineswegs als Unfall bezeichnen, er schaute aufs große Ganze und sah, dass Antrieb und Richtung nicht stimmten: Statt vorwärts habe seine Elf rückwärts gespielt, klagte er. In der hintersten Linie geriet der französische Verteidiger Loïc Badé in Schwierigkeiten, die einen Eckstoß kosteten und nachfolgend das 0:1 brachten. Auf die persönlichen Fehler, Badés Unentschlossenheit und den ungenügenden Abschirmdienst von Angreifer Christian Kofane ging Hjulmand nicht ein: „Wir müssen unser Spiel besser spielen“, sagte der Coach, das Wort unser betonend.

    Das Leverkusener Spiel hatte im Dezember fast wieder so gut funktioniert wie unter Hjulmands Vorvorgänger Xabi Alonso. Den Mittelpunkt im Getriebe bildeten zwei Spanier: Aleix García, 28, brillierte als Ballverteiler, Alejandro Grimaldo, 30, als Spielmacher. Auch am Dienstagabend hatten die beiden in ihren Rollen gute und sehr gute Szenen, aber sie streuten auch immer wieder ungenaue und unsaubere Zuspiele ein. Im Bayer-Spiel herrschte somit unübliche Hektik, Olympiakos wusste sich das zunutze zu machen. Der griechische Meister überließ den Gästen den Ball, hielt aggressiv dagegen und ließ die Tore wie Dolchstöße wirken: Just in der besten Phase der Leverkusener kurz vor der Pause, als Kofane und Lukas Vázquez große Ausgleichschancen hatten (und vergaben), schoss Piräus das 2:0.

    Der Treffer entwickelte sich aus einem guten Konter und einer schlechten Verteidigungsleistung, die Hjulmands Selbstbeherrschung herausforderte: Knapp schaffte er es, die verantwortlichen Abwehrspieler Badé und Robert Andrich nicht beim Namen zu nennen. Den Rest schilderte er deutlich: „Wir sind zwei (Verteidiger) gegen einen (Angreifer) auf der letzten Linie, nicht eins gegen eins, nicht in Unterzahl. Das müssen wir schaffen!“ Von diesem 0:2 hat sich Bayer, trotz aufwendigen Bemühens, nicht mehr erholt.

    Dem herrschenden Trend, mittels statistischer Werte das Spiel entschlüsseln zu wollen, trat Kasper Hjulmand mit seinem Fazit des Abends entgegen. Auf dem Papier habe Bayer 04 einen hohen Sieg erzielt: Ballbesitz, Pässe, Eckstöße, Torschüsse, Torchancen, xG-Rate, Pi im Quadrat – „wir haben die ganzen Daten gewonnen“, sagte der Trainer, „aber nicht die wichtigsten Daten.“ Tore hatte lediglich Piräus geschossen. In dieser Disziplin herrscht 2026 bei Bayer 04 noch massiver Nachholbedarf.

  • Verpflichtende Sommerschule Österreich verkürzt Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen »Deutsch ist der

    Verpflichtende Sommerschule Österreich verkürzt Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen »Deutsch ist der

    Verpflichtende Sommerschule

    Österreich verkürzt Ferien für Schüler mit Deutsch-Problemen

    »Deutsch ist der Schlüssel für den Bildungsaufstieg«: Schülerinnen und Schüler mit Sprachdefiziten müssen in Österreich in den Sommerferien künftig zwei Wochen lang die Schulbank drücken. Wer sich weigert, wird bestraft.

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    Schule in Wien

    Foto: Gilbert Novy / KURIER / pictured / picture alliance

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    Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen haben in Österreich künftig kürzere Sommerferien. Sie müssen eine zweiwöchige Sommerschule besuchen, um ihre Sprachkompetenz zu verbessern. Das hat das Parlament in Wien beschlossen. Wer verweigert, muss mit einer Geldstrafe rechnen.

    Die Maßnahme ist Teil der Integrationspolitik der Koalitionsregierung von konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und den liberalen Neos. »Deutsch ist der Schlüssel für den Bildungsaufstieg, und Deutsch ist auch der Schlüssel für ein gelungenes Leben«, sagte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) im Parlament.Zehntausende Schüler betroffenDie Verpflichtung betrifft Schüler bis zum Alter von 15 Jahren, die Sonderklassen oder Förderkurse besuchen, weil sie wegen Sprachdefiziten dem Unterricht nicht ausreichend folgen können. Das waren nach Regierungsangaben im Vorjahr rund 48.000 Schüler.

    In der Hauptstadt Wien konnten zu Beginn des aktuellen Schuljahres rund ein Fünftel der Grundschüler nicht ausreichend Deutsch, wie aus Daten der Stadt hervorgeht. Dies sei großteils auf den Familiennachzug von Geflüchteten aus Syrien zurückzuführen, sagte ein Sprecher der Stadtregierung der Nachrichtenagentur dpa.

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    Neue Aufgaben für Kitas: Bundesbildungsministerin Prien will Sprachtests für alle Vierjährigen

    Die Sommerferien dauern in Österreich neun Wochen. Schon bisher gab es für Schüler mit schwächeren Leistungen etwa in Deutsch, Englisch oder Mathematik das Angebot, freiwillig eine zweiwöchige Sommerschule zu besuchen.

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  • Demonstrationen zu Syrien in zahlreichen Städten Ausschreitungen bei prokurdischen Kundgebungen in Deutschland

    Demonstrationen zu Syrien in zahlreichen Städten Ausschreitungen bei prokurdischen Kundgebungen in Deutschland

    Demonstrationen zu Syrien in zahlreichen Städten

    Ausschreitungen bei prokurdischen Kundgebungen in Deutschland

    Böller, Steine, verletzte Polizisten: In vielen deutschen Städten haben Menschen wegen der Lage in Syrien demonstriert. Am Rande einiger Protestmärsche kam es zu Gewalt. Der Überblick.

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    Pro-kurdische Demonstration in Dortmund

    Foto: Alex Talash / dpa

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    Die Lage in Syrien hat in Deutschland zu zahlreichen Demonstrationen geführt: Tausende Menschen nahmen am Dienstag Abend an pro-kurdischen Kundgebungen teil. Am Rande der Protestzüge kam es teilweise zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, aber auch mit Passanten.

    DortmundSieben Polizisten sind am Rande einer pro-kurdischen Demonstration in der Dortmunder Innenstadt verletzt worden. In ihrer unmittelbaren Nähe detonierten Böller, heißt es. »Mehrere Versammlungsteilnehmende randalierten und beschädigten Fensterscheiben von Imbissbetrieben«, berichtete die Polizei. Demnach demonstrierten etwa 4000 Menschen.Unmittelbar nach der Versammlung seien Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigung eingeleitet worden. Es seien auch Steine auf die Einsatzkräfte geworfen worden. Niemand sei verletzt worden.

    Die Polizei bewertete die Vorfälle als schwerwiegende Straftaten und leitete zwei Strafverfahren ein. Intensive Ermittlungen zur Identifizierung der Tatverdächtigen dauerten an. Es sollten unter anderem Videos ausgewertet werden, die von Privatpersonen und Einsatzkräften aufgenommen wurden. Die Polizei kündigte eine Ermittlungskommission an.

    FrankfurtIn Frankfurt am Main nahmen etwa 5000 Menschen an einer pro-kurdischen Kundgebung teil. Im Anschluss seien rund 300 Menschen bis zur Frankfurter Hauptwache gelaufen, bis auch diese Gruppe sich aufgelöst habe, sagte die Sprecherin. An der Frankfurter Hauptwache habe man zudem einen lauten Böller gehört. Im Zuge der Demonstration war es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Der Theatertunnel war zwischenzeitlich gesperrt.

    StuttgartIn der baden-württembergischen Landeshauptstadt hat die Polizei eine Demonstration mit etwa 2000 Teilnehmern in der Nähe des Börsenplatzes gestoppt. Nach Polizeiangaben wurden Flaschen und Pyrotechnik auf die Polizei geworfen. Mehrere Menschen wurden kurzzeitig festgenommen, Einsatzkräfte nahmen die Personalien von 75 Teilnehmern auf. Es gehe um Landfriedensbruch, Angriffe auf Polizisten oder Verstöße gegen das Sprengstoff- und Versammlungsgesetz.Nach der Demonstration sprach die Polizei vereinzelt Platzverweise aus.BremenAm Hauptbahnhof in Bremen kam es laut Polizei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, als sich Demonstranten von Passanten provoziert fühlten. Die Polizei habe »durch Absperrungen und den Einsatz unmittelbaren Zwangs« verhindert, dass Protestierende die vermeintlichen Provokateure in den Bahnhof verfolgten. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet. Nun laufen Ermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruch. Insgesamt demonstrierten laut Polizei etwa 2000 Menschen.

    HannoverIn Hannover gingen Polizeiangaben zufolge 1600 Menschen auf die Straße. Nach etwa zwei Stunden sei die Demonstration jedoch aufgelöst worden, sagte eine Polizeisprecherin. Teilnehmer hätten sich vermummt und Polizisten mit Pyrotechnik beworfen. Zwei Menschen seien nach tätlichen Angriffen auf Beamte festgenommen worden.KielBei einer pro-kurdischen Demonstration mit etwa 1500 Teilnehmern in Kiel kam es laut Polizei zu Verkehrsbehinderungen und Auseinandersetzungen. Es sei Pyrotechnik gezündet worden und es habe einen Versuch gegeben, eine Flagge anzuzünden. Einsatzkräfte hätten das verhindert, hieß es. Zudem sollen etwa 100 Personen eine Fußgängerbrücke besetzt haben, einige hätten sich vermummt.

    LeipzigAm Rande des Protests in Leipzig wurde ein Polizist verletzt. Er habe im Krankenhaus behandelt werden müssen, teilte die Polizei mit. Bei der Demonstration am Dienstagabend seien mutmaßlich verschiedene Straftaten wie Sachbeschädigung, Körperverletzung und Landfriedensbruch begangen worden.Die Demonstration sei mit rund 300 Teilnehmern gestartet, aber zwischenzeitlich auf bis zu 750 Menschen angewachsen, hieß es.

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    Syrien nach Assad: Welches Spiel die mächtigste Kurdenmiliz in Syrien treibt

    Aus Ostsyrien und Hamburg berichten Christoph Reuter, Mohannad Alkhalil Alnajjar und Shelly Kittleson

    Konflikt mit Kurden: Syrischer Übergangspräsident Sharaa verschiebt Berlin-Besuch

    Kämpfe zwischen Kurden und Armee: In Aleppo zeigen sich die Risse des neuen Syriens

    Von Mohannad Alkhalil Alnajjar, Asia Haidar und Dunja Ramadan, Aleppo, Hamburg und Kairo

    TrierAuch in Trier gab es Konflikte bei einer pro-kurdischen Kundgebung, an der rund 400 Menschen teilnahmen. Nach einem Böllerwurf auf den Aufzug griffen mehrere Demonstranten den vermeintlichen Verursacher an, der 24-jährige Syrer wurde leicht verletzt. Beamte griffen ein.

    Syrien ist haarscharf an einem neuen Bürgerkrieg vorbeigeschrammt, denn im Nordosten des Landes versucht die kurdische SDF-Miliz alles, um ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten. Hier lesen Sie, warum die Gefahr noch nicht gebannt ist 

    jml/dpa/AFP

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  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenManche Kinder entwickeln Autismus – bis heute weiß man nicht

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenManche Kinder entwickeln Autismus – bis heute weiß man nicht

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    Manche Kinder entwickeln Autismus – bis heute weiß man nicht genau, warum das passiert. Eine neue Studie aus China sorgt für Aufsehen: Während Gene, die mit höherem Bananenkonsum zusammenhängen, das Autismusrisiko senken sollen, erhöht es sich offenbar durch zwei andere Lebensmittel.

    Forscher des Qilu-Krankenhauses der Shandong-Universität haben genetische Daten ausgewertet und einen überraschenden Zusammenhang entdeckt: Bestimmte genetisch bedingte Ernährungsvorlieben könnten mit einem höheren oder niedrigeren Autismusrisiko verbunden sein. Die Studie wurde im Fachmagazin „Frontiers“ veröffentlicht.

    Gene steuern Vorlieben fürs Essen

    Die Forscher schauten nicht darauf, was Kinder tatsächlich essen. Entscheidend war etwas anderes: Gene, die Menschen dazu bringen, bestimmte Lebensmittel häufiger zu konsumieren. Mithilfe der sogenannten Mendelschen Randomisierung analysierten sie genetische Daten von Hunderttausenden Menschen und prüften 199 Lebensmittel und Ernährungsfaktoren.

    Das Ergebnis ist eindeutig: Für 196 dieser Faktoren gab es keinen Zusammenhang mit Autismus. Dazu zählen unter anderem Äpfel, Milch, Fisch, Beeren, Pizza, Joghurt, Eiscreme oder kalorienarme Getränke.

    Vollkornnudeln und Streichkäse fallen auf

    Auffällig wurden nur drei Lebensmittel. Menschen mit einer genetischen Veranlagung, besonders häufig Vollkornnudeln zu essen, hatten ein erhöhtes Autismusrisiko. Ähnlich sah es beim Streichkäse aus. Umgekehrt zeigte sich: Autismus selbst führte nicht zu diesen Vorlieben. Für die Forscher ein Hinweis, dass die genetisch geprägte Ernährung das Risiko beeinflussen könnte.

    So drastisch die Zahlen wirken, so sehr sollte man sie aber auch mit Vorsicht genießen. Die Spannbreite der möglichen Risiken ist groß. Die Wissenschaftler sprechen ausdrücklich von Wahrscheinlichkeiten, nicht von Gewissheiten.

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    Banane mit Schutzwirkung

    Ganz anders das Bild bei Bananen. Menschen, die genetisch dazu neigen, häufiger Bananen zu essen, hatten ein deutlich geringeres Autismusrisiko. Laut Studie war es etwa halb so hoch wie bei Menschen ohne diese Veranlagung. Dieser schützende Effekt gilt als methodisch robuster als die Risiko-Effekte der anderen Lebensmittel.

    Immunsystem rückt in den Fokus

    Im nächsten Schritt untersuchten die Forscher das Immunsystem – mit folgenden Erkenntnissen:

    • Es zeigten sich genetische Zusammenhänge zwischen Autismus, bestimmten Immunzellen und Antikörperreaktionen, unter anderem gegen das Epstein-Barr-Virus, den Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers.
    • Bei Menschen mit genetischer Vorliebe für Streichkäse zeigte sich zudem eine Veranlagung für weniger regulierende Immunzellen und mehr Virus-Antikörper. Das könnte erklären, warum bei manchen Menschen das Autismusrisiko steigt.

    Ernährungsstudie mit autistischen Kindern

    Zusätzlich untersuchten die Forscher 78 Kinder mit Autismus im Alter von zwei bis sieben Jahren. Ein Teil ernährte sich normal, der andere gluten- und kaseinfrei.

    Nach mehreren Monaten zeigte sich:

    • In beiden Gruppen verbesserten sich die Symptome leicht. Bei den Kindern ohne Gluten und Milch gingen zudem Immunreaktionen gegen Weizen und Milch deutlich zurück.
    • Keine klare Verhaltensverbesserung.

    Die Studie liefert damit neue Hinweise darauf, dass Ernährung und Immunsystem bei Autismus enger zusammenhängen könnten, als bisher angenommen.

  • Hagen (NRW) – Ermittler und Eltern waren in großer Sorge: Auch am

    Hagen (NRW) – Ermittler und Eltern waren in großer Sorge: Auch am

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    Hagen (NRW) – Ermittler und Eltern waren in großer Sorge: Auch am zweiten Tag seit ihrem Verschwinden tauchte die 13-Jährige zunächst nicht wieder auf. Doch am Nachmittag konnte Entwarnung gegeben werden.

    Die Schülerin hatte sich in der Nacht von Montag auf Dienstag aus der elterlichen Wohnung in Hagen-Haspe (Nordrhein-Westfalen) geschlichen. Warum sie das tat und wohin sie ging, war zunächst unklar.

    Hilflose Lage war nicht ausgeschlossen

    Eine Sprecherin der Polizei konnte nicht ausschließen, dass sich das vermisste Kind in einer hilflosen Lage befindet, ging jedoch nicht von einer Straftat aus. Sie betont das junge Alter des Mädchens, sagt Mittwochmorgen zu BILD: „Wir haben derzeit keine Hinweise auf ihren Aufenthaltsort. Ein Kind sollte nie so lange unbegleitet unterwegs sein.“ Bekannt war, dass die 13-Jährige regelmäßig den öffentlichen Nahverkehr nutzt.

    [–>Jetzt geben die Ermittler zum Glück bekannt: „Die Vermisstenfahndung nach der 13-jährigen Sharon S. wird hiermit zurückgenommen. Am Mittwochnachmittag ist das Mädchen unversehrt nach Hause zurückgekehrt.“

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    Trumps Grönland-Ansage im Wortlaut: „Ich werde keine Gewalt anwenden“

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    Aufatmen im Schweizer Nobelskiort! Der amerikanische Präsident Donald Trump hat nicht vor, Grönland militärisch zu erobern. Er wolle Verhandlungen über Grönland führen, um die Insel zu „kaufen“, sagte er. Das versprach er in seiner mit Spannung erwarteten großen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

    Quelle: Reuters

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    Wolfsburg – Bei VW wird jetzt an den Schaltstellen gespart. Der Konzern greift bei seinen Massenmarken durch – weniger Vorstände, dafür schnellere Abläufe und klare Zuständigkeiten. Der Umbau soll vor allem Geld bringen. Allein in der Produktion will Volkswagen bis 2030 rund eine Milliarde Euro einsparen. Das teilte der Autobauer am Mittwoch in Wolfsburg mit.

    VW bündelt Macht bei den Massenmarken

    Kern des Plans ist eine neue Führungsstruktur. Die Zentralbereiche Produktion, Technische Entwicklung und Einkauf werden künftig in einem gemeinsamen, markenübergreifenden Markengruppenvorstand zusammengefasst. Ziel ist es, Entscheidungen zu bündeln und Doppelarbeit zu vermeiden. Zuvor hatte die Branchenzeitung „Automobilwoche“ darüber berichtet.

    Mit der Neuordnung geht ein deutlicher Schnitt bei den Vorstandsposten einher. Die Zahl der Vorstandsmitglieder in der Markengruppe sinkt insgesamt um etwa ein Drittel, wie der Konzern mitteilte.

    Nur noch vier Vorstände pro Marke

    Konkret werden die einzelnen Marken Škoda, Seat/Cupra und die Lieferwagensparte VW Nutzfahrzeuge künftig jeweils nur noch von vier regulären Vorständen geführt. Damit verabschiedet sich VW von aufgeblähten Führungsrunden.

    VW-Pkw-Chef Thomas Schäfer (55), der auch die gesamte Massenmarkengruppe leitet, wirbt für das neue Modell. „Der neue Markengruppenvorstand bringt mehr Schnelligkeit und Steuerung im Sinne des markenübergreifenden Optimums“, sagte Schäfer. Das neue Steuerungsmodell startet in diesem Januar und soll bis zum Sommer vollständig umgesetzt sein.

    [–>Sparprogramm bei VW läuft weiter

    Der Umbau ist Teil eines größeren Sparkurses. Europas größter Autobauer hatte die Neuaufstellung der Massenmarken unter anderem mit einem umfangreichen Sparprogramm bei der renditeschwachen Kernmarke VW auf den Weg gebracht.

    Als Teil der Bestrebungen von Konzernchef Oliver Blume werden bei VW in Deutschland bis 2030 insgesamt 35.000 Arbeitsplätze abgebaut, wie der Konzern mitgeteilt hat.

  • Der Wechsel-Knaller ist perfekt! Edin Džeko (39) wird zum FC Schalke 04

    Der Wechsel-Knaller ist perfekt! Edin Džeko (39) wird zum FC Schalke 04

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    Der Wechsel-Knaller ist perfekt! Edin Džeko (39) wird zum FC Schalke 04 wechseln und einen Vertrag bis zum kommenden Sommer unterschreiben. Königsblau ist sich am Nachmittag mit der AC Florenz einig geworden. Der bosnische Nationalstürmer, der in Italien schon auf gepackten Koffern sitzt, soll zeitnah nach Gelsenkirchen reisen, um dort den obligatorsichen Medizincheck zu absolvieren.

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