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  • Prozess wegen Belästigung Schützen sollen Polizistin gegen ihren Willen geküsst haben Beim

    Prozess wegen Belästigung Schützen sollen Polizistin gegen ihren Willen geküsst haben Beim

    Prozess wegen Belästigung

    Schützen sollen Polizistin gegen ihren Willen geküsst haben

    Beim Schützenausmarsch in Hannover haben zwei Männer mutmaßlich eine Polizistin festgehalten und ihr ohne Zustimmung Küsse gegeben. Ob das sexuelle Belästigung ist, klärt nun ein Gericht.

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    Schützenausmarsch in Hannover im vergangenen Juli

    Foto: Julian Stratenschulte / dpa

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    Polizistinnen und Polizisten werden im Dienst oft beleidigt, angefeindet, angegriffen. Eine Beamtin in Hannover erlebte ebenfalls eine Grenzüberschreitung: Ihrer Schilderung nach wurde sie beim Schützenausmarsch im vergangenen Juli von zwei Männern festgehalten und gegen ihren Willen geküsst.

    Wie das Amtsgericht Hannover mitteilte, werde den Männern im Alter von 44 und 34 Jahren vorgeworfen, die Frau am Oberarm gepackt und sie ohne ihr Einverständnis auf beide Wangen geküsst zu haben – nahe der Mundwinkel.Ein Gericht muss nun entscheidenDie Polizeikommissarin habe sich »emotional überrumpelt« gefühlt und brachte den Vorfall zur Anzeige. Die beiden Männer legten gegen Strafbefehle jeweils Widerspruch ein, daher kommt es am 29. Januar zur Hauptverhandlung. Der Vorwurf lautet: sexuelle Belästigung. 14 Zeugen sind in dem Verfahren geladen, wie das Gericht mitteilte.

    Das Schützenfest in Hannover wirbt damit, das größte der Welt zu sein. Schon beim traditionellen Ausmarsch der Schützenvereine versammelten sich im vergangenen Jahr etwa 180.000 Schaulustige. Rund 800.000 Besucher kamen insgesamt zum Schützenfest – etwa 150.000 mehr als ein Jahr zuvor.

    Ein ähnlicher Fall sorgte 2023 für weltweites Aufsehen: Spaniens Fußballverbandspräsident Luis Rubiales küsste nach dem WM-Finale der Frauen die Spielerin Jennifer Hermoso gegen ihren Willen auf den Mund. Es war der Übergriff, der zum Epochenfall wurde. Anfang vergangenen Jahres fiel ein Urteil gegen Rubiales. Mehr dazu lesen Sie hier. 

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  • Grönland-Konflikt EU-Parlament setzt Arbeit an Zolldeal mit USA aus Europa reagiert auf

    Grönland-Konflikt EU-Parlament setzt Arbeit an Zolldeal mit USA aus Europa reagiert auf

    Grönland-Konflikt

    EU-Parlament setzt Arbeit an Zolldeal mit USA aus

    Europa reagiert auf die Drohung des US-Präsidenten mit Grönland-Strafzöllen: Trump habe die Einigung im Handelsstreit im vergangenen Sommer gebrochen, sagt der Vorsitzende des EU-Handelsausschusses.

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    EU-Parlament in Straßburg

    Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

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    Die Europäer antworten im Streit mit US-Präsident Donald Trump: Das EU-Parlament hat nun die Arbeiten zur Umsetzung des Zollabkommens mit den USA formell auf Eis gelegt. »Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt«, teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), mit. Trump habe das Abkommen aus dem vergangenen Sommer gebrochen, indem er im Streit um Grönland einen zusätzlichen Zoll auf europäische Güter ankündigte.

    Die ursprüngliche Einigung im Zollstreit zwischen den Europäern und der Trump-Regierung sah vor, dass Industriegüter aus den USA künftig zollfrei in die EU eingeführt werden können. Zudem sollten sie einen verbesserten EU-Marktzugang von bestimmten Meeresfrüchten und Agrarprodukte ermöglichen. Trump verzichtete deshalb auf Sonderzöllen in Höhe von 30 Prozent auf Importe aus der EU und veranlasste auch die Senkung von Autozöllen.

    Die EU-Kommission hatte daraufhin begonnen, die Vereinbarung umzusetzen. Für den Vollzug braucht es aber die Zustimmung des Parlaments und der Mitgliedstaaten zu den entsprechenden Verordnungen.Trump droht mit Strafzöllen von zehn ProzentDie neuen Zollpläne von US-Präsident Donald Trump sehen vor, ab dem 1. Februar Strafzölle in Höhe von zehn Prozent auf Importe aus Deutschland und sieben anderen europäischen Staaten zu verhängen. Der US-Präsident will so den Widerstand gegen einen Verkauf von Grönland an die Vereinigten Staaten brechen. Die Arktisinsel gehört zu Dänemark.

    Die Regierung in Kopenhagen schließt ein solches Geschäft bislang aus und wird dabei aktiv von mehreren europäischen Staaten unterstützt. Die Zölle sollen nun diejenigen treffen, die jüngst symbolisch Soldaten nach Grönland entsendet hatten. Neben Dänemark und Deutschland waren das unter anderem Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.

    Mehr zum Thema

    Europäisches Druckmittel im Grönlandstreit: Wenn US-Staatsanleihen plötzlich zur Waffe werden

    Von Michael Brächer und Tim Bartz

    Zollstreit mit den USA: Wieso Europa vor einer Digitalsteuer zurückschreckt

    Ein Interview von Torsten Kleinz

    Neue Zollandrohung der USA: Trump brüskiert Europa, nächster Akt

    Von Paul-Anton Krüger, Benedikt Müller-Arnold und Timo Lehmann, Berlin und Brüssel

    Bereits am Wochenende hatte der Chef der größten EU-Parlamentsfraktion EVP, Manfred Weber (CSU), angekündigt, dass Spitzenvertreter von Fraktionen derzeit gegen die Fortsetzung der Arbeiten zur Umsetzung des Zollabkommens seien.Die neue Zollandrohung ist der nächste Akt, wie Trump Europa brüskiert. Lesen Sie hier, wie Brüssel reagieren könnte 

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  • Proteste brutal niedergeschlagen Trauen sich die Menschen in Iran nach dem Massaker

    Proteste brutal niedergeschlagen Trauen sich die Menschen in Iran nach dem Massaker

    Proteste brutal niedergeschlagen

    Trauen sich die Menschen in Iran nach dem Massaker noch mal auf die Straße?

    Im Kampf um das eigene Überleben haben die Machthaber in Iran ein beispielloses Blutbad angerichtet. Die Proteste sind vorerst erstickt, das Land steht unter Schock. Der Hass auf das Regime dürfte nur noch größer werden.

    Mina Khani,

    Gilda Sahebi und

    Anna-Sophie Schneider

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    Proteste in Teheran (Aufnahme vom 8. Januar): Erst wurde das Internet abgeschaltet, dann begann das Töten

    Foto: Getty Images

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  • Bild vergrößern Philipp Amthor (CDU): Döner für 3 Euro Foto: Daniela Reske /

    Bild vergrößern Philipp Amthor (CDU): Döner für 3 Euro Foto: Daniela Reske /

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    Philipp Amthor (CDU): Döner für 3 Euro

    Foto: Daniela Reske / DER SPIEGEL

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    Kampf um junge Wähler

    »Amthor Abi, mach Döner«

    In Baden-Württemberg dürfen bei der Landtagswahl im März auch 16- und 17-Jährige ihre Stimmen abgeben. Die CDU will diese Erstwähler erreichen. Mit Döner, Burger – und Philipp Amthor.

    Ein Ortstermin von

    Julia Kopatzki

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  • Krimi »Minnesota« von Jo Nesbø Schüsse in einer verwundeten Stadt Mit dem

    Krimi »Minnesota« von Jo Nesbø Schüsse in einer verwundeten Stadt Mit dem

    Krimi »Minnesota« von Jo Nesbø

    Schüsse in einer verwundeten Stadt

    Mit dem blutigen Thriller »Minnesota« hat der norwegische Schriftsteller Jo Nesbø den Roman der Stunde geschrieben. Denn er spielt auf dem derzeit wichtigsten Schlachtfeld der US-Politik.

    Marcus Müntefering

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    Blutiger Pfotenabdruck im Schnee: Hilflosigkeit, Wut und Rachefantasien

    Foto: LaVonna Moore / iStockphoto / Getty Images

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  • Donald Trumps Friedensrat »In Phasen des historischen Umbruchs werden manchmal absurde Ideen

    Donald Trumps Friedensrat »In Phasen des historischen Umbruchs werden manchmal absurde Ideen

    Donald Trumps Friedensrat

    »In Phasen des historischen Umbruchs werden manchmal absurde Ideen Realität«

    US-Präsident Trumps Friedensrat soll den Wiederaufbau Gazas betreuen. Plant er in Wahrheit, die Uno auszumanövrieren? Politikwissenschaftler Jonas Wolff meint jedoch: So leicht kann das nicht gelingen.

    Ein Interview von

    Katharina Osterhammer

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    Präsident Trump vor der Uno-Vollversammlung: »In welche Richtung entwickelt sich die Weltordnung?«

    Foto: Sarah Yenesel / EPA

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  • Verzögerung des Mercosur-Abkommens Während Trump nach Grönland greift, schwächt das EU-Parlament Europa

    Verzögerung des Mercosur-Abkommens Während Trump nach Grönland greift, schwächt das EU-Parlament Europa

    Verzögerung des Mercosur-Abkommens

    Während Trump nach Grönland greift, schwächt das EU-Parlament Europa

    Ein Kommentar von

    Benedikt Müller-Arnold, Brüssel

    In merkwürdiger Einigkeit verzögern Europaabgeordnete von der extremen rechten und der linken Seite des Parlaments das Mercosur-Abkommen mit Südamerika. Damit schaden sie der EU zur Unzeit.

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    EU-Abgeordnete in Straßburg:

    Foto: Pascal Bastien / AP

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  • Diesen bitteren Moment hat er noch ganz genau vor Augen. Standard-Übung zum

    Diesen bitteren Moment hat er noch ganz genau vor Augen. Standard-Übung zum

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    Diesen bitteren Moment hat er noch ganz genau vor Augen. Standard-Übung zum Abschluss der Trainingseinheit. „Ich bin auf den kurzen Pfosten eingelaufen, hochgesprungen, etwas unglücklich auf dem linken Bein gelandet – und patsch“, erinnert sich Lars Lokotsch (30) an den Muskelbündelriss, den er sich unmittelbar vor dem Rückrundenstart in der 2. Liga zuzog. Die ärgerliche Folge: Bis zu acht Wochen Zwangspause!

    Preußen-Stürmer im Pech! So ackert Lokotsch fürs Comeback.

    Ausgerechnet jetzt trifft es die „Schwarz-Weiß-Grünen“ besonders hart. Denn Lokotsch ist bereits der fünfte von sieben Offensivspielern, auf die Cheftrainer Alexander Ende (46) vorerst verzichten muss. Die lange Verletztenliste: Malik „Batman“ Batmaz (25/Kreuzbandriss), „Schweden-Oscar“ Vilhelmsson (22/muskuläre Probleme), Joshua Mees (29/Beinentzündung) und Leon Tasov (21/Faserriss).

    Eine verdammt knifflige Situation für die „Schwarz-Weiß-Grünen“. Das weiß auch Lokotsch (Marktwert: 350.000 Euro). Trotzdem verbreitet der Stürmer Zuversicht aus voller Überzeugung: „Wenn man sieht, wie viele Chancen wir zuletzt gegen Karlsruhe rausgespielt haben, glaube ich fest an uns. Wir müssen nur mal wieder in Führung gehen, damit die nötige Ruhe reinkommt“, sagt der wuchtige Angreifer (1,90 m), der gerade zum Ende der Hinrunde so richtig in Fahrt gekommen war.

    Nur schwer zu stoppen! In 16 Liga-Spielen erzielte Lars Lokotsch zwar nur ein Tor, bereitete aber drei weitere für Preußen vor

    Nur schwer zu stoppen! In 16 Liga-Spielen erzielte Lars Lokotsch zwar nur ein Tor, bereitete aber drei weitere für Preußen vor

    Und jetzt? Zuschauen … „Das tut am allermeisten weh. Auf der Tribüne zu sitzen und nicht eingreifen zu können, ist eine echte Qual“, gibt Lokotsch ehrlich zu. Umso härter und konzentrierter arbeitet er an seinem Comeback. Bis zu vier Stunden Reha täglich! Das volle Programm: Massagen, Wärme-, Strom- und Rotlichttherapie, dazu Lymphdrainagen. Außerdem Krafttraining für Oberkörper und das gesunde rechte Bein – damit dort die Muskulatur nicht ebenfalls abbaut.

    Zudem geht’s einmal pro Woche – wenn möglich – in die Start-Rehazentrale nach Gremmendorf. Erst vier Minuten bei Minus 80 Grad in die Eiskammer, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Danach Sauerstofftherapie in der Druckkammer: 100 Prozent reiner Sauerstoff unter Überdruck. Mit dem Effekt, dass der Körper bis zu 20-mal mehr Sauerstoff aufnimmt als bei normaler Atmung. Lokotsch schwört drauf: „Danach fühle ich mich richtig gut und kann bestens schlafen.“

    Einmal pro Woche gönnt sich Preußen-Stürmer Lars Lokotsch – wenn möglich – eine Sauerstofftherapie

    Einmal pro Woche gönnt sich Preußen-Stürmer Lars Lokotsch – wenn möglich – eine Sauerstofftherapie

    Dabei kam seine Verletzung ohne Vorwarnung – völlig aus dem Nichts. „Ich musste selbst erst einmal nachschauen, wann ich zuletzt einen Faserriss oder ähnliche muskuläre Probleme hatte. 2019 muss das gewesen sein – damals spielte ich noch für Rödinghausen. Seitdem bin ich stets verschont geblieben.“

    Bis jetzt. Braucht Preußen nun einen neuen Knipser? „Ich glaube schon,“ denkt Lokotsch sogar weiter als bis zu seinem eigenen Comeback, „für den Verein ist es wahrscheinlich sinnvoll, sich in der laufenden Transferphase noch einmal umzuschauen und vorne zu verstärken.“

    Dass dadurch auch für ihn der interne Konkurrenzkampf härter wird – Nebensache! „Das Wichtigste sind die Mannschaft und unser Klassenerhalt. Wir wollen mit Preußen unbedingt in der 2. Liga bleiben“, stellt er klar.

    Und dafür ist Lokotsch jede Hilfe recht…