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In dieser Woche trifft sich die globale politische und wirtschaftliche Elite zum jährlichen Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Dieses Jahr dreht sich alles um US-Präsident Donald Trump (79) und seine Grönland-Ambitionen. Und plötzlich spricht UN-Versammlungspräsidentin Annalena Baerbock über einen möglichen WM-Boykott!
Baerbock bei RTL/ntv: „Wenn man nicht eine Grundform von Regeln hat, an die sich alle halten, dann funktioniert einfach eine Fußball-Weltmeisterschaft nicht!“
Und weiter: „Dieses Verständnis gilt auch in der Wirtschaftspolitik. Wenn man sagt, ein Deal ist ein Deal und morgen ist alles hinfällig, dann kann man auch keine Geschäfte auf dieser Welt machen.“
WM-Boykott erreicht die Politik
Baerbock ist nicht die erste Politikerin, die derartig klar einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) anspricht. In den letzten Tagen hatten sich bereits CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt (62) oder auch der britische konservative Parlamentarier Simon Hoare (56) ähnlich geäußert.
[–>Zuvor hatte sich Annalena Baerbock bereits öffentlich gegen die Trump-Idee eines „Friedensrates“ gestellt. Baerbock: „Es gibt ja bereits eine internationale Organisation, deren zentrale Aufgabe und Ziel es ist, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren.“
Und weiter: „Das sind die Vereinten Nationen, in denen aus sehr, sehr gutem Grund alle Staaten der Welt unabhängig von ihrer Größe, ihrer wirtschaftlichen oder militärischen Stärke einen Sitz und eine Stimme haben.“
Friedensrat spaltet die Staatengemeinschaft
Nach der Entmachtung des venezolanischen Diktators Nicholas Maduro und Trumps seiner Beanspruchung Grönlands hatte Donald Trump den Plan eines sogenannten Friedensrates an 60 Nationen verschickt – darunter auch Russland und China.
Neben den Absagen von Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden hatten Länder wie Israel, Ungarn, Argentinien oder auch Kanada Interesse an einer Mitgliedschaft angekündigt.
US-Präsident Donald Trump (79, l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino (55) verstehen sich prächtig
„Wenn jetzt einige Staaten versuchen, das Recht des Stärkeren durchzusetzen, muss diese regionsübergreifende Allianz – bei allen Unterschieden, die man sonst hat – schon rein aus Selbstschutz klipp und klar dagegenhalten und die internationale regelbasierte Ordnung verteidigen.“
Kritik am US-Präsidenten vonseiten der Fifa vor der WM wird man wohl eher nicht hören. Zuletzt fiel Fifa-Boss Gianni Infantino in fast schon freundschaftlicher Nähe zu Trump auf, hatte ihm im Dezember sogar den für ihn ins Leben gerufenen Fifa-Friedenspreis verliehen.









