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  • In dieser Woche trifft sich die globale politische und wirtschaftliche Elite zum

    In dieser Woche trifft sich die globale politische und wirtschaftliche Elite zum

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    In dieser Woche trifft sich die globale politische und wirtschaftliche Elite zum jährlichen Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Dieses Jahr dreht sich alles um US-Präsident Donald Trump (79) und seine Grönland-Ambitionen. Und plötzlich spricht UN-Versammlungspräsidentin Annalena Baerbock über einen möglichen WM-Boykott!

    Baerbock bei RTL/ntv: „Wenn man nicht eine Grundform von Regeln hat, an die sich alle halten, dann funktioniert einfach eine Fußball-Weltmeisterschaft nicht!“

    Und weiter: „Dieses Verständnis gilt auch in der Wirtschaftspolitik. Wenn man sagt, ein Deal ist ein Deal und morgen ist alles hinfällig, dann kann man auch keine Geschäfte auf dieser Welt machen.“

    WM-Boykott erreicht die Politik

    Baerbock ist nicht die erste Politikerin, die derartig klar einen möglichen Boykott der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) anspricht. In den letzten Tagen hatten sich bereits CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt (62) oder auch der britische konservative Parlamentarier Simon Hoare (56) ähnlich geäußert.

    [–>Zuvor hatte sich Annalena Baerbock bereits öffentlich gegen die Trump-Idee eines „Friedensrates“ gestellt. Baerbock: „Es gibt ja bereits eine internationale Organisation, deren zentrale Aufgabe und Ziel es ist, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren.“

    Und weiter: „Das sind die Vereinten Nationen, in denen aus sehr, sehr gutem Grund alle Staaten der Welt unabhängig von ihrer Größe, ihrer wirtschaftlichen oder militärischen Stärke einen Sitz und eine Stimme haben.“

    Friedensrat spaltet die Staatengemeinschaft

    Nach der Entmachtung des venezolanischen Diktators Nicholas Maduro und Trumps seiner Beanspruchung Grönlands hatte Donald Trump den Plan eines sogenannten Friedensrates an 60 Nationen verschickt – darunter auch Russland und China.

    Neben den Absagen von Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden hatten Länder wie Israel, Ungarn, Argentinien oder auch Kanada Interesse an einer Mitgliedschaft angekündigt.

    US-Präsident Donald Trump (79, l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino (55) verstehen sich prächtig

    US-Präsident Donald Trump (79, l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino (55) verstehen sich prächtig

    „Wenn jetzt einige Staaten versuchen, das Recht des Stärkeren durchzusetzen, muss diese regionsübergreifende Allianz – bei allen Unterschieden, die man sonst hat – schon rein aus Selbstschutz klipp und klar dagegenhalten und die internationale regelbasierte Ordnung verteidigen.“

    Kritik am US-Präsidenten vonseiten der Fifa vor der WM wird man wohl eher nicht hören. Zuletzt fiel Fifa-Boss Gianni Infantino in fast schon freundschaftlicher Nähe zu Trump auf, hatte ihm im Dezember sogar den für ihn ins Leben gerufenen Fifa-Friedenspreis verliehen.

  • Trumps Zoll-Sensation im Wortlaut: “Ein sehr guter Deal für alle. Ein fantastischer

    Trumps Zoll-Sensation im Wortlaut: “Ein sehr guter Deal für alle. Ein fantastischer

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    Trumps Zoll-Sensation im Wortlaut: “Ein sehr guter Deal für alle. Ein fantastischer für die USA.”

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    Donald Trump äußert sich über einen möglichen Deal mit Grönland

    Quelle: BILD, AP

  • Donald Trump in Davos »Das ist wahrscheinlich meine wichtigste Aussage« Trumps Rede

    Donald Trump in Davos »Das ist wahrscheinlich meine wichtigste Aussage« Trumps Rede

    Donald Trump in Davos

    »Das ist wahrscheinlich meine wichtigste Aussage«

    Trumps Rede in Davos war mit Sorge erwartet worden. Er trat ans Pult, sprang wirr durch seine Themen und genoss vor allem seine Rolle als Angstmacher.

    Janita Hämäläinen

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    Davos, SchweizDonald Trump, US-Präsident:»Sie würdigen nicht, was wir tun. Ich spreche von der Nato. Ich spreche von Europa.«Alle seien sie undankbar, das war einer der vielen Fäden in Donald Trumps Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos, in der er ständig von einem Thema zum nächsten sprang. Besonders im Visier: Dänemark.Donald Trump, US-Präsident:»Nach dem Krieg gaben wir Grönland zurück an Dänemark. Wie dumm war das denn? Aber wir taten es. Und jetzt sind sie so undankbar.Wir haben nie um etwas gebeten und wir haben nie etwas bekommen. Wir werden wahrscheinlich auch nichts bekommen, es sei denn, ich entscheide mich, übermäßige Gewalt einzusetzen, wodurch wir, offen gesagt, nicht mehr aufzuhalten wären. Aber das werde ich nicht tun. Okay. Jetzt sagen alle: Gott sei Dank! Das ist wahrscheinlich die wichtigste Aussage, die ich gemacht habe, weil die Leute dachten, ich würde Gewalt anwenden. Ich will keine Gewalt einsetzen. Ich werde keine Gewalt einsetzen.Alles, was wir von Dänemark für die nationale und internationale Sicherheit und zur Abwehr unserer sehr energischen und gefährlichen potenziellen Feinde wollen, ist dieses Land, auf dem wir den größten »Golden Dome« bauen werden, der je gebaut wurde. Wir bauen einen »Golden Dome«.«Einen Schutzschild wolle er also errichten, zur Verteidigung Nordamerikas gegen China und Russland – auch für die europäischen Partner.Donald Trump, US-Präsident:»Nur die USA können dieses massive Stück Land, dieses massive Stück Eis schützen, entwickeln und verbessern, es so gestalten, dass es gut und sicher für Europa ist und gut für uns. Und deshalb ersuche ich um sofortige Verhandlungen, um noch einmal den Erwerb von Grönland durch die Vereinigten Staaten zu besprechen.«Die anderen Fäden in Trumps 75-minütiger Rede lassen sich kaum zusammenfassen. Er habe noch viel vor in Davos, sagte der Präsident zum Abschluss.

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    Trump in Europa: »Sagen wir so, es wird sehr interessant in Davos«

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  • Alle waren ungesichert Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto

    Alle waren ungesichert Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto

    Alle waren ungesichert

    Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto zur Schule

    Auf dem Weg zur Schule hat die Polizei in Schleswig-Holstein einen 21-Jährigen aufgehalten. Er hatte keinen Führerschein, aber das Auto voller Kinder – allesamt ungesichert. Sie mussten zu Fuß weiter.

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    Polizeiauto im Einsatz

    Foto: Daniel Vogl / dpa

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    In Neustadt in Schleswig-Holstein hat die Polizei einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit neun ungesicherten Kindern in seinem Kombi auf dem Weg zur Schule war. Bei der Überprüfung des 21-Jährigen stellten die Beamten zudem fest, dass er keinen Führerschein besitzt, wie die Polizei mitteilte. Angehalten hatten sie das Auto wegen eines defekten Rücklichts.

    Die Schulkinder im Alter von sechs bis 14 Jahren waren weder angeschnallt noch waren die zum Teil erforderlichen Sitzerhöhungen vorhanden. Einige Kinder saßen im Fußraum des Beifahrersitzes, andere im Rückraum des Kombis.

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    Vorfall in den Niederlanden: Dieb klaut Auto mit kleinen Kindern auf dem Rücksitz

    Einsatz auf der A6: Polizei entdeckt einjähriges Kind am Steuer eines Pkw

    Alle Beteiligten mussten aussteigen, die Polizisten beschlagnahmten den Autoschlüssel und untersagten dem Mann die Nutzung führerscheinpflichtiger Fahrzeuge. Die Kinder mussten ihren Weg zur Schule daraufhin zu Fuß fortsetzen. Ermittelt wird nun wegen einer Straftat und einer Ordnungswidrigkeit.

    mkh/AFP/dpa

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  • Bundesligist in der Krise Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League In

    Bundesligist in der Krise Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League In

    Bundesligist in der Krise

    Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League

    In der Bundesliga läuft es nicht mehr rund, Trainer Dino Toppmöller musste gehen. Nun hat Eintracht Frankfurt in der Schlussphase bei Qarabağ FK aus Aserbaidschan auch die Champions League hergeschenkt.

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    Enttäuschte Eintracht-Profis

    Foto: HMB Media / Claus / HMB-Media / IMAGO

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    Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist als erster deutscher Verein aus der Champions League ausgeschieden. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase verlor die SGE 2:3 (1:1) bei Qarabağ Ağdam in Aserbaidschan und hat damit rechnerisch schon vor dem abschließenden Spiel kommende Woche keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Beim Debüt von Interimstrainer Dennis Schmitt hätte mindestens ein Punkt hergemusst, um die theoretische Chance zu erhalten.

    Drei Tage nach der Trennung von Coach Dino Toppmöller traf Camilo Duràn (4. Minute/80.) doppelt für die Gastgeber, Bahlul Mustafazada (90.+4) besiegelte das Schicksal der Eintracht, für die Can Uzun (10.) und Farès Chaïbi (78./Foulelfmeter) trafen. Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen liegt die Eintracht vier Punkte hinter Platz 24, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt.Das Heimspiel am letzten Spieltag gegen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur ist damit sportlich unbedeutend für die Frankfurter, die Londoner spielen hingegen noch um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Qarabağ darf als eine der Mannschaften mit zehn Punkten träumen, kommende Woche geht es zum FC Liverpool.

    Unsere große Übersichtsseite zur Champions League mit allen Spieltagen und der Tabelle finden Sie hier.

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  • Annalena Baerbock auf vielen Kanälen So sieht man sich wieder Die frühere

    Annalena Baerbock auf vielen Kanälen So sieht man sich wieder Die frühere

    Annalena Baerbock auf vielen Kanälen

    So sieht man sich wieder

    Die frühere Außenministerin Annalena Baerbock meldete sich zuletzt auffallend oft zu Wort. Plant die Uno-Vertreterin etwa eine Rückkehr in die deutsche Politik? Baerbocks Einwürfe haben wohl einen anderen Grund.

    Severin Weiland

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    Uno-Vertreterin Annalena Baerbock auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: »Die Uno steht nicht nur unter Druck, sondern wird regelrecht angegriffen«

    Foto: ©World Economic Forum / Faruk Pinjo / Avalon / Avalon.red / IMAGO

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  • Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken

    Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken

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    Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken Hand. Der junge Syrer steht hinter der Theke seines Restaurants in den Trümmern seiner Existenz. Die Scheiben sind zerschmettert, die Schubladen verbeult. Bei einer prokurdischen Demo verwüstete eine wütende Horde das Geschäft, dann plünderte die hemmungslose Meute seine Kasse.

    Ein Video zeigt die Gewaltorgie von Dienstagabend. Aufgebrachte Demonstranten zertrümmern mit Steinen, Tischen und Stühlen das Restaurant in der Innenstadt von Dortmund. Es ist der blanke Hass auf Syrer, der sie antreibt. Weil sich tausende Kilometer weit entfernt syrische Regierungstruppen blutige Gefechte mit kurdischen Milizen liefern. Es ist ein ferner Konflikt, der jetzt auf deutschen Straßen ausgetragen wird.

    Hier versuchen kurdische Demonstranten, das syrische Restaurant zu stürmen. Der Boden ist übersät mit Splittern und Trümmern

    Hier versuchen kurdische Demonstranten, das syrische Restaurant zu stürmen. Der Boden ist übersät mit Splittern und Trümmern

    „Jahrelang habe ich von diesem Restaurant geträumt“, sagt Tamam geschockt zu BILD. „Innerhalb von Minuten haben diese Leute alles zerstört. Keine Minute habe ich seit gestern geschlafen. Ich bin mit nichts nach Deutschland gekommen und habe mir alles hart erarbeitet und aufgebaut. Der Laden ist meine Existenz.“ 2020 flüchtete der Syrer vor dem Krieg in seiner Heimat über die Balkanroute bis nach Deutschland. „Weniger als einen Monat lebte ich vom Jobcenter“, erzählt er. „Ich wollte mir hier immer etwas aufbauen und niemandem auf der Tasche liegen.“

    Am Abend des Angriffs ist das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar

    Am Abend des Angriffs ist das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar

    Am Dienstagabend war in der Dortmunder City kurzfristig eine Demonstration für 400 Teilnehmer angemeldet worden. Es kamen 4000, die Polizei war überfordert. Hundertschaften und BFE-Einheiten mussten nachalarmiert werden. Es kam zu hässlichen Jagdszenen und schweren Ausschreitungen, bei denen sieben Polizeibeamte verletzt wurden. Schon am Freitag soll es die nächste Kurden-Demo in Dortmund geben.

    [–>„Ich habe Angst“, gesteht Tamam ganz offen. „Ich will mich in Deutschland sicher fühlen, deshalb bin ich hergekommen. Und jetzt? Ich habe das Gefühl, dass jeden Moment wieder etwas passieren kann.“ Am Freitag wird die Polizei besser auf die Demo vorbereitet sein. Trotzdem: Die Bilder von Dienstagabend haben sich tief in Tamams Gedächtnis eingebrannt. „Warum habt ihr das getan?“, fragt er geschockt. „Ihr seid selber nach Deutschland geflüchtet, um hier in Sicherheit zu leben. Und jetzt macht ihr anderen Menschen Angst.“

  • Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden

    Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden

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    Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden und „Wetten, dass..?“ von 1981 bis 1987 selbst moderiert. Jetzt schaut der Show-Erfinder zu, wie es nach vier Jahren „Wetten, dass..?“-Pause zum offiziellen Staffelstab-Wechsel kommt: Die Kaulitz-Zwillinge übernehmen die Moderation – und Elstner verrät, was er davon hält.

    Die TV-Legende ist überzeugt: „Bill und Tom sind zwei moderne Jungs, die genau im richtigen Alter sind, um im Fernsehen Verantwortung zu übernehmen. Dass sie besonders bei jungen Leuten gut ankommen, haben sie auf Netflix längst bewiesen.“ Elstner weiter zu BILD: „Auch wenn jetzt viele im Vorfeld zu ,Wetten, dass..?’ sagen: Das wird nichts. Ich sage: Das wird was!“

    Als TV-Legende Frank Elstner 1987 „Wetten, dass..?“ moderierte, waren die Kaulitz-Zwillinge noch nicht einmal geboren

    Als TV-Legende Frank Elstner 1987 „Wetten, dass..?“ moderierte, waren die Kaulitz-Zwillinge noch nicht einmal geboren

    „Ich hatte sie nicht auf dem Schirm“

    Im „Spiegel“-Interview spricht Frank Elstner offen über die neuen „Wetten, dass..?“-Moderatoren: „Ich hatte die beiden nicht auf dem Schirm.“ Trotzdem freut sich die Show-Legende für die Sendung. „Es ist ein mutiges Experiment, das gelingen kann“, sagt Elstner. Bereits vor sechs Wochen habe er von der neuen Besetzung erfahren – und Bill und Tom Kaulitz gratuliert.

    [–>Bis die erfolgreichen Musiker am 5. Dezember die Neuauflage der Show moderieren, ist noch etwas Zeit – genug für die Fans, sich gedanklich an die beiden zu gewöhnen. Denn nach der Verkündung gab es nicht nur Zuspruch. Schließlich treten die Kaulitz-Zwillinge in riesige Fußstapfen.

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    Frank Elstner wünscht sich dennoch, „dass die Entscheidung nicht zerredet wird und alle sagen: Das kann nichts werden.“ Und weiter: „Wenn wir die Samstagabendunterhaltung am Leben erhalten wollen, müssen wir etwas Neues wagen. Es ist Zeit für die nächste Generation.“

    Für Frank Elstner spricht auch das Alter für Bill und Tom Kaulitz. „Sie sind 36 – ein Jahr jünger als Thomas Gottschalk bei seiner ersten Sendung, drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.“

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    An den Kaulitz-Zwillingen schätzt Frank Elstner vor allem eines: „Dass die beiden trotz ihrer Weltkarriere mit Tokio Hotel natürlich geblieben sind.“ Schon in seiner ARD-Show „Verstehen Sie Spaß?“ habe er Bill und Tom erlebt – „ich mochte sie.“ Jetzt sei er gespannt, was die Kaulitz-Brüder an „Wetten, dass..?“ verändern werden. Elstner: „Der alte Elstner drückt den beiden ganz fest die Daumen. Jetzt brauchen sie nur noch gute Wetten.“

  • DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum HeulenMehr zum Video anzeigen

    DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum HeulenMehr zum Video anzeigen

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    DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum Heulen

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    Dieser dreiste Chicken-Nugget-Dieb bringt doch nicht tatsächlich sein Kind zum Weinen! Das und mehr in einer neuen Folge „Viral Daneben“ mit Moderator Simon Dallmeier.

    Quelle: BILD/Sportdigital/Instagram/X

  • Finanzmärkte: Kapital als Waffe? Warum der Anleihemarkt selbst Trump Angst macht

    Finanzmärkte: Kapital als Waffe? Warum der Anleihemarkt selbst Trump Angst macht

    Eigentlich hatten sie sich bei der Deutschen Bank zuletzt bemüht, nicht unangenehm aufzufallen, um bei US-Präsident Donald Trump nicht in Ungnade zu fallen. Zwar hatte das größte deutsche Geldhaus einst dazu beigetragen, Trump mit Krediten als Immobilienmogul groß herauszubringen. Doch selbst ehemalige Verbündete können schnell ins Visier der US-Regierung geraten, und das mitunter wegen scheinbar harmloser Dinge: etwa einer Analyse zu Anleihen und Devisen. Normalerweise spannend nur für die Fachwelt, diese Woche jedoch reichte so etwas, um Washington gegen die Deutsche Bank aufzubringen.

    Dabei verwies der Bericht eigentlich nur auf das Offensichtliche: Die USA hätten „eine zentrale Schwäche“, weil sie auf ausländische Investoren angewiesen seien, um ihr Handelsbilanzdefizit zu finanzieren, das nun mal mit großem Abstand die Europäer stemmen: Insgesamt halten die Europäer Aktien und US-Anleihen im Wert von rund acht Billionen Dollar – fast doppelt so viel wie der Rest der Welt zusammen. Davon entfallen knapp sechzig Prozent auf Aktien und vierzig Prozent auf Staats- und Unternehmensanleihen, also Schuldtitel. „Europa besitzt Grönland – und sehr viele US-Staatsanleihen“, schrieb der Deutsche-Bank-Analyst und deutete an, dass die Europäer sich angesichts der „Grönland-Pläne“ eben auch weigern könnten, das US-Defizit weiterhin zu finanzieren. So etwas kann vorkommen in einer freien Marktwirtschaft.

    Tatsächlich könnten die Europäer auf diese Weise versuchen, einen Anstieg der US-Renditen zu erzwingen. Wenn Anleihekurse fallen, weil Anleger vermehrt verkaufen, steigen die Renditen. Einige europäische Länder – darunter Deutschland, Frankreich und Belgien – halten die Staatsanleihen ihres früheren Verbündeten jenseits des Atlantiks direkt als Teil ihrer offiziellen Devisenreserven. Privatanleger in Europa hingegen besitzen nur vergleichsweise geringe Bestände an sogenannten US-Treasuries. Derzeit müssen die USA 4,3 Prozent Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen zahlen; Probleme durch zu hohe Zinslast drohen bereits ab 4,5 Prozent. Wäre das also ein Druckmittel gegen Trumps Drohungen, Grönland zu besetzen und bei Widerstand der Europäer neue Zölle zu erheben? Bereits im April vergangenen Jahres, als Trump seine „ungewöhnlichen“ Zollpläne präsentierte, waren die Anleiherenditen in die Höhe geschossen – woraufhin er einen Teil seiner Pläne rasch wieder zurücknahm.

    Dass Analysten wie derjenige der Deutschen Bank solche politischen Szenarien durchspielen, ist absolut üblich – ohne sie könnten sie keine seriösen Prognosen für Aktien, Anleihen oder Devisen erstellen. Ein Analyst der Commerzbank wies sogar darauf hin, dass eine Eskalation der US-europäischen Spannungen dazu führen könnte, dass europäische Inhaber von US-Staatsanleihen „sanktioniert“ würden, in welcher Form auch immer, und ihre Bestände womöglich nicht mehr verkaufen könnten. Man muss in diesen Tagen nun mal in alle Richtungen denken.

    Da die Aussagen der Deutschen Bank ihren Weg am Dienstag aber in die Nachrichtenagenturen gefunden hatten und auch US-Finanzminister Scott Bessent erreichten, ließ er es sich nicht nehmen, in Davos gegen die Bank auszuteilen. Auf die Frage, ob Europa als mögliche Gegenmaßnahme zu Trumps Grönland-Plänen US-Staatsanleihen verkaufen könnte, stänkerte er, dies sei ein „falsches Narrativ“. In europäischen Regierungen gebe es „keinerlei Gespräche“ über eine derartige Maßnahme; die Medien hätten sich lediglich an einen Bericht der Deutschen Bank „drangehängt“. Der Vorstandschef der Deutschen Bank habe ihn daher angerufen, „um klarzustellen, dass die Bank diesen Analystenbericht nicht unterstützt.“

    Dänischer Pensionsfonds verkauft seine US-Staatsanleihen

    Was Christian Sewing, der Chef der Deutschen Bank, tatsächlich gesagt hat in diesem Telefonat, wird man wohl nicht erfahren. Es scheint jedoch zu stimmen, dass er eigens wegen des Vorfalls zum Hörer gegriffen hat. Die Deutsche Bank – die sich gern als europäische Alternative zu den US-Großbanken positioniert – dementierte den Vorgang jedenfalls nicht. Sie betonte, ihre Analyse sei unabhängig, spiegele aber nicht zwangsläufig die Sicht des Managements wider. Auf Nachfrage wollte ein Sprecher das Dokument noch nicht einmal offiziell zur Verfügung stellen.

    Dass die US-Regierung so deutlich reagierte, liegt aber wohl vor allem daran, dass der Bericht klar auf die Rolle Europas als Financier des US-Handelsbilanz-Defizits hinweist. „In einem Umfeld, in dem die geoökonomische Stabilität des westlichen Bündnisses existenziell erschüttert wird, ist nicht klar, warum die Europäer bereit sein sollten, diese Rolle zu übernehmen.“ Man denke an die Münchner Sicherheitskonferenz, die sich zuletzt als „Beschleuniger der europäischen Verteidigungsausgaben“ erwiesen hat, so der Analyst. Könnte in diesem Jahr Grönland der Auslöser für eine stärkere politische Geschlossenheit Europas sein?

    Die ersten Investoren trennen sich bereits von US-Staatsanleihen, wenn auch nicht explizit wegen Grönland, sondern wegen der hohen Verschuldung der USA. Nach einem dänischen Pensionsfonds vermeldete am Mittwoch auch ein schwedischer Vermögensverwalter den Verkauf seiner US-Staatsanleihen. Der Pensionsfonds Alecta begründete dies gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit großen politischen Risiken in ‍den Vereinigten Staaten, während der dänische Pensionsfonds generell die schlechten Staatsfinanzen in den USA nannte.

    Der norwegische Staatsfonds hingegen, der die Erträge aus den Öleinnahmen des Landes verwaltet, und damit einer der mächtigsten Investoren auf den internationalen Kapitalmärkten ist, hält sich derweil noch zurück. Norwegens Finanzminister Jens Stoltenberg sagte, er sehe derzeit keinen Anlass, dass der norwegische Staatsfonds angesichts geopolitischer Turbulenzen aus den US-Märkten aussteige. Ohnehin gilt: Ein massiver Ausverkauf von US-Staatsanleihen würde natürlich auch das europäische Finanzsystem empfindlich treffen. „Kapital als Waffe einzusetzen – und nicht Handelsströme – wäre das mit Abstand Destabilisierendste für die Märkte“, schreibt insofern auch der Analyst der Deutschen Bank.

    Tatsächlich ist der Staatsanleihemarkt – auch Bond- oder Rentenmarkt genannt – für Volkswirtschaften sehr viel wichtiger als die Aktienmärkte. Kleinste Bewegungen am Anleihemarkt haben große Folgen: Am Staatsanleihemarkt orientieren sich die Kreditkosten für Staaten, Firmen, Verbraucher. Allein für die Zinsen mussten die hoch verschuldeten USA im vergangenen Jahr fast eine Billion Dollar zahlen – mehr als für die staatliche Gesundheitsversicherung Medicare oder für die Verteidigung. Der Bondmarkt gilt daher als Macht, vor der selbst Donald Trump zurückschreckt. Ein Bonmot von James Carville, Wahlkampfstratege und politischer Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton, besagt, sollte er wiedergeboren werden, würde er als Anleihemarkt zurückkommen, denn: „Man kann jeden einschüchtern.“

    Möglicherweise hat das in diesen Tagen wieder funktioniert: Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterten nach den Grönland-Drohungen auf den höchsten Stand seit August – wohl eben auch wegen der Meldungen, die Europäer könnten ihre Bestände umschichten. Erst als Trump am Mittwoch in Davos andeutete, er werde keine Gewalt in Grönland anwenden, beruhigten sich „die Märkte“ wieder. Am Abend kam dann die Meldung, er wolle seine Drohung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar doch nicht wahr machen.