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  • Jetzt hat er nicht nur auf dem Platz das Sagen, sondern auch

    Jetzt hat er nicht nur auf dem Platz das Sagen, sondern auch

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    Jetzt hat er nicht nur auf dem Platz das Sagen, sondern auch auf dem Ostsee-Ort Poel. Der Schiedsrichter Florian Lechner (34) ist nämlich zum neuen Bürgermeister der 36 Quadratkilometer großen Insel gewählt worden. Er setzte sich gegen Doreen Heydenbluth-Peters und Aenne Möller durch.

    Lechner kennen viele Fans vom Fußball. In seiner Karriere pfiff der Schiedsrichter bereits 50 Zweitliga-Partien, dazu unter anderem 61 Spiele in der 3. Liga sowie sechs im DFB-Pokal. In dieser Saison war er bisher bei neun Begegnungen im Einsatz. In der Bundesliga wurde er als Video-Schiri eingesetzt.

    Die Bürgermeisterwahl fand am vergangenen Wochenende statt. Bereits auf dem Wahlplakat zeigt sich Lechner, der auch auf Poel lebt, in Hemd und Anzug statt in Schiri-Kleidung, dazu ein breites Lächeln im Gesicht. Von den 2242 Wahlberechtigten gingen 1564 zur Wahl (1553 gültige und elf ungültige Stimmen), 822 davon bekam Bewerber Lechner.

    Zum Vergleich: Konkurrentin Heydenbluth-Peters bekam 471 Stimmen, Möller 260. Bedeutet auch, dass der erfahrene Schiedsrichter 52,93 Prozent der Stimmen erhielt.

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    Lechner nach dem Sieg: „Jeder Sieg ist eine tolle Sache, aber noch schwerer, wenn es gleich im ersten Durchgang funktioniert. Damit rechnet man natürlich nicht.“

    Seine Erfahrung auf dem Platz hilft ihm übrigens in der Politik. Der Schiedsrichter: „Es geht natürlich in beiden Fällen darum, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und für das, was man sagt, auch geradezustehen am Ende des Tages.“

    Lechner im vergangenen September, als er bei Waldhof Mannheims 6:1 gegen Rot-Weiss Essen Klaus Gjasula Rot zeigt

    Lechner im vergangenen September, als er bei Waldhof Mannheims 6:1 gegen Rot-Weiss Essen Klaus Gjasula Rot zeigt

    Bisher arbeitete Lechner übrigens in der Staatskanzlei in Schwerin, ab Mitte Mai soll er offiziell die Amtsgeschäfte auf Poel führen. Seine bisher letzte Partie in dieser Saison war das Zweitliga-Duell zwischen Kaiserslautern und Magdeburg am 17. Spieltag im Dezember. Jetzt leitet das SPD-Mitglied auch Poel.

  • Königsklasse ade! Die Eintracht verliert das erste Spiel nach der Entlassung von

    Königsklasse ade! Die Eintracht verliert das erste Spiel nach der Entlassung von

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    Königsklasse ade! Die Eintracht verliert das erste Spiel nach der Entlassung von Dino Toppmöller, unterliegt Qarabag Agdam in der Champions League mit 2:3. Damit stirbt für die Frankfurter die letzte Hoffnung auf das Erreichen der Playoffs Mitte Februar. Nächsten Mittwoch ist Tottenham Hotspur für das letzte Spiel der Ligaphase zu Gast im Deutsche Bank Park. Für die Frankfurter geht es dann nicht mehr ums Weiterkommen.

    In Baku stehen nach dem Trainer-Knall der bisherige Coach der 2. Mannschaft, Dennis Schmitt, und Klub-Legende Alex Meier an der Seitenlinie. Und der Druck beim Spiel gegen den aserbaidschanischen Rekordmeister ist gleich enorm hoch.

    [–>Bitter: Nach dem Pyro-Skandal in Barcelona (1:2) sind die Eintracht-Anhänger von der Uefa für zwei Auswärtsspiele gesperrt. Etwa 1000 Fans sind dennoch vor Ort – und müssen sofort den ersten Schock verkraften.

    Eintracht verspielt den Sieg: Frankfurts Europa-K.o!

    4. Minute: Dem Gastgeber gelingt der Traumstart. Camilo Durán schaltet nach einem Abpraller am schnellsten, drückt den Ball über die Linie zur 1:0-Führung. Mal wieder sieht die Frankfurter Defensive nicht gut aus. Doch der Gegenschlag kommt sofort. Frankfurt-Youngster Can Uzun schießt die Eintracht aus 15 Metern zurück ins Spiel – 1:1 (10.).

    Dann passiert lange wenig – bis zur 76. Minute: Knauff wird im Strafraum gefoult. Elfer für Frankfurt! Und Farès Chaibi verwandelt eiskalt zum 2:1 (78.). Lange währt der Frankfurt-Jubel nicht. 80. Minute, wieder ist Camilo Durán der Frankfurt-Schreck. Der Ausgleich.

    Und es kommt noch härter. 94. Minute: Mustafazada schießt die Frankfurter aus dem Wettbewerb. 3:2. Was für eine Enttäuschung für die Eintracht.

  • Es stimmt also doch! Das Comeback von Ex-Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury (37) wird

    Es stimmt also doch! Das Comeback von Ex-Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury (37) wird

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    Es stimmt also doch!

    Das Comeback von Ex-Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury (37) wird konkreter. Nachdem der Brite Anfang Januar bereits angekündigt hatte, in diesem Jahr in den Ring zurückzukehren, äußerte sich nun auch sein Manager Spencer Brown. Beim Sender Sky gab er bekannt: „Wir sind mit dem Vertrag schon sehr weit fortgeschritten und eine Ankündigung steht unmittelbar bevor. Wir wollen im April wieder loslegen.“

    Ehemaliger Kabayel-Gegner für Comeback-Kampf?

    „Wir haben fünf oder sechs verschiedene Gegner im Blick.“ Laut Brown gehöre zu den Top-Kandidaten Arslanbek Makhmudov (36). Er ist kein Unbekannter: Im Dezember 2023 besiegte der Bochumer Agit Kabayel (33) den Russen in Saudi-Arabien per T.K.o. in Runde 4. Makhmudov konnte sich rehabilitieren und triumphierte im vergangenen Oktober über den Briten David Allen (33) nach Punkten.

    Fury stand hingegen seit Dezember 2024 nicht mehr im Ring. Das war bei seiner Niederlage im Rückkampf gegen den ungeschlagenen Weltmeister Oleksandr Usyk (38).

    Bei der Kampfvorbereitung scheint Fury neue Wege zu gehen: In den vergangenen Tagen postete er auf Instagram Trainingsvideos aus Thailand.

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    Nach dem Comeback-Kampf peile der Fury-Clan einen „großen Namen“ in der zweiten Jahreshälfte an.

    Wilder gegen Chisora kurz vor der Einigung

    Zwei weitere Schwergewichtler stehen offenbar vor einem Duell: Deontay Wilder (40, Ex-WBC-Weltmeister) und Derek Chisora (42) sollen im April in London aufeinandertreffen. Wilders Co-Managerin Shelly Finkel verriet bei Sky: „Wir befinden uns in Verhandlungen und sie stehen kurz vor dem Abschluss.“

    Wilder kämpfte 2025 nur einmal und errang dabei einen K.o.-Sieg in der siebten Runde gegen Tyrrell Anthony Herndon (38). Zuvor verlor er gegen Zhilei Zhang (42) durch technischen K.o. und Joseph Parker (34, Ex-WBO-Weltmeister) nach Punkten.

    Zuletzt waren Gerüchte um einen Kampf Usyk gegen Wilder aufgekommen, die sich damit wohl zunächst zerschlagen hätten.

  • Kommunalwahl in Unterhaching: Kandidaten-Sextett vor vollem Haus

    Kommunalwahl in Unterhaching: Kandidaten-Sextett vor vollem Haus

    Beim einzigen Aufeinandertreffen vor der Wahl am 8. März liefern sich die vier Kandidaten und zwei Kandidatinnen für die Nachfolge von Unterhachings SPD-Bürgermeister Wolfgang Panzer im Kubiz einen Wettstreit der Ideen. Das Publikum im Saal und die Zuschauer eines Live-Streams erleben eine muntere Diskussion.

  • Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament Von der Leyens Schlappe in Straßburg Die EU-Kommissionschefin wollte

    Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament Von der Leyens Schlappe in Straßburg Die EU-Kommissionschefin wollte

    Mercosur-Abstimmung im EU-Parlament

    Von der Leyens Schlappe in Straßburg

    Die EU-Kommissionschefin wollte mit dem Mercosur-Abkommen ein Signal der Stärke in die Welt senden. Doch Teile des Europäischen Parlaments stellen sich quer, allen voran die Grünen. Von der Leyens Macht bröckelt.

    Eine Analyse von

    Timo Lehmann

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    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen: Schwindende Machtbasis im Parlament

    Foto: Frederick Florin / AFP

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  • Trumps Auftritt in Davos »Voll von Unverschämtheiten« Es war nicht leicht, Donald

    Trumps Auftritt in Davos »Voll von Unverschämtheiten« Es war nicht leicht, Donald

    Trumps Auftritt in Davos

    »Voll von Unverschämtheiten«

    Es war nicht leicht, Donald Trump 75 Minuten lang durch seine oft sehr eigene Gedankenwelt zu folgen. Was waren die wichtigsten Botschaften? Eine Zusammenfassung von SPIEGEL-Redakteur Stefan Kaiser.

    Stefan Kaiser und

    Luana Partimo

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    Donald Trumps Rede hier in Davos war gewohnt voll von Unverschämtheiten. Er hat über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron gespottet. Donald Trump, US-Präsident»Emmanuel Macron habe ich gestern gesehen, er trug diese schöne Sonnenbrille. Was zur Hölle ist passiert?«Er hat den NATO-Generalsekretär Mark Rutte wie einen Schuljungen aufgerufen und nach Gusto Lob und Tadel verteilt. Donald Trump, US-Präsident»Kanada bekommt übrigens eine Menge umsonst von uns. Eigentlich sollten sie dankbar sein, aber das sind sie nicht.«Und er hat im innenpolitischen Teil seiner Rede Somalier in den USA rassistisch beleidigt. Aber über all das ist man hier offenbar bereit hinwegzusehen, solange Trump den Konflikt um Grönland nicht weiter eskaliert. Und da hat er heute zwar gesagt, dass er dieses riesige Stück Eis, wie er Grönland nennt, unbedingt haben will. Aber er hat auch versichert, dass er es sich nicht mit Gewalt nehmen will.Donald Trump, US-Präsident»Vermutlich werden wir nichts erreichen, außer ich entscheide mich für den Einsatz übermäßiger Stärke und militärischer Gewalt; dann wären wir nicht aufzuhalten. Aber das werde ich nicht tun.«Ob man sich darauf am Ende wird verlassen können, ist natürlich eine andere Frage.

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    Ein Rückblick von Mathis Schneider

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  • Prominenter Ausfall in der Europa League bei AS Rom gegen den VfB

    Prominenter Ausfall in der Europa League bei AS Rom gegen den VfB

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    Prominenter Ausfall in der Europa League bei AS Rom gegen den VfB Stuttgart (21 Uhr, live bei RTL). Experte Lothar Matthäus (64) wird am Donnerstag in einem Münchner Krankenhaus an der rechten Schulter operiert – Ski-Unfall in Oberlech am Arlberg (Österreich)! BILD erreichte ihn am Telefon.

    Der Rekord-Nationalspieler (150 Einsätze) erzählt: „Es war die letzte Abfahrt am letzten Urlaubstag. Die Piste war eisig und wellig. Ich hatte mich schon auf das Mittagessen auf der Hütte gefreut – da stürze ich plötzlich auf die rechte Seite. Eine Welle habe ich nicht richtig erwischt, die Ski haben verkantet. Das Problem war das Eis, wenn dort Pulverschnee gewesen wäre, wäre wahrscheinlich nichts passiert.“

    Matthäus war am Sonntag noch beim Legends Cup für den FC Bayern am Ball

    Matthäus war am Sonntag noch beim Legends Cup für den FC Bayern am Ball

    Müller-Wohlfahrt stellte Diagnose

    Seine Freundin Theresa (27), mit der er zum Kurzurlaub an den Arlberg gereist war, fuhr ihn im Auto die rund 280 Kilometer zurück nach München in die Praxis von Sportarzt-Legende Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (83), wo bei einer MRT-Untersuchung ein doppelter Bänderriss (leichte Schultereckgelenk-Sprengung) diagnostiziert wurde. Müller-Wohlfahrt überwies Matthäus an einen Schulterspezialisten, der ihn jetzt operieren wird.

    [–>Matthäus zu BILD: „Ich habe mir auf der rechten Seite auch noch Rippen geprellt, was natürlich schmerzhaft ist. Und ich trage den rechten Arm in einer Schlaufe. Aber insgesamt geht es mir gut. Wichtig ist jetzt die schnelle OP, die wohl kein großer Eingriff ist. Danach, denke ich, kann ich bald wieder arbeiten.“

    Am Donnerstagabend sollte Matthäus als RTL-Experte die Europa-League-Partie AS Rom gegen den VfB Stuttgart kommentieren – live vor Ort in dem Stadion, in dem er 1990 mit der deutschen Nationalelf Weltmeister geworden war. Den Einsatz musste er absagen. Felix Kroos (34) wird seine Experten-Rolle übernehmen. Matthäus‘ nächster Auftritt wäre am kommenden Samstag für Sky beim Topspiel zwischen Union Berlin und Borussia Dortmund (18.30 Uhr).

    Nicht auszuschließen, dass Matthäus dann schon wieder einsatzbereit ist. Erst am Sonntag noch hatte der top-fitte Weltstar beim Legends Cup in München für den FC Bayern gespielt – und war später in den Ski-Urlaub aufgebrochen.

  • Der Boss schwärmt – und spricht von Extremen. Ingo Meckes (49), Sportvorstand

    Der Boss schwärmt – und spricht von Extremen. Ingo Meckes (49), Sportvorstand

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    Der Boss schwärmt – und spricht von Extremen. Ingo Meckes (49), Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB), blickt auf eine Vorrunde zurück, die die deutsche Handball-Nationalmannschaft an ihre Grenzen geführt hat. „Ich glaube, wir haben alle Extreme, die im Sport passieren können, in der Vorrunde kennengelernt“, sagt Meckes.

    Während der Blick zurück noch präsent ist, wartet bereits die nächste Herausforderung: Am Donnerstag (15.30 Uhr, ARD und Dyn live) startet die DHB-Auswahl gegen Portugal in die Hauptrunde ein. Ein Gegner, den Meckes keinesfalls unterschätzt. Er erinnert sich an das Viertelfinal-Aus bei der WM 2025. „Wir haben jetzt gegen Portugal einen Gegner, der auch letztes Jahr schon stark war. Wir freuen uns darauf“, sagt der DHB-Boss. Gleichzeitig ist für ihn klar, was nun gefordert ist: „Die Energie und der Ansatz, den wir gegen Spanien gezeigt haben, sind jetzt viermal notwendig.“

    Handball-Boss spricht von Extrem-Helden!

    Dass Deutschland mit einer optimalen Ausgangsposition in die Hauptrunde startet, ist vor allem dem starken Auftritt gegen Spanien (34:32) zu verdanken. Mit dem Sieg sicherte sich die Mannschaft um Kapitän Johannes Golla (28) und Torwart-Held Andreas Wolff (34) den Gruppensieg und nahm zwei wichtige Punkte mit. Für Meckes war dieser Erfolg bei der Handball-EM mehr als nur ein Ergebnis. „Wir waren am Boden und sind dann aufgestanden – mit aus meiner Sicht der besten Pflichtspiel-Leistung seit Olympia.“

    DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49/l.) ist mit den Auftritten bei der EM insgesamt zufrieden

    DHB-Sportvorstand Ingo Meckes (49/l.) ist mit den Auftritten bei der EM insgesamt zufrieden

    Die Lage war dramatisch. Nach der überraschenden Niederlage gegen Serbien (27:30) drohte das vorzeitige EM-Aus. Die Situation verlangte eine klare Reaktion – und die kam. „Nach dem Serbien-Spiel, als wir am Boden lagen, gab es eine Teamsitzung mit Video. Alfred hat dort die richtigen Dinge gefunden“, so Meckes. Die Wirkung war sofort spürbar: „Da war wieder Optimismus da.“

    [–>Meckes ordnet die Reaktion der deutschen Mannschaft auch im internationalen Vergleich ein. „Es gab 2020 berühmte Fälle mit Dänemark und Frankreich, die haben es nicht hingekriegt, sind ausgeschieden“, erinnert er. Deutschland habe jedoch anders reagiert. Meckes ergänzt: „Die Führungsspieler waren da, das war aus meiner Sicht überragend.“

    Und weiter: „Jetzt sind wir da, wo wir sein wollten, mit zwei Punkten in der Hauptrunde. Ich bin wirklich stolz über die Reaktion.“