Medizin Der Mann, der mit einer Badelatsche telefoniert Party, Deals und Nächte voller Sekt, und ein Körper, der irgendwann nicht mehr konnte. Was passiert, wenn das Glas zu viel zur Gewohnheit wird? Folge eins der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers. Als ich das Zimmer betrete, hält sich mein Patient eine Badelatsche ans Ohr und telefoniert. Zumindest glaubt er das. Er spricht, hört zu, antwortet. Ganz so, als hätte er tatsächlich ein Telefon in der Hand.
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Categorie: Nieuws
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Medizin: Der Mann, der mit einer Badelatsche telefoniert
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Medizin: Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht
Medizin Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers. Die Räder des Patientenbettes rattern laut und monoton über die unebenen Steinfliesen. Vor mir liegt ein schmaler, endlos wirkender Gang, ein unterirdisches Labyrinth aus einer längst vergangenen Zeit. Die Wände sind vergilbt, die Farbe blättert ab, und irgendwo tropft langsam das Wasser von einer rostigen Rohrleitung in eine Pfütze. In der tief hängenden Decke flackern Leuchtstoffröhren und werfen ein kaltes, flimmerndes Licht auf den Boden.
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ZDF-Doku „German Guilt“: Nazis waren die anderen. Oder?
Thilo Mischke, zum Beispiel. Der Reporter ist 44 Jahre alt, geboren in Ost-Berlin. Seine Mutter ist Buchhändlerin in Friedrichshain. Und Oma Karin? War eine echte Kommunistin, sie ist vor einigen Jahren gestorben. Während des Kriegs war sie, 1939 geboren, noch ein Kind. Soweit die normalen Eckpunkte einer deutschen Familiengeschichte.
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Die Bayern qualifizieren sich einen Spieltag vor Ende der Champions-League-Gruppenphase für das
Die Bayern qualifizieren sich einen Spieltag vor Ende der Champions-League-Gruppenphase für das Achtelfinale.
Doch beim 2:0 gegen Union Saint-Gilloise erwischte Innenverteidiger Minjae Kim nun aber wieder einen ganz bitteren Tag. Aufgrund zweier blöder gelber Karten (18. und 64.) flog die Nummer 3 des Rekordmeisters folgerichtig vom Platz. Ein Schock!
Nach Abpfiff sagte Kim dann zu BILD: „Ich frage mich: War das eine Rote Karte?“ Und er verriet, was nach dem Sieg in der Bayern-Kabine passierte.
Nur mit BILDplus.
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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenLondon – Die Australier haben es vorgemacht und Millionen von
<!–>London – Die Australier haben es vorgemacht und Millionen von Teenagern und Kindern aus den sozialen Medien ausgesperrt. Jetzt spitzt sich die Debatte auch im britischen Parlament zu: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sollen von Social Media ausgeschlossen werden.
Nach einer deutlichen Abstimmung im Oberhaus wächst jetzt der Druck auf die Regierung in London. Dort stimmten die Mitglieder am Mittwochabend klar für eine Gesetzesänderung, die ein Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige vorsieht. Mit 261 zu 150 Stimmen sprach sich das Oberhaus dafür aus, Social-Media-Anbieter dazu zu verpflichten, innerhalb von zwölf Monaten hochwirksame Altersprüfungen einzuführen.
[–>Prominente Unterstützung kam zuletzt auch vom britischen Schauspieler Hugh Grant (65, „Notting Hill“). Laut einer YouGov-Umfrage im Dezember befürworten 74 Prozent der Briten ein Social-Media-Verbot für Jugendliche. Entscheiden muss am Ende aber das Unterhaus, das von der Regierungspartei Labour dominiert wird.
Regierung setzt auf Prüfphase
Die Regierung von Premierminister Keir Starmer (63) zeigte sich bislang deutlich zurückhaltender. Sie lehnt ein Verbot nicht mehr grundsätzlich ab, will aber vorerst keine schnelle Entscheidung. Stattdessen soll es eine dreimonatige Konsultationsphase geben. In dieser Zeit sollen Vor- und Nachteile eines Verbots sowie weitere Möglichkeiten zur Einschränkung von Social Media für Kinder geprüft werden.
Australien sperrte 4,7 Millionen Accounts
Ein Blick nach Australien zeigt, wie ein solches Verbot aussehen könnte. Dort trat im Dezember ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Nach Angaben der Regierung wurden seitdem mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte über ein Verbot, eine nationale Umsetzung gilt wegen des europäischen Binnenmarkts jedoch als deutlich schwieriger.
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TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFéchy (Schweiz) – Die letzten Jahre haben Sänger und Schlagzeuger
<!–>Féchy (Schweiz) – Die letzten Jahre haben Sänger und Schlagzeuger Phil Collins (74, Genesis) schwer gezeichnet. Im März 2022 gab er seinen Abschied von der Live-Bühne. Die Gesundheit machte nicht mehr mit, er zog die Reißleine. Kurz vor seinem 75. Geburtstag am 30. Januar spricht die Musiklegende jetzt ganz offen über ein Leben mit Krankheit, Schmerzen und Frust.
„Es ist ein andauerndes Problem“, erklärte Phil Collins Moderatorin Zoë Ball (55) im BBC-Podcast „Eras“. „Ich habe eine Krankenschwester, die rund um die Uhr bei mir wohnt und darauf achtet, dass ich meine Medikamente wie vorgeschrieben einnehme. Ich hatte Probleme mit meinem Knie. Alles, was schiefgehen konnte, ist schiefgegangen.“
Bei seinen letzten Konzerten im Jahr 2022 konnte Phil Collins nur noch sitzen
„Die letzten Jahre waren frustrierend“
Eigentlich wollte der gebürtige Brite, der mittlerweile in der Schweiz lebt, nach der letzten Tour das Leben abseits der Bühne genießen. „Ich dachte: Jetzt mache ich all die Dinge, die ich vorher nicht machen konnte.“ Stattdessen habe er Monate im Krankenhaus verbracht. Fünf Knieoperationen habe er sich mittlerweile unterziehen müssen, verrät Phil Collins. „Aber jetzt habe ich ein funktionierendes Knie und kann laufen, wenn auch nur mit Krücken.“
Doch seine Knie waren nicht das Einzige, was dem Musiker zu schaffen machte. „Die letzten Jahre waren schwierig, interessant und frustrierend“, so Phil Collins. „Ich habe mich im Krankenhaus mit COVID infiziert. Meine Nieren begannen zu versagen. Alles schien gleichzeitig aufeinanderzutreffen.“
[–>Phil Collins: Kein Alkohol mehr seit 2 Jahren
Was seine Nieren ruinierte und bei ihm auch zu einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung führte? Er habe „zu viel getrunken“, gibt Phil Collins zu. Seitdem habe er aufgehört mit dem Alkohol, sei seit zwei Jahren abstinent. Trotz aller Gesundheitsprobleme sieht Phil Collins positiv in die Zukunft. „Ich bin noch nicht tot“, sagt der Musiker, und wünscht sich, wieder „mobil und gesund“ zu werden.
Und vielleicht gibt’s dann sogar neue Musik? Denn sogar den Gang ins Tonstudio kann er sich vorstellen, um „ein bisschen herumzuprobieren und zu sehen, ob noch mehr Musik in mir steckt“. Phil Collins verrät: „Ich habe einige Dinge, die noch unvollendet sind oder nie fertiggestellt wurden, und ein paar Dinge, die fertiggestellt wurden, also gibt es vielleicht noch Leben in dem alten Hund. Sag niemals nie.“
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Atomare Aufrüstung: Auch wenn Trump alles ins Rutschen bringt: Deutschland darf nicht mitrutschen
Es darf nicht sein. Wirklich nicht! Wirklich nicht? Deutschland hat sich verpflichtet; grundsätzlich, generell und ausnahmslos: Es hat auf die Herstellung, den Besitz und die Verfügungsgewalt über atomare Waffen verzichtet: So steht es im Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990, mit dem die Einheit und Souveränität Deutschlands besiegelt wurde. So steht es auch im Atomwaffensperrvertrag, den die Bundesrepublik unter Kanzler Willy Brandt unterschrieben und unter Helmut Schmidt 1975 ratifiziert hat. Beides sind Fundamentalverträge; beide Verträge waren und sind Eckpfeiler für eine Friedensordnung in Europa und in der Welt. Muss man diese Verträge, Jahrzehnte nach Vertragsschluss, noch halten?


