Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Bei den Gocher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften kämpfen am Samstag acht Teams um den AVG-Cup.

    Bei den Gocher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften kämpfen am Samstag acht Teams um den AVG-Cup.


    Bei den Gocher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften kämpfen am Samstag acht Teams um den AVG-Cup. Nach zwei Titeln der Gocher Reserve stellt sich wieder die Frage, wer dem Seriengewinner Paroli bieten kann. So schätzen die Trainer die Lage ein.
  • Während der Karneval in der Region Fahrt aufnimmt, erinnert Jesu Taufe daran,

    Während der Karneval in der Region Fahrt aufnimmt, erinnert Jesu Taufe daran,


    Während der Karneval in der Region Fahrt aufnimmt, erinnert Jesu Taufe daran, wie ein anderes Wirken begann, das Mut machte, den Mächtigen zu widersprechen und echte Gemeinschaft zu leben, schreibt unser Autor.
  • Eigentlich sollte es schon am 5. Januar weitergehen mit den Bauarbeiten an

    Eigentlich sollte es schon am 5. Januar weitergehen mit den Bauarbeiten an


    Eigentlich sollte es schon am 5. Januar weitergehen mit den Bauarbeiten an der Riswicker Straße – allerdings machte die Witterung den Arbeiten einen Strich durch die Rechnung. Am Freitag, 16. Januar, soll die Erneuerung nun aber fortgesetzt werden.
  • Während ein neuer Antrag für den Bau von elf Windrädern im Reichswald

    Während ein neuer Antrag für den Bau von elf Windrädern im Reichswald


    Während ein neuer Antrag für den Bau von elf Windrädern im Reichswald noch im Gange ist, hat der Projektentwickler Abo-Energy zum zweiten Mal binnen weniger Monate seine Zahlen für 2025 massiv nach unten korrigiert. Nun wird ein riesiger Verlust erwartet. Was bedeutet das für das umstrittene Projekt im Kreis Kleve?
  • Biohacking: Von Zeitkapseln und Powerpillen

    Biohacking: Von Zeitkapseln und Powerpillen

    .background-video-dynamic{display:none!important}  Biohacking  Von Zeitkapseln und Powerpillen Für die einen Heilsversprechen, für die anderen nur teurer Urin: Der Hype um Supplements und bioaktive Substanzen ist auch Fußnote einer Gegenwart, die sich irgendwie krank anfühlt.  Biohacking  Von Zeitkapseln und Powerpillen Für die einen Heilsversprechen, für die anderen nur teurer Urin: Der Hype um Supplements und bioaktive Substanzen ist auch Fußnote einer Gegenwart, die sich irgendwie krank anfühlt. Die einmal jährlich stattfindenden Treffen mit Freund C. begannen lange Zeit gleich: Nach der ersten Wiedersehensfreude hauten wir uns 30 Minuten lang die Namen von neuen Bands um die Ohren. Bands, die wir dieses Jahr entdeckt hatten, Platten, die uns irgendwie gerettet haben, Musik, die der Freund unbedingt auch hören sollte. So etwa vom 40. Geburtstag an kamen weniger neue Bandnamen dazu, dafür aber schlichen sich Aktien- und ETF-Namen ein, ihre Einstiegskurse, Renditen und ihr Geheimtipp-Potenzial. Aber beim letzten Treffen hagelte es plötzlich noch mal ganz neue Begriffe, das klang etwa so: Kreatin! Hast du? Musst du! Und OPC und MSM? Pflicht, Alter! Machst du Ashwagandha mit? Nein? Ahhhh, aber Glycin! Astaxanthin und NAD+ gehen eh klar, oder? Und bitte, was ist mit Spermidin?
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  • SZ am Abend: Nachrichten vom 15. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 15. Januar 2026

    Was heute wichtig war

    Nervöse Funkstille in Iran. Nach Warnungen aus Washington hat das Mullah-Regime geplante Hinrichtungen offenbar ausgesetzt. Jetzt warten viele Menschen im Land darauf, wie die USA sich weiter verhalten. Das Internet bleibt abgeschaltet. Zum Artikel

    Trump droht mit Militäreinsatz in Minneapolis. Der US-Präsident bringt einmal mehr den sogenannten Insurrection Act ins Spiel, um die Proteste nach gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde (ICE) niederzuschlagen. Minnesotas Gouverneur Walz ruft zur Besonnenheit auf. Zum Liveblog zur US-Politik

    EXKLUSIV Scharfe Kritik an Bahn-Bauplänen. Die Deutsche Bahn erneuert ab Februar die Strecke Hagen – Wuppertal – Köln. Sechs Monate lang werden die Gleise dort komplett gesperrt sein, bis Juli 2026. Doch ein Teil der kaputten Infrastruktur bleibt auch danach kaputt. Opposition und Branche sind fassungslos. Zum Artikel

    Emotionale Bürgergeld-Debatte im Bundestag. Der geplante Umbau des Bürgergelds zur neuen Grundsicherung hat im Parlament zu einer kontroversen Diskussion geführt. Abgeordnete der Union verteidigten die Pläne ebenso wie Arbeitsministerin Bas. Scharfe Kritik kam von der Opposition, aber auch aus Bas’ eigener Fraktion. Zum Liveblog zur Bundespolitik

    Drittes schlechtes Jahr für deutsche Wirtschaft. Die Deutschen sind verunsichert, der Aufschwung ist 2025 erneut ausgeblieben. Die deutsche Wirtschaft wuchs nur um 0,2 Prozent, nachdem sie in den Jahren zuvor geschrumpft war, meldet das Statistische Bundesamt. Die Bundesregierung muss strukturelle Probleme des Landes angehen. Zum Artikel

    US-Regierung startet zweite Phase bei Gaza-Plan. Das Abkommen soll zum Wiederaufbau und einer eigenen Verwaltung führen. Der US-Sondergesandte Witkoff gibt sich zuversichtlich, dass es bald besser werde in Gaza. Doch vieles ist nach wie vor unklar, Israelis wie Palästinenser sind skeptisch. Zum Artikel

    Weitere wichtige Themen

  • Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen: Spielplan der Handball-EM 2026: Alle Gruppen, Spiele und Termine

    Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen: Spielplan der Handball-EM 2026: Alle Gruppen, Spiele und Termine

    Am 15. Januar 2026 startet die Handball-Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen. 24 Mannschaften kämpfen um den Einzug ins EM-Finale, das am 1. Februar im dänischen Herning stattfindet.

    Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Vorrundenspiel gegen Österreich heute um 20.30 Uhr. Die ARD überträgt die Partie live im TV.

    In unserem Spielplan zur Handball-EM 2026 finden Sie alle Spiele und Termine. Tabellen und Liveticker zu den Spielen finden Sie zudem in unserem Datencenter.

    Die Gruppen der Handball-EM 2026

    Die Vorrunde der Handball-Europameisterschaft besteht aus sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Hauptrunde.

    • Gruppe A in Herning: Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
    • Gruppe B in Herning: Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
    • Gruppe C in Oslo: Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
    • Gruppe D in Oslo: Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz
    • Gruppe E in Malmö: Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
    • Gruppe F in Kristianstad: Ungarn, Island, Polen, Italien

    Alfred Gislason

    :Der größte Fan seines Teams

    Mehr als 100 Länderspiele hat Alfred Gislason als Bundestrainer mittlerweile gesammelt. Doch sein Vertrag endet 2027, die Abschiedstour beginnt – dabei macht es ihm mit seinen Spielern gerade besonders viel Spaß.

    Von Carsten Scheele

    Deutschland bei der Handball-EM 2026

    Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Auslosung zur Europameisterschaft eine schwere Gruppe erwischt. Mit Spanien wartet ein zweimaliger Europameister auf das DHB-Team, Serbien und Österreich sind zudem zwei unangenehme Kaliber in der Gruppe.

    Deutschland bestreitet alle Vorrundenspiele in Herning; sollte sich die Mannschaft für die Hauptrunde qualifizieren, trägt sie dort ebenfalls alle Spiele aus. Bei einem Einzug in die Hauptrunde wartet eine mögliche Hammergruppe mit Weltmeister Dänemark, Titelverteidiger Frankreich sowie Norwegen und Portugal auf die deutsche Mannschaft.

    • 15.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich (ARD)
    • 17.01.2026, 20.30 Uhr: Serbien – Deutschland (ARD)
    • 19.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Spanien (ZDF)

    Deutsche Handballer vor der EM

    :„Das schwerste Turnier, das ich je gespielt habe“

    Die deutschen Handballer reisen zur EM nach Skandinavien. Im Gepäck: zwei überzeugende Testspielsiege gegen Kroatien. Aber auch die Gewissheit, dass die Anforderungen beim Turnier noch höher werden.

    Von Carsten Scheele

    Spielplan der Handball-EM 2026

    Kader der deutschen Nationalmannschaft

    18 Nationalspieler stehen im Aufgebot für die Handball-EM 2026, Bundestrainer Alfred Gislason berief den Kader am 17. Dezember. Angeführt wird die Nationalmannschaft von Kapitän Johannes Golla, Torhüter Andreas Wolff hat mit 185 die meisten Länderspiele im Kader, gefolgt von Jannik Kohlbacher. Zusammen mit Linksaußen Rune Dahmke sind diese drei Spieler die letzten im DHB-Team, die beim EM-Erfolg 2016 dabei waren. Zudem nominierte Gislason sechs Spieler, die 2023 U21-Weltmeister geworden sind. Der DHB-Kader im Überblick (Stand 19.12.):

    • Tor: David Späth (23 Jahre, Rhein-Neckar Löwen, 44 Länderspiele, 3 Tore), Andreas Wolff (34, THW Kiel, 185, 15)
    • Linksaußen: Rune Dahmke (32, THW Kiel, 94, 137), Lukas Mertens (29, SC Magdeburg, 68, 151)
    • Rückraum links: Marko Grgic (22, SG Flensburg-Handewitt, 29, 88), Tom Kiesler (24, VfL Gummersbach, 2, 0), Julian Köster (25, VfL Gummersbach, 73, 192), Matthes Langhoff (23, Füchse Berlin, 1, 1), Miro Schluroff (25, VfL Gummersbach, 6, 17)
    • Rückraum Mitte: Juri Knorr (25, Aalborg Handbold, 81, 311), Nils Lichtlein (23, Füchse Berlin, 29, 32)
    • Rückraum rechts: Franz Semper (28, SC DHfK Leipzig, 28, 59), Renars Uscins (23, TSV Hannover-Burgdorf, 43, 172)
    • Rechtsaußen: Mathis Häseler (23, VfL Gummersbach, 4, 7), Lukas Zerbe (29, THW Kiel, 45, 98)
    • Kreis: Justus Fischer (22, TSV Hannover-Burgdorf, 32, 40), Johannes Golla (28, SG Flensburg-Handewitt, 106, 370), Jannik Kohlbacher (30, Rhein-Neckar Löwen, 125, 239)
    Die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Tag vor der Abreise ins dänische Silkeborg.
    Die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Tag vor der Abreise ins dänische Silkeborg. (Foto: Darius Simka/Darius Simka/dpa)

    Erfolgreiche Generalprobe gegen Kroatien

    Bei ihrer Generalprobe am 11. Januar setzte sich die Nationalmannschaft gegen Vize-Weltmeister Kroatien mit 33:27 durch. Torhüter Andreas Wolff erwischte einen starken Tag, beste deutsche Werfer mit jeweils fünf Toren waren Renars Uscins und Lukas Zerbe. Damit konnte das DHB-Team die letzten beiden Testspiele vor der EM gegen Kroatien für sich entscheiden.

    Anreise am 13. Januar

    Nach einem Medientag am 12. Januar reiste die Nationalmannschaft einen Tag später ins dänische Silkeborg. Dort bezieht das DHB-Team wie im Vorjahr bei der Handball-Weltmeisterschaft sein Quartier. Silkeborg liegt rund 40 Kilometer von Herning entfernt, wo die deutsche Mannschaft am 15. Januar ins Turnier einsteigen wird.

    Spielorte der Handball-EM

    Die Handball-EM 2026 findet in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Für Dänemark ist es die zweite Handball-Europameisterschaft, Schweden und Norwegen tragen das Turnier zum dritten Mal aus. Die Spielorte im Überblick:

    • Herning (Dänemark): Jyske Bank Boxen, maximal 15 000 Plätze
    • Malmö (Schweden): Malmö Arena, 13 000 Plätze (bei Handball)
    • Oslo (Norwegen): Unity Arena, 15 000 Plätze (bei Sportveranstaltungen)
    • Kristianstad (Schweden): Kristianstad Arena, 4700 Plätze

    Bob Hanning

    :„Warum soll man vor Dänemark niederknien?“

    „Ich habe alles, was sie brauchen“: Italiens Nationaltrainer Bob Hanning erklärt zum Start der Handball-EM, warum er für die Azzurri ein Glücksfall ist, wie Deutschland um Gold mitspielen kann – und weshalb er sich vom Bundestrainer Alfred Gislason nicht den Mund verbieten lässt.

    SZ PlusInterview von Ralf Tögel

    Modus der Handball-EM 2026

    24 Nationen treten in der Vorrunde an, die Mannschaften spielen in sechs Gruppen á vier Teams. Die beiden ersten einer Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, die Punkte und Tore aus der  direkten Begegnung nehmen die beiden weiterkommenden Mannschaften mit.

    Die Hautptrunde besteht aus zwei Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften. Die Teams treten nicht mehr gegen den Gegner aus der Vorrunde an, somit sind in der Hauptrunde noch vier Spiele zu absolvieren. Die beiden Gruppenersten ziehen ins Halbfinale ein, die zwei drittplatzierten Teams spielen um Platz 5.

    Die Handball-EM im TV

    ARD und ZDF zeigen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Wechsel live im TV sowie im Livestream. Zudem übertragen die Öffentlich-Rechtlichen 30 weitere Partien im Livestream auf sportstudio.de und in ihren Mediatheken.

    Der Sport-Streamingdienst Dyn hat sich die Rechte für die gesamte EM gesichert, auf der Plattform werden alle Spiele der Europameisterschaft übertragen.

    Die Handball-Europameister im Überblick

    Schweden ist Rekord-Europameister mit fünf Titeln, gefolgt von Frankreich, die viermal die EM gewinnen konnten. Deutschland liegt hinter Spanien und Dänemark im Medaillenspiegel mit zwei Siegen, zweimal Silber und einmal Bronze auf Platz fünf.

    • 1994: Schweden
    • 1996: Russland
    • 1998: Schweden
    • 2000: Schweden
    • 2002: Schweden
    • 2004: Deutschland
    • 2006: Frankreich
    • 2008: Dänemark
    • 2010: Frankreich
    • 2012: Dänemark
    • 2014: Frankreich
    • 2016: Deutschland
    • 2018: Spanien
    • 2020: Spanien
    • 2022: Schweden
    • 2024: Frankreich

    Mit Material der dpa.

  • Leïla Slimani über Identität: „Wenn man als Kind gedemütigt wird, bricht etwas in einem, für immer“

    Leïla Slimani über Identität: „Wenn man als Kind gedemütigt wird, bricht etwas in einem, für immer“

    Eine Bar im 9. Arrondissement von Paris, neun Uhr früh, Montmartre ist nicht weit. Leïla Slimani hat hier ihre Gewohnheiten, alle kennen sie. Sie bestellt einen Grüntee mit etwas Honig in einem Schälchen dazu. Slimani, 44, ist aus Portugal angereist, wo sie seit ein paar Jahren lebt. Es ist laut in der Bar. Aber das stört sie nicht in ihrem Redefluss, sie spricht druckreif.

  • News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    Markus Söder soll einen Deal über zwei Pandas für den Tierpark Hellabrunn mit China in die Wege geleitet haben, zwei OB-Kandidaten verließen bei einer Podiumsdiskussion um die SEM-Gebiete aus Protest gegen einen AfD-Stadtrat den Saal,  München muss seine Kunstrasenplätze umweltfreundlicher machen und mehr.

  • Strommarkt: Grünes Licht für Gaskraftwerke

    Strommarkt: Grünes Licht für Gaskraftwerke

    Zwei Züge fahren aufeinander zu am deutschen Strommarkt, jedenfalls bisher. Einerseits wächst der Anteil erneuerbarer Energien, Jahr um Jahr. Andererseits ist Deutschland beherzt aus konventionellen Energien ausgestiegen: Die Atomkraftwerke sind schon stillgelegt, die Kohlekraftwerke sollen bis spätestens 2038 folgen. Aber was heißt das in jenen Stunden, in denen mal weder Wind noch Sonne viel Strom erzeugen? Welche Kraftwerke sollen dann einspringen, wenn viele schon abgeschaltet sind?

    Nach langem Ringen gibt es jetzt eine Lösung: eine von der EU abgesegnete „Kraftwerksstrategie“. Demnach kann die Bundesregierung noch 2026 insgesamt zwölf Gigawatt neue Kraftwerksleistung ausschreiben. Um den Bau der Kraftwerke, die 2030 oder 2031 ans Netz gehen sollen, können sich Unternehmen bewerben – wer mit der geringsten Förderung auskommt, erhält den Zuschlag. Auch bestehende Kraftwerke können sich bewerben, wenn sie nicht auf anderem Wege schon gefördert werden. Von diesen zwölf Gigawatt sollen zehn auch einem „Langlaufkriterium“ entsprechen. Sie müssen jederzeit mindestens zehn Stunden am Stück laufen können – das kommt Gaskraftwerken entgegen. Weitere zwei Gigawatt müssen diesem Kriterium nicht entsprechen, werden also technologieoffen ausgeschrieben.

    Die Einigung liegt ziemlich auf der Linie, die schon Habeck vereinbart hatte

    Alle neuen Gaskraftwerke sollen sich auch auf Wasserstoff umrüsten lassen. Das ist wichtig, um die Klimaziele einzuhalten: Deutschland soll ab 2045 klimaneutral wirtschaften, fossiles Erdgas verträgt sich damit nicht. Um die Umstellung auf Wasserstoff vorzubereiten, will der Bund den Weg für eine gezielte Unterstützung solcher Kraftwerke frei machen: Jeweils zwei Gigawatt – das entspricht jeweils rund vier bis fünf Gaskraftwerksblöcken – sollen hier auf Wasserstoff umgestellt oder gleich als Wasserstoff-Kraftwerke errichtet werden. Auch dies soll über Ausschreibungen laufen. Und langfristig soll ein sogenannter Kapazitätsmarkt Kraftwerke dafür entlohnen, dass sie für Engpässe zur Verfügung stehen, auch wenn sie im Rest des Jahres nicht genug Geld verdienen. Die Ausschreibungen sind dafür nur die Vorstufe.

    Mit den zunächst zwölf Gigawatt liegt die Einigung ziemlich auf der Linie dessen, was schon die Vorgängerregierung mit Brüssel vereinbart hatte. Auch Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte sich mit der Kommission 2023 auf denselben Umfang neuer Kraftwerke verständigt, wenngleich mit einem stärkeren Wasserstoff-Anteil. Auch damals waren der Einigung monatelange Gespräche vorausgegangen. Die EU sieht in dem Unterfangen tendenziell eine Wettbewerbsverzerrung, weil so mit staatlicher Unterstützung zusätzliche Kapazitäten auf den Markt kommen. Umgesetzt wurde diese Vereinbarung allerdings nie: Erst zerbrach die Koalition, dann verloren die Sozialdemokraten die Lust an der Strategie; die Minderheitsregierung hätte dafür Stimmen auch der Union gebraucht.

    Stattdessen verständigten sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag darauf, „bis zu 20 Gigawatt an Gaskraftwerksleistung“ bauen zu wollen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) machte daraus später „mindestens 20 Gigawatt“. Nur hatte sie die Rechnung ohne die EU-Kommission gemacht. Die Koalition wiederum dimmte ihr Ziel im November auf zehn Gigawatt runter, von denen acht dem „Langlaufkriterium“ entsprechen sollten – um jetzt doch auf der Linie der einstigen Habeck-Einigung zu enden. „Die Ministerin hat wertvolle Zeit vertändelt“, sagte Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner der Süddeutschen Zeitung. „Mit Habecks Kraftwerksstrategie wäre sie schneller gewesen.“ Reiches „Blütenträume“ seien an Brüssel zerschellt.

    Die Ministerin selbst sprach am Donnerstag von einem „entscheidenden Schritt für die Versorgungssicherheit in Deutschland“, der auch der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nutze und die Klimaziele erreichen helfe. Als Nächstes muss die Einigung nun in einen Gesetzentwurf münden – der dann abermals von der EU-Kommission geprüft wird. Erste Ausschreibung könnten bestenfalls im Sommer 2026 über die Bühne gehen, hieß es in Ministeriumskreisen.