.background-video-dynamic{display:none!important} Biohacking Von Zeitkapseln und Powerpillen Für die einen Heilsversprechen, für die anderen nur teurer Urin: Der Hype um Supplements und bioaktive Substanzen ist auch Fußnote einer Gegenwart, die sich irgendwie krank anfühlt. Biohacking Von Zeitkapseln und Powerpillen Für die einen Heilsversprechen, für die anderen nur teurer Urin: Der Hype um Supplements und bioaktive Substanzen ist auch Fußnote einer Gegenwart, die sich irgendwie krank anfühlt. Die einmal jährlich stattfindenden Treffen mit Freund C. begannen lange Zeit gleich: Nach der ersten Wiedersehensfreude hauten wir uns 30 Minuten lang die Namen von neuen Bands um die Ohren. Bands, die wir dieses Jahr entdeckt hatten, Platten, die uns irgendwie gerettet haben, Musik, die der Freund unbedingt auch hören sollte. So etwa vom 40. Geburtstag an kamen weniger neue Bandnamen dazu, dafür aber schlichen sich Aktien- und ETF-Namen ein, ihre Einstiegskurse, Renditen und ihr Geheimtipp-Potenzial. Aber beim letzten Treffen hagelte es plötzlich noch mal ganz neue Begriffe, das klang etwa so: Kreatin! Hast du? Musst du! Und OPC und MSM? Pflicht, Alter! Machst du Ashwagandha mit? Nein? Ahhhh, aber Glycin! Astaxanthin und NAD+ gehen eh klar, oder? Und bitte, was ist mit Spermidin?
window._taboola = window._taboola || []; window._taboola.push({flush: true});
Biohacking: Von Zeitkapseln und Powerpillen

