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Categorie: Nieuws

  • Dynamo Dresden startet am Samstag (13 Uhr) mit dem Verlieren-Verboten-Gipfel gegen den

    Dynamo Dresden startet am Samstag (13 Uhr) mit dem Verlieren-Verboten-Gipfel gegen den

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    Dynamo Dresden startet am Samstag (13 Uhr) mit dem Verlieren-Verboten-Gipfel gegen den Vorletzten Fürth ins neue Jahr. Die Ultras des Zweitliga-Schlusslichts mobilisieren dabei die Fans für die Aufholjagd im Tabellenkeller, motivieren die Profis – und das mit einer aufwendigen Spruchbänder-Aktion…

    In ganz Sachsen und Südbrandenburg wurden fast 100 Banner aufgehängt. Darauf stehen zahlreiche verschiedene Mottos. Zum Beispiel: „Je steiniger der Weg, desto wertvoller das Ziel!“, „Es ist noch nichts verloren – Gemeinsam in die Rückrunde“ oder „Minus zehn Grad? Dynamo heizt ein!“

    Interessant: Über Nacht tauchte ein etwa 30 Meter langes Spruchband am Trainingszentrum des Traditionsklubs auf. So können die Zweitliga-Kicker dort vor dem Abschlusstraining noch lesen: „Jetzt zählt jeder Meter, jeder Zweikampf, jede Stimme für den Klassenerhalt!“

    Dieses Spruchband wurde auf dem Gelände der Walter-Fritzsch-Akademie von Dynamo Dresden angebracht

    Dieses Spruchband wurde auf dem Gelände der Walter-Fritzsch-Akademie von Dynamo Dresden angebracht

    Mit einem Fanmarsch am Samstag ab 10:15 Uhr vom Hauptbahnhof zum Rudolf-Harbig-Stadion wollen sich die Anhänger einstimmen, um der Mannschaft anschließend Flügel im Abstiegskampf zu verleihen.

    Auf ihrer Website schreiben die Dynamo-Ultras zudem: „Die Winterpause ist fast vorbei — und bei unserer SGD brennt die rote Laterne heller denn je. Doch den Kopf in den Sand stecken? Kommt für uns nicht infrage! Wir nehmen die verbleibenden Spiele an, packen den sprichwörtlichen Strohhalm und werfen alles in die Waagschale, was wir haben.“

    Dank solcher Aktionen gelten die Dresden-Ultras – wenn sie nicht über die Stränge schlagen – als eine der besten aktiven Fanszenen in Deutschland und können auch eine Wende zum Guten bewirken. Schon am Samstag kann der letzte Platz mit einem Sieg an die Gäste aus Fürth abgegeben werden.

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    Van-Gaal-Spruch von Dynamo-Sportchef Gonther

    Dynamo-Trainer Thomas Stamm (42): „Wir wollen in dem ersten Spiel ein paar Dinge gut machen, die uns in der Hinrunde nicht so gelungen sind. Wir spüren die Energie und Unterstützung. Da kann es zu Hause wie immer sehr elektrisierend sein. Wenn wir mit viel Mut, Selbstvertrauen und Intensität gut reinkommen, kannst du alle mitnehmen, und dann kann es auch mal einen Gegner erdrücken.“

    [–>Neu-Sportdirektor Sören Gonther (39): „Das Bild ist natürlich gemalt. Ein Sieg gegen Fürth kann einen Stein ins Rollen bringen. Louis van Gaal hat immer gesagt: Tot oder Gladiolen! Das trifft es natürlich, auch wenn ich bei einer Niederlage nochmal den Finger heben würde.“

    Jetzt muss die Elf von Dynamo Dresden auf dem Rasen nur dieselbe Power zeigen…

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    Flut-Chaos in Australien: Sturm reißt Fahrzeuge ins MeerMehr zum Video anzeigen Reißende

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    Flut-Chaos in Australien: Sturm reißt Fahrzeuge ins Meer

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    Reißende Fluten treiben Fahrzeuge ins Meer. Straßen und Caravan‑Parks stehen unter Wasser. Menschen bleiben unverletzt.

    Quelle: AP

  • Frankfurt – Das Vermisstendrama um den kleinen Noah (8): Noch immer ist

    Frankfurt – Das Vermisstendrama um den kleinen Noah (8): Noch immer ist

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    Frankfurt – Das Vermisstendrama um den kleinen Noah (8): Noch immer ist der Junge verschwunden. Die Polizei sucht mit Hochdruck, konnte zuletzt seinen Schulranzen finden. Jetzt gibt es offenbar eine neue wichtige Spur in dem Fall.

    Von Anfang an hatte die Polizei bekannt gegeben, dass man in alle Richtungen ermittle. „Darüber hinaus wird wie in solchen Fällen üblich auch das familiäre Umfeld des Jungen beleuchtet“, sagte ein Sprecher. Nun scheint es hier konkrete Hinweise zu geben!

    Nach BILD-Informationen soll der Mutter erst vor Kurzem das Sorgerecht entzogen worden sein. Noah soll zuletzt in einem Heim gelebt haben. Die Polizei sagte am Freitag: „Die Ermittlungen schließen auch das familiäre Umfeld des Achtjährigen ein. Aktuell verdichten sich die Ermittlungen in diesem Bereich.“

    Noah ist etwa 1,35 Meter groß, hat dunkles, kurzes Haar. Bei seinem Verschwinden trug er einen beigen Pullover, eine helle Hose, eine schwarze Daunenjacke sowie eine grün-gelb-blaue Pudelmütze.

    Noah ist etwa 1,35 Meter groß und hat dunkles, kurzes Haar. Bei seinem Verschwinden trug er einen beigefarbenen Pullover, eine helle Hose, eine schwarze Daunenjacke sowie eine grün-gelb-blaue Pudelmütze

    Privatdetektive „Die Trovatos“ ermitteln

    Noah wurde zuletzt am Mittwoch im Frankfurter Bahnhofsviertel vor seiner Schule gesehen. Der Achtjährige wurde an der Weißfrauenschule an der Gutleutstraße abgesetzt, kam aber nie in seinem Klassenzimmer an. Sofort wurde Alarm geschlagen. Wer den Jungen als vermisst gemeldet hatte, will die Polizei Frankfurt nicht sagen.

    Ein Spürhund nimmt die Fährte von Noah an der Weißfrauenschule im Frankfurter Bahnhofsviertel auf

    Ein Spürhund nimmt die Fährte von Noah an der Weißfrauenschule im Frankfurter Bahnhofsviertel auf

    Ein privater Suchtrupp rund um die Familie von Noah hat das Gebiet rund um die Weißfrauenschule mit Suchhunden abgesucht. Eine Familienangehörige soll nach BILD-Informationen den Privatdetektiv Jürgen Trovato gebeten haben zu helfen. Dieser bestätigt seine Suchmaßnahmen gegenüber BILD. Man sei mit fünf Teams und sechs Hunden im Einsatz gewesen

    Ein privater Helfertrupp mit Suchhunden war den ganzen Donnerstag unterwegs

    Ein privater Helfertrupp mit Suchhunden war den ganzen Donnerstag unterwegs

    An der Schule startete der Hundetrupp und endete am späten Donnerstagabend. Von einer Familienangehörigen bekam Trovato eine Geruchsprobe – ein paar Schuhe des Jungen. Um auszuschließen, dass der Junge nicht in umliegende Straßen gegangen ist, haben die Hunde auch diese Straßen abgesucht – ohne Ergebnis. Auch im Hauptbahnhof schlugen sie nicht an. Die Polizei wertet aktuell auch die GPS-Daten dieser privaten Suche aus.

    Die Spur endet am Busbahnhof

    Die Hunde sollen nach BILD-Informationen zuletzt am Busbahnhof angeschlagen haben – der ist etwa 500 Meter von der Schule entfernt. Ist Noah dort in einen Bus oder ein Auto gestiegen? War er allein unterwegs oder war er in Begleitung?

    Auch die Wasserschutzpolizei war im Einsatz, suchte den Main ab

    Auch die Wasserschutzpolizei war im Einsatz und suchte den Main ab

    Die Polizei gibt kaum Informationen bekannt, beruft sich immer wieder auf umfangreiche Suchmaßnahmen und wertet Hinweise der Bevölkerung aus. Alle Streifen der Frankfurter Polizeireviere sowie die in solchen Fällen zuständige Kriminalpolizei sind nach Angaben der Polizei eingebunden.

    Noah ist seit Mittwoch verschwunden. Vor seiner Schule im Bahnhofsviertel verliert sich seine Spur

    Noah ist seit Mittwoch verschwunden. Vor seiner Schule im Bahnhofsviertel verliert sich seine Spur

    Hinweise auf den Vermissten bitte an die Kripo Frankfurt unter 069 75 55 11 9 oder jede andere Polizeidienststelle.

  • Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Verkehr und Infrastruktur: Bau der Tölzer Nordspange beginnt

    Die Kinder hatten ihren Spaß. Als neben dem Awo-Hort Regenbogenland im Lettenholz ein großer Bagger auftauchte, liefen alle an den Zaun und schauten hinüber zum benachbarten Rollfeld des Segelflugplatzes Greiling. Das war doch mal spannend. Dann kam sogar ein zweiter Bagger. Und plötzlich schwebte vom Himmel auch noch ein Hubschrauber herab. „Da brauchten die Kindergärtnerinnen mit den Kindern nichts mehr machen“, sagt Raphael Zuber, Abteilungsleiter vom Staatlichen Bauamt Weilheim. So hat ein Großprojekt begonnen, auf das Bad Tölz schon seit mehr als drei Jahrzehnten wartet: der Bau der Nordumfahrung.

    Die sogenannte Nordspange soll bis Ende 2030 fertiggestellt sein.  Die neue Strecke ist insgesamt 2,7 Kilometer lang und führt von der Einmündung der Sachsenkamer Straße in die Bundesstraße 472 nach Norden, vorbei an Häusern der Lettenholz-Siedlung. Dann schwenkt sie nach Osten, kreuzt oberhalb der Firma SAM die Bundesstraße 13 und verläuft weiter über den Segelflugplatz hinab zum Abzweig nach Greiling auf der B 472.

    Auf dieser Route sind zwei große Kreisverkehre vorgesehen: Der eine wird auf Höhe Sachsenkamer Straße errichtet, der andere an der B13. Die Nordspange wird an diesen Stellen gewissermaßen tiefergelegt und führt unter den Kreiseln hindurch. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 60 Millionen Euro. Finanziert wird dies vom Bund, dem Freistaat Bayern und mit EU-Fördermitteln. Vor zwei Jahren lag die Summe noch bei 47,8 Millionen. Aber der Ukraine-Krieg, Lieferengpässe, gestiegene Baupreise und geologische Erkundungen hätten die Kosten in die Höhe getrieben, sagt Zuber.

    Der erste Bauabschnitt der Nordumfahrung führt von Greiling bis zur Allgaustraße (unterhalb des Naturfreibads), der zweite von dort bis zur B472 unterhalb des Maxlweihers.
    Der erste Bauabschnitt der Nordumfahrung führt von Greiling bis zur Allgaustraße (unterhalb des Naturfreibads), der zweite von dort bis zur B472 unterhalb des Maxlweihers. (Foto: Staatliches Bauamt Weilheim)

    Die fünfjährigen Bauarbeiten hat das Bauamt in zwei Abschnitte eingeteilt: das „Baulos Ost“ und das „Baulos West“. Bis Anfang 2028 soll der Ost-Teil gebaut sein, der sich von der B472 an der Abzweigung nach Greiling bis zur Allgaustraße in Bad Tölz erstreckt. Der West-Abschnitt – von der Allgaustraße bis zur B472 unterhalb des Bergwachtzentrums – folgt dann bis 2030. Diese Reihenfolge begründet Zuber damit, dass man mit den Planungen für das „Baulos-Ost“ weiter sei als beim Knotenpunkt Sachsenkamer Straße.

    Der Bau der Nordspange beginnt mit dem Erdaushub oberhalb der Bundesstraße 472 gegenüber der Abfahrt nach Greiling.
    Der Bau der Nordspange beginnt mit dem Erdaushub oberhalb der Bundesstraße 472 gegenüber der Abfahrt nach Greiling. (Foto: Harry Wolfsbauer)

    Vom Bau dürften die Verkehrsteilnehmer zunächst eher wenig mitbekommen. Die einzige Ausnahme: An der B472 wird an der Einmündung Greiling nach Süden hin eine provisorische Umfahrung angelegt.  Auf dem Hügel, hinter dem der Flugplatz liegt, sind auf der anderen Seite der Bundesstraße bereits große Erdhaufen aufgeschüttet, die Trasse der Nordspange ist am Rollfeld auch schon in ihrer Breite erkennbar. Von dort verläuft die neue Umgehungsstraße über freies Feld, bis sie auf die B13 nach Holzkirchen trifft. An diesem Knotenpunkt soll die Bundesstraße provisorisch nach Osten verlegt werden, um das Baugebiet für den zweiten Kreisverkehr herum. Die Allgaustraße, die derzeit von der B13 zur Eichmühlstraße führt, wird im Zuge der Nordumfahrung verlegt. Die neue Route ist nördlich der Firma SAM geplant.

    Die Einmündung der Sachsenkamer Straße in die B472. Täglich rollen bis zu 35 000 Fahrzeuge über die Bundesstraße.
    Die Einmündung der Sachsenkamer Straße in die B472. Täglich rollen bis zu 35 000 Fahrzeuge über die Bundesstraße. (Foto: Harry Wolfsbauer)

    Komplizierter wird es im Baulos West. Auch für die Autofahrer. Um den ersten Kreisverkehr zu errichten, muss die B472 in einem engen Bogen nach rechts zum Skaterpark und zur DAV-Kletterhalle hin verlegt werden. Das könnte zu noch mehr Staus auf der Flinthöhe führen. „Wir müssen die Ampelanlagen neu einrichten“, sagt der Abteilungsleiter Großprojekte im Bauamt. „Neu ist schwierig, und schwierig führt zu Staus.“ Im Notfall müsse man die Ampeln „vor Ort ausjustieren“. Die Geh- und Radwegverbindungen in die Innenstadt will das Bauamt beim Bau des ersten Kreisels und auch sonst tunlichst aufrechterhalten. Für Radfahrer und Fußgänger gebe es eine provisorische Brücke, so Zuber. Auch das Abbiegen zur Sachsenkamer Straße soll für die Verkehrsteilnehmer möglich sein.

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    Ein Problem beim Straßenbau ist meist der Baustellenverkehr. Und bei der Nordspange muss eine immense Menge an Erdreich transportiert werden. Zuber rechnet vor: Insgesamt fielen etwa 250 000 Kubikmeter Bodenmaterial an; davon wolle man 160 000 gleich für den Bau der Nordspange wiederverwenden, beispielsweise für Dämme am Straßenrand; 65 000 Kubikmeter würden für die Verfüllung von Gruben oder als Asphalt-Beimengung hergenommen. Und 5000 Kubikmeter müsse man beseitigen, also wegfahren. „Es fällt viel an, aber wir werden viel wieder verbauen“, resümiert Zuber. „Wir wollen den Verkehr nicht unnötig belasten.“ Außerdem sei eine kleine Baustraße an der B472 geplant, damit die Lastwagen nicht durch die Flinthöhe kurven müssen.

    Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt Weilheim ist als Abteilungsleiter Großprojekte für die Tölzer Nordumfahrung zuständig.
    Raphael Zuber vom Staatlichen Bauamt Weilheim ist als Abteilungsleiter Großprojekte für die Tölzer Nordumfahrung zuständig. (Foto: Harry Wolfsbauer)

    Durch dieses Tölzer Stadtviertel fahren täglich bis zu 35 000 Fahrzeuge. Eine ungewöhnlich hohe Zahl für eine normale Bundesstraße. „Der durchschnittliche Verkehr beträgt zwischen 16 000 und 20 000 Fahrzeugen“, sagt Zuber. Die neue Umfahrung ist zwischen den beiden Kreisverkehren im Grunde vierspurig, weil die Einfädelspuren bis zur Ausfahrt am nächsten Kreisel durchgezogen sind. Die Kreuzungen an den beiden Rondellen sind höhenfrei: oben der Kreisverkehr, sechs Meter tief darunter die Umgehungsstraße, verbunden durch Rampen. „Man kann unten mit 80 oder 100 Stundenkilometern fahren“, so Zuber.

    „Wer irgendwie ein Problem mit der Baumaßnahme hat, soll einfach vorbeikommen.“

    Nahe an der Nordspange liegen vier Wohnblöcke am Lettenholz und der Kinderhort Regenbogenland. Um Anwohner vor dem Verkehrslärm zu schützen, sind Schallschutzwände von 1,5 bis zu sechs Metern Höhe vorgesehen. Auch am Kinderhort Regenbogenland soll es einen Lärmschutzwall geben. „Überall dort, wo es maßgebliche Bebauung gibt“, sagt der Abteilungsleiter. Auf der gesamten Strecke der Nordumfahrung sind neun Ingenieurbauwerke geplant, von Brücken über Bohrpfeiler und Stützwände bis eben zum Lärmschutz.

    Ihr Hauptquartier haben das Bauamt und ein externes Büro zur Projektleitung in einem grün-beigen Containerbau aufgeschlagen, der zwischen dem Awo-Kinderhort, dem Flugplatz Greiling und dem Solarpark der Gemeinde Greiling liegt. „Wer irgendwie ein Problem mit der Baumaßnahme hat, soll einfach vorbeikommen“, sagt Zuber. Klagen gab bislang kaum. „Es ist nichts Großartiges an uns herangetragen worden.“ Aber der Bau der Nordspange hat auch gerade erst angefangen.

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    Cannabis: Die CDU sollte mal aus ihrem Cannabis-Kampfmodus rauskommen

    Cannabis diente der CDU schon immer als ideologisches Kampfthema. Als die Ampelregierung die Droge im April 2024 ein Stück weit legalisierte, entwarfen die Christdemokraten wie im Rausch Horrorszenarien einer völlig verkifften Gesellschaft. Als wäre das Kiffen nicht ohnehin längst in allen sozialen Schichten verbreitet. Und als hätte es angesichts einer über Jahrzehnte desaströs erfolglosen Cannabispolitik nicht auch wirklich gute Gründe für das Legalisierungsprojekt der Ampel gegeben.

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    FC Bayern: Musiala vor Comeback in Leipzig

    Das Comeback von Jamal Musiala steht unmittelbar bevor. Nach langer Leidenszeit soll der Fußball-Nationalspieler im Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig wieder im Kader des FC Bayern München stehen. „Wenn alles gut läuft heute“, meinte Trainer Vincent Kompany vor dem Abschlusstraining, „ist der Plan, dass er dabei ist. Das ist schön für ihn und eine gute Sache“, ergänzte der Coach. „Wenn du rauskommst aus diesem dunklen Tunnel, dann sind auf einmal die kleinen Sachen toll“, sagte Kompany. „Was ich den Jungs immer empfehle, die aus Verletzungen zurückkommen, ist, dass sie nie vergessen, wie dieses erste Gefühl ist.“

    Musiala hatte sich vor einem halben Jahr bei der Klub-WM in den USA beim Viertelfinal-Aus gegen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain eine schwere Verletzung am linken Bein zugezogen. Neben den Bayern hofft auch Bundestrainer Julian Nagelsmann im WM-Jahr auf eine starke Rückkehr des Nationalspielers. 196 Tage nach seiner Verletzung sei Musiala endlich bereit für seine Rückkehr, sagte Kompany: „Stabilität, Mobilität, Geschwindigkeit – die tiefen Muskeln“, all das habe sich verbessert.

    Auch Alphonso Davies und DFB-Kapitän Joshua Kimmich sollen gegen Leipzig wieder ins Bayern-Team zurückkehren. Der Münchner Mittelfeldchef hatte wegen hartnäckiger Probleme am Sprunggelenk einige Spiele ausgesetzt. Kimmich wäre eine Option, um den Engpass rechts in der Abwehr zu beheben. Durch die Verletzungen von Konrad Laimer (Muskelfaserriss) und Josip Stanisic (Kapselbandverletzung im rechten Sprunggelenk) sowie das Fehlen des krank gemeldeten Sacha Boey fehlen Kompany die wahrscheinlichen Optionen.

    Möglich wäre dort auch ein Einsatz von Raphaël Guerreiro oder Tom Bischof. Alternativ könnte Kompany auch die Innenverteidiger Jonathan Tah oder Dayot Upamecano als Notlösung aufbieten.„Wir haben viele Ausfälle rechts hinten, haben das aber in der Vergangenheit schon gelöst. Da können viele andere Spieler spielen, am Anfang der Saison hatten wir links hinten viele Ausfälle“, sagte Kompany. „Die Jungs werden ein paar Spiele verpassen, aber es hätte auch schlimmer kommen können.“

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    Augsburger trans Influencer: „Ich wollte extra männlich sein, weil mich viele nicht als Mann gesehen haben“

    Mit einem breiten Lächeln hält Robin Scheerbaum sein selbstgebackenes Sauerteigbrot vor die Handykamera, die notdürftig vor zwei Keksdosen positioniert ist. „Da bin ich ganz stolz drauf“, sagt der 28-jährige Augsburger und dreht das Brot so, dass auch die Porung im Anschnitt gut zu sehen ist. Erst vor Kurzem habe er das Brotbacken für sich entdeckt, jetzt entwickele es sich zu einem neuen Hobby.

  • Vor 20 Jahren: Der Kampf um AEG in Nürnberg

    Vor 20 Jahren: Der Kampf um AEG in Nürnberg

    Foto: Marcus Führer Foto: Daniel Karmann Foto: Imago Foto: Imago Foto: Daniel Karmann Foto: Mike Egerton Der große Streik 1700 Mitarbeiter besetzen vor 20 Jahren mitten im bitterkalten Winter wochenlang das AEG-Hausgerätewerk, um die Schließung zu verhindern.  Tausende solidarisieren sich mit ihnen. Ein Blick zurück auf einen Arbeitskampf, den es so zuvor nicht gegeben hat. Foto: Marcus Führer Foto: Daniel Karmann Der große Streik Foto: Imago Foto: Imago 1700 Mitarbeiter besetzen vor 20 Jahren mitten im bitterkalten Winter wochenlang das AEG-Hausgerätewerk, um die Schließung zu verhindern.  Foto: Daniel Karmann Foto: Mike Egerton Tausende solidarisieren sich mit ihnen. Ein Blick zurück auf einen Arbeitskampf, den es so zuvor nicht gegeben hat. Sie waren fein herausgeputzt, Männer und Frauen im gediegenen Business-Look. Fast ein wenig unsicher schlich sich das Grüppchen ins Streikzelt, den einzigen einigermaßen warmen Ort an diesem bitterkalten Januartag an der Muggenhofer Straße in Nürnberg.
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  • Traditionelle Erzeugnisse: Industrieprodukte aus Bayern sollen geschützt werden

    Traditionelle Erzeugnisse: Industrieprodukte aus Bayern sollen geschützt werden

    Der europaweite Schutz regionaler Erzeugnisse gilt nicht mehr nur für Alkohol und Lebensmittel: Von sofort an können auch die Hersteller regionaler Handwerks- und Industrieprodukte in Deutschland ihre Erzeugnisse mit einer geografischen Angabe schützen lassen, wie das Deutsche Patent- und Markenamt in München mitteilte. In einer Studie der EU-Behörde für geistiges Eigentum (EUIPO) im spanischen Alicante sind 39 regionale Produkte und Produktgruppen aus Deutschland genannt, die dafür in Frage kämen.

    Bayern ist in dieser Kandidatenliste sieben Mal und damit stark vertreten: Dazu zählen die auf Modeschmuck spezialisierte Gablonzer Industrie, Hutschenreuther und Nymphenburger Porzellan, Geigen aus Mittenwald, Schnitzkunst aus Oberammergau und der Rhön sowie Kugellager aus Schweinfurt.

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    Zu den potenziell schutzwürdigen Erzeugnissen anderer Bundesländer zählen unter anderem Kölnisch Wasser, die Holzfiguren aus dem Erzgebirge und Ravensburger Spiele. Die EU-Verordnung gibt es bereits seit 2023, die dazugehörige Umsetzung in deutsche Vorschriften tritt jedoch erst an diesem Freitag in Kraft.

    Bisher gab es rechtlichen Schutz für regionale Erzeugnisse in der EU nur für Alkohol und landwirtschaftliche Erzeugnisse – so sind allein drei verschiedene Allgäuer Käsesorten geschützt: Allgäuer Bergkäse, Allgäuer Emmentaler und Allgäuer Sennalpkäse. Überregional bekannte Beispiele sind bayerisches Bier, Lübecker Marzipan sowie Nürnberger und Thüringer Rostbratwürste.

    „Geschützte Herkunftsangaben untermauern die Bedeutung regionaler Erzeugnisse und schaffen Bewusstsein für ihren Wert“, sagte Patentamts-Präsidentin Eva Schewior. „Zudem helfen sie dabei, traditionelles Know-how in den entsprechenden Regionen zu erhalten, Wertschöpfung zu steigern und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.“ Die Münchner Bundesbehörde ist zuständig für die deutschen Anträge, in einer zweiten Stufe gehen diese dann ans EUIPO.

  • SZ-Serie: Die machen Mut: Ein sanfter Weg durchs Erdreich

    SZ-Serie: Die machen Mut: Ein sanfter Weg durchs Erdreich

    Gerade war die Maschine noch im Einsatz. Sie hat sich auf einem Testgelände im Westen von München durchs Erdreich gearbeitet. Jetzt steht sie in einem weißen Container auf dem Parkplatz an der Lichtenbergstraße in Garching. Es ist alles bereit, damit Kilian Schmid und Benedikt Seel ihr Werk präsentieren können: eine Bohrmaschine, die beim unterirdischem Verlegen von Hochspannungsleitungen ein entscheidender Faktor sein werde, wie sie erklären. Entwickelt und gebaut haben sie diese mit ihrem Team von der Allunderground GmbH. „Das Problem zu lösen, das ist unser Anspruch“, sagt Schmid.