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  • Unions Joker spielt sich weg…Marin Ljubičić (23) galt als teures Missverständnis bei

    Unions Joker spielt sich weg…Marin Ljubičić (23) galt als teures Missverständnis bei

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    Unions Joker spielt sich weg…

    Marin Ljubičić (23) galt als teures Missverständnis bei Union Berlin. Und als erster Kandidat für einen Abgang im Winter. Mit einer Leihe wollten die Eisernen dem Stürmer die Chance geben, sich weiterzuentwickeln. Doch plötzlich zeigt der Kroate, was in ihm steckt. Als Joker bescherte er Union zwei Punkte in den letzten beiden Spielen. Und ausgerechnet jetzt sickerte das Interesse von Zweitliga-Spitzenreiter Schalke 04 am Stürmer durch.

    [–>Zuvor war er nur achtmal überhaupt für den Kader nominiert. In der letzten Saison bekam er hauptsächlich Kurzeinsätze. Nach einem Traum-Debüt im Januar gegen Hoffenheim (kam zuvor für rund 4,5 Mio. Euro aus Linz) traf er nicht mehr.

    Ljubičić über die vergangenen Wochen: „Es war die Entscheidung des Trainers, dass ich nicht spiele, also habe ich nicht gespielt. Das muss man akzeptieren. Ich habe versucht, fit zu bleiben. In den letzten beiden Spielen hatte ich jetzt die Chance zu zeigen, was ich kann.“

    Insgesamt stand der Kroate nur zwanzig Minuten auf dem Platz. Gegen Mainz traf er in der 86. Minute zum 2:2. In Augsburg schoss er in der Nachspielzeit (90.+2) den Ausgleich zum 1:1.

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    Schon im Dezember nannte Horst Heldt (56) den Stürmer als Kandidaten für eine Leihe. Damals sprach Heldt von zahlreichen Interessenten. Konkret ergeben hat sich daraus bisher nichts.

    Nach dem Spiel in Augsburg sagte Heldt: „Viele Vereine suchen Stürmer. Es ist gut, dass wir das entscheiden können. Unser Kader steht. Das ist ja das Spannende am Transferfenster.“ Heißt: Union kann die Transferperiode entspannt angehen und auf ein passendes Angebot für Ljubičić warten.

    Der Stürmer sagt selbst: „Ich denke darüber gar nicht so viel nach. Man hat ja jetzt gesehen, dass ich in diesem Spiel eingewechselt wurde, im letzten auch. Heute bin ich hier, morgen vielleicht nicht mehr. Aber ich gebe immer 100 Prozent.“

    Clever oder Foul?: DIESE Undav-Aktion sorgt für ein Tor

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    Schalke braucht dringend Verstärkung im Sturm, hat aber nur ein begrenztes Budget. Aber: Eine langfristige Lösung wäre ihnen lieber als eine Leihe für ein halbes Jahr. Mit den beiden Toren hat Ljubičić in jedem Fall ein Empfehlungsschreiben abgeben. Ob an Schalke oder andere Vereine.

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDie Diskussion über die Aufweichung des Verbrenner-Verbots in der EU

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDie Diskussion über die Aufweichung des Verbrenner-Verbots in der EU

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    Die Diskussion über die Aufweichung des Verbrenner-Verbots in der EU (ab 2035) kocht noch – da setzt der wertvollste DAX-Konzern sein eigenes Verbrenner-Verbot um.

    Und zwar neun Jahre früher: Seit dem 1. Januar 2026 erlaubt das globale Software-Unternehmen SAP nur noch das Anschaffen von Elektroautos als Dienstwagen. Keine Diesel, keine Benziner und auch keine Plug-in-Hybride.

    Wichtig dabei: SAP hat einen der größten Firmenwagen-Fuhrparks Deutschlands. Firmensprecher Björn Emde gegenüber BILD: „Unser Bestand in Deutschland umfasst um die 19.000 Fahrzeuge.“

    Bis 2030 will SAP klimaneutral sein

    Bis 2030 will der Spezialist für Unternehmens- und Cloud-Software klimaneutral sein. Daher wurde zum Jahreswechsel die Firmenwagen-Regelung geändert, denn die meisten Dienstwagen im SAP-Fuhrpark laufen drei Jahre, bis sie an die Leasinggeber zurückgehen.

    Eine mutige Entscheidung? „Eher rational“, sagt Steffen Krautwasser, globaler Fuhrparkchef. Er hebt hervor: Es gehe hier nicht um ein „Bauchgefühl“ oder eine „Laune“ – für den Konzern mit mehr als 100.000 Mitarbeitern spielen nicht zuletzt die Kosten eine Rolle. „Inzwischen sind Elektroautos günstiger als Verbrenner“, so Krautwasser.

    Steffen Krautwasser findet, dass man mit E-Autos sogar Zeit spart – weil man nicht extra zur Tankstelle muss!

    Steffen Krautwasser findet, dass man mit E-Autos sogar Zeit spart – weil man nicht extra zur Tankstelle muss!

    Und ihr Nutzwert stehe dem von Diesel- und Benzinfahrzeugen in nichts nach. Zumindest, was die Anforderungsprofile von SAP-Mitarbeitern angeht. Wenn diese dienstlich verreisen, sollen sie möglichst Bahn fahren. Tausend Autobahn-Kilometer am Stück? Fährt keiner.

    500-km-Dienstreisen kein Problem

    In der Regel werden SAP-Dienstwagen für die Fahrten ins Büro genutzt, „etwa 50 Kilometer pro Tag, zuzüglich 30 km Privatfahrt“. So weit die Statistik. Für Geschäftsreisen rechnet Krautwasser mit 350 bis 500 km Distanz. „Inzwischen überhaupt kein Problem für Elektroautos.“

    Bei längeren Touren sind Ladestopps ausdrücklich erwünscht: „Nach drei bis vier Stunden empfiehlt sich ohnehin eine Pause, die man während des Ladens am Rasthof für Erfrischung, Kaffee, E-Mails checken nutzen kann.“

    „Ich spare Zeit mit einem Elektroauto, weil ich nicht mehr tanken muss.“

    Krautwasser dreht den Spieß um: „Ich spare Zeit mit einem Elektroauto, weil ich nicht mehr tanken muss.“ Die Dienstwagen parken entweder an der SAP-Ladestation im Parkhaus oder Hinterhof – oder beim Mitarbeiter zu Hause, für den SAP die Wallbox sponsert.

    Tesla-Modelle hat SAP gestrichen

    Aktuell bietet SAP Modelle von 13 Marken als Dienstwagen an. Dazu gehören die VW-Gruppe, Mercedes, BMW, Opel, Peugeot, aber auch Polestar. Tesla hat SAP schon vor längerer Zeit von der Dienstwagen-Liste gestrichen. „Wir reden hier über Restwerte, das ist bei Tesla schwierig zu kalkulieren.“

    [–>Bei jungen Marken, also auch vielen chinesischen Herstellern, wartet das Unternehmen noch ab, ob sie sich auf dem deutschen Markt etablieren können. Auch hält das Management die Leasingraten vieler Newcomer noch für zu hoch. Aber: „Die Qualität nimmt stetig zu und ist bereits auf dem Niveau europäischer Hersteller.“

    So wie die Qualität der Elektroauto-Akkus allgemein: „Die halten inzwischen deutlich länger als früher, und das nahezu ohne Leistungsverlust“, so Krautwasser.

  • Hamburg: Lok kollidiert mit LinienbusMehr zum Video anzeigen Schwerer Unfall in Hamburg:

    Hamburg: Lok kollidiert mit LinienbusMehr zum Video anzeigen Schwerer Unfall in Hamburg:

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    Hamburg: Lok kollidiert mit Linienbus

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    Schwerer Unfall in Hamburg: Am Freitag kollidiert eine Lok mit einem Linienbus.

    Quelle: NonstopNews

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWer einen Neuwagen mit Verbrennungsmotor kauft, legt die ersten Ausfahrten

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    Wer einen Neuwagen mit Verbrennungsmotor kauft, legt die ersten Ausfahrten im besten Fall möglichst schonend zurück. Sprich: Man ruft nicht die Höchstleistung des Motors ab. Aber gelten die Regeln zum Einfahren auch für Elektroautos?

    BILD hat dazu bei VW nachgefragt: Muss ich den VW Golf anders einfahren als den elektrischen Mittelklasse-VW Typ ID.7?

    Es geht nicht um den Akku oder Motor

    Eine VW-Sprecherin zu AUTO BILD: „Im Gegensatz zu Verbrenner-Modellen muss bei Elektrofahrzeugen für die Batterie nichts Spezielles berücksichtigt werden für die ersten Kilometer.“

    Aber aus Gesamtfahrzeugsicht werde vom Hersteller „empfohlen, die Reifen und die Bremse einzufahren.“ So stehe es auch in der VW-Betriebsanleitung, z.B. beim ID.7. Der Grund: Eine „verminderte Reifen-Haftfähigkeit und Bremswirkung auf den ersten 600 Kilometern.“

    Ein neues E-Auto sollte nach dem Kauf also ebenfalls vorsichtig starten. „Für Verbrenner liegt die Empfehlung in der Regel bei ca. 1500 km für das Einfahren von Motor, Bremsen und Reifen“, erklärt die Sprecherin. Sie müssen also fast dreimal so lange eingefahren werden.

    AUTO BILD empfiehlt: neues Auto = gelassenes Fahren

    Warum sollte man ein Auto überhaupt “einfahren”? Die vielen beweglichen Teile, die teils unter hoher thermischer und physikalischer Belastung stehen, müssen nach der Montage erst eine Einheit bilden, Fertigungstoleranzen bei der Produktion müssen sich abschleifen. Wenn das sorgsam vonstatten geht, verlängert das ihr mechanisches Leben. Denn gerade beim Benzin- oder Dieselmotor müssen sich die Komponenten im Motor, im Antrieb und beim Fahrwerk langsam aufeinander einspielen. Daher empfehlt AUTO BILD-Testkollege Berend Sanders: „Ein neues Auto sollte man gelassen einfahren.“

    Die wichtigsten technischen Komponenten beim Einfahren eines Verbrenners sind Motor, Getriebe und Antrieb. Beim Elektroauto ist die Technik weniger komplex, es gibt kaum bewegliche Teile. Aber auch die müssen sich einspielen, etwa bei der Antriebseinheit aus E-Motor und Reduktionsgetriebe, den Lagern samt Schmierstoffen und Achsen. Der große Vorteil beim E-Auto: Seine Kurzstreckenfestigkeit, es ist weniger anfällig bei der Fahrt auf kurzen Distanzen.

    AUTO BILD empfiehlt fürs Einfahren neuer E-Autos:

    ➤ Nicht die höchste Leistung abverlangen, kein Kick-down, keine hohe Geschwindigkeit

    ➤ Neue Reifen müssen bei jedem Auto eingefahren werden, um Produktionsrückstände abzufahren auf 50 bis 100 km. Das erzeugt optimalen Grip, die erste Schutzschicht muss herunter

    ➤ Hartes Bremsen vermeiden, aber auch die Bremsen gelegentlich ohne Rekuperation maßvoll einbremsen

    ➤ Generell gilt: auf den ersten 1000 bis 1500 km eher behutsam fahren.

    ➤ Ganz wichtig ist das richtige Ladeverhalten beim Umgang mit dem neuen E-Auto, also das Autos nicht voll geladen abzustellen, sondern eher mit mittleren Ladeständen

    ➤ Für Umsteiger vom Verbrenner: Die Besonderheiten beachten beim Ladeverhalten eines Elektroautos

  • Banken: Erfolg für linken Verein: Sparkasse muss Girokonto fortführen

    Banken: Erfolg für linken Verein: Sparkasse muss Girokonto fortführen

    Das Landgericht Göttingen hat die Sparkasse Göttingen verpflichtet, dem linken Verein Rote Hilfe vorläufig weiter ein Girokonto zu führen. Die Kündigung sei laut der mündlichen Begründung des Gerichts rechtswidrig gewesen, teilte der Verein am Freitag mit. Die Sparkasse hatte die Kündigung mit einem erhöhten Prüfaufwand begründet, nachdem die linksradikale Gruppierung „Antifa Ost“ vor einigen Monaten durch die US-Regierung als Terrororganisation eingestuft worden war. Zudem machte die Sparkasse mögliche Reputationsschäden geltend. Der Verein Rote Hilfe hatte unter anderem Strafverteidiger der „Antifa Ost“ unterstützt. Diese Gründe überzeugten das Gericht offensichtlich nicht.

    In der mündlichen Begründung stellte das Gericht laut der Roten Hilfe klar, dass politische Entscheidungen oder Listungen eines „x-beliebigen Drittstaates“ keine ausreichende Grundlage für die Kündigung eines Kontos durch ein deutsches Kreditinstitut darstellten. Auch ein erhöhter Prüfaufwand sei laut des Gerichts von der Sparkasse nicht konkret und nachvollziehbar dargelegt worden. Schließlich soll das Gericht auch das geltend gemachte Reputationsrisiko zurückgewiesen haben: Ein möglicher Imageschaden stelle keinen rechtlich tragfähigen Kündigungsgrund dar. Die Rote Hilfe war im Dezember mit der Kündigung sämtlicher Girokonten bei der Sparkasse Göttingen und der genossenschaftlichen GLS Bank konfrontiert worden.

    Während die Rote Hilfe die Entscheidung des Gerichts begrüßte, erklärte ein Sprecher der Sparkasse, man respektiere gerichtliche Entscheidungen und setze diese um. Die Entscheidung stelle jedoch keine abschließende Klärung der rechtlichen Fragen dar; zugleich werde ein Hauptverfahren angestrebt. „Unser Handeln orientiert sich dabei stets an unserem öffentlichen Auftrag sowie an den geltenden rechtlichen und regulatorischen Vorgaben.“ Anders als private und genossenschaftliche Banken dürfen Sparkassen Kunden nur in wenigen Ausnahmefällen kündigen.

  • Bei Schröding: Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Kirchberg

    Bei Schröding: Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Kirchberg

    Bei einem schweren Unfall in Kirchberg sind am späten Donnerstagnachmittag zwei Personen erheblich verletzt worden. Wie die Polizeiinspektion Dorfen berichtet, waren auf der Staatsstraße ST2330 bei Schröding zwei Autos in einer Kurve zusammengestoßen.

    Gegen 17 Uhr war ein 65-Jähriger aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont von Niederstraubing Richtung Schröding unterwegs, eine 57-Jährige aus dem östlichen Landkreis Erding fuhr in der Gegenrichtung. Warum es zum Zusammenstoß kam, dazu gibt es noch keine Informationen. Durch den Unfall wurden die 57-Jährige und der 65-Jährige jeweils schwer verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

    Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 20 000 Euro. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten durch die Feuerwehren Steinkirchen und Kirchberg war die Straße für etwa zwei Stunden gesperrt.

  • Armut im Winter: Sollte man als Passant Obdachlosen helfen?

    Armut im Winter: Sollte man als Passant Obdachlosen helfen?

    Anja Sauer erzählt von einer Frau, die etwas Gutes tun wollte. Es ist eine kleine Geschichte einer enttäuschten Passantin. Sauer leitet den Verein Aktion Brücke, der sich um obdachlose Menschen in München kümmert. Einmal sei zu einer ihrer Ausgabestationen, wo sie warmes Essen und nützliche Utensilien verteilen, jene hilfsbereite Frau gekommen, die ein wenig erbost gewirkt habe. Sie habe einem Obdachlosen eine Leberkässemmel schenken wollen, der Mann habe sie abgelehnt. So schlecht, habe die Frau gesagt, könne es ihm dann ja nicht gehen.

  • Brandenburg: Sondierer von SPD und CDU sind für Koalitionsverhandlungen

    Brandenburg: Sondierer von SPD und CDU sind für Koalitionsverhandlungen

    Die Verhandlungsteams von SPD und CDU in Brandenburg haben ihren Parteigremien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen. Beide Partner seien sich einig, dass Brandenburg zeitnah eine neue Koalition bekommen soll, teilten die Generalsekretäre Kurt Fischer (SPD) und Gordon Hoffmann (CDU) mit. SPD und CDU wollten daher zügig in Koalitionsverhandlungen einsteigen. Die Landesspitzen müssen noch entscheiden.

    „Die Gespräche zwischen den Verhandlern von SPD und CDU haben in einer konstruktiven, harmonischen und produktiven Atmosphäre stattgefunden“, erklärten beide Parteien. „Beide Parteien sind sich der großen Verantwortung für Brandenburg bewusst.“ Die Verhandlungen sollten gründlich und mit der nötigen Ruhe erfolgen. „Nach den Ereignissen der letzten Woche braucht es jetzt vor allem Stabilität und Verlässlichkeit in der Brandenburger Landespolitik.“

    Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die SPD/BSW-Koalition in der vergangenen Woche beendet. Zuvor waren mehrere Abgeordnete aus der BSW-Fraktion ausgetreten. Die BSW-Fraktion wollte zudem kein Bekenntnis zur Koalition von allen Abgeordneten abgeben.

  • Amtsgericht Ebersberg: Freundin verprügelt und gewürgt

    Amtsgericht Ebersberg: Freundin verprügelt und gewürgt

    Es fällt der jungen Frau sehr schwer, den Gerichtssaal zu betreten. Dort sitzt der Mann, mit dem sie einige Monate liiert war. Es ist der Mann, der sie mehrmals verdroschen hat. Zugeschlagen hat der 39-Jährige, der im Gegensatz zu seiner früheren Partnerin groß und kräftig ist, mit den Fäusten, einmal mit einem Hausschuh. Einmal hat er sie so gewürgt, dass sie das Bewusstsein verlor. „Sie haben wirklich Furchtbares angerichtet“, fasste es Richterin Anne Leiding am Ende der Verhandlung vor dem Ebersberger Amtsgericht zusammen. Sie verurteilte den Mann zu einer Haftstrafe von zehn Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss der Angeklagte ein Schmerzensgeld von 5000 Euro an seine Ex-Freundin zahlen.

    Deutlich strafmildernd fiel dabei ins Gewicht, dass der Mann, der im nördlichen Landkreis Ebersberg wohnt, nicht vorbestraft ist und er durch sein umfassendes Geständnis der Frau eine Aussage vor Gericht ersparte. So war es zuvor auch in einem Rechtsgespräch mit allen Beteiligten vereinbart worden.

    Angebot der SZ

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    „Die Streitigkeiten gingen alle von mir aus, es tut mir leid, dass es eskaliert ist. Ich hätte wegbleiben müssen von körperlicher Gewalt“, unterstrich der Angeklagte im Sitzungssaal zu einem Zeitpunkt, als seine frühere Freundin noch draußen vor der Tür wartete. Wesentlich unbeholfener und wortkarger klang er dann, als er sich auf Anregung des Gerichts direkt an die Frau wandte, die er misshandelt hatte. Die Hand, die er ihr am Ende entgegenstreckte, nahm sie nicht an.

    SZ Gute Werke

    :Ein Ort, der Schutz und Hoffnung gibt

    Im neuen Frauenhaus für den Landkreis Ebersberg finden die Bewohnerinnen und ihre Kinder Sicherheit, Ruhe und neue Kraft. Allerdings sind weiter Spenden vonnöten, zum Beispiel für die Ausstattung des Gartens.

    Von Anja Blum

    Denn obwohl die körperlichen Wunden der Taten, die der Mann ihr im Frühjahr 2024 zugefügt hat, inzwischen längst verheilt sind, leidet die Frau immer noch schwer daran. Eine posttraumatische Belastungsstörung wurde bei ihr diagnostiziert, die Therapie ist noch nicht zu Ende. „Was Sie gemacht haben, hat tiefe Spuren hinterlassen“, sagte der Anwalt, der die Frau als Nebenklägerin vertrat, vor Gericht. Das machte die Richterin am Ende mit Nachdruck deutlich: „Es war großes Glück, dass nicht mehr passiert ist.“

  • Außenpolitik: Drei Deutsche in Venezuela aus Haft entlassen

    Außenpolitik: Drei Deutsche in Venezuela aus Haft entlassen

    Drei Deutsche sind nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul aus der Haft in Venezuela freigelassen worden. „Ich bin erleichtert, dass gestern Abend drei deutsche Staatsangehörige in Venezuela aus der Haft entlassen wurden“, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X. Dies sei „ein Schritt in die richtige Richtung und eine Geste hin zu konstruktiveren Beziehungen“. Eine offizielle Bestätigung venezolanischer Stellen lag zunächst nicht vor.

    Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sagte in Berlin: „Wir haben diese drei Personen gestern in der Botschaft in Caracas schon in Empfang nehmen können.“ Zu weiteren Details wollte er aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Angaben machen. Die genauen Haftgründe habe man aber nicht nachvollziehen können.Man habe sich vor Ort und in Berlin „sehr hochrangig“ für die Festgenommenen eingesetzt und deutlich gemacht, dass „die Voraussetzung dafür, dass wir konstruktivere Beziehungen haben“, unter anderem die Freilassung der Deutschen sei, sagte der Sprecher weiter. Man wisse zudem von „einer niedrigen, einstelligen Zahl“ von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die dort immer noch in Haft seien.

    Dem vorausgegangen war eine von venezolanischen Behörden angekündigte Freilassung zahlreicher Gefangener im Zuge der politischen Veränderungen in dem südamerikanischen Land. US-Soldaten hatten Anfang des Monats den autoritären Staatschef Nicolás Maduro festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. Daraufhin übernahm die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Führung.

    Menschenrechtsgruppen und offizielle Stellen meldeten in den vergangenen Tagen eine Reihe von Entlassungen, darunter auch von ausländischen Staatsangehörigen. Seit dem 8. Januar wurden nach Angaben der Regierung 116 Häftlinge entlassen. Verschiedene Menschenrechtsorganisationen bestätigten bislang etwas niedrigere Zahlen an Freilassungen.