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    Uganda: Präsidentschaftskandidat laut Opposition in Armeehelikopter entführt

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    Der Kanzler und sein Kabinett Immer Ärger mit dem Personal Die schwarz-rote Koalition ist angeschlagen, in der Union wird der Regierung eine »Prozessschwäche« bescheinigt, die nur mit einer Personalrochade zu lösen sei. Trifft es womöglich Fraktionschef Jens Spahn? Konstantin von Hammerstein DER SPIEGEL 4/2026 Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren…

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    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit.

    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit. In Wahrheit ist es Taktik AfD-Politiker planen eine Veranstaltung mit einem bekannten Rechtsextremen. Kurz gibt es Aufregung, die Parteispitze schreitet ein. Dabei kommt ihr die Angelegenheit gelegen. Eine Analyse von Ann-Katrin Müller Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren…

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    Rekordgehalt in Sicht Siemens-Energy-Boss könnte dieses Jahr knapp 40 Millionen Euro verdienen

    Rekordgehalt in Sicht Siemens-Energy-Boss könnte dieses Jahr knapp 40 Millionen Euro verdienen Vor zwei Jahren musste der Bund den Energietechnik-Konzern Siemens Energy noch mit einer Bürgschaft stützen. Nun laufen die Geschäfte blendend. Und der Vorstand soll dafür üppig entlohnt werden. Martin Hesse Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min Link kopieren Weitere Optionen…

Categorie: Nieuws

  • „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in LondonMehr zum Video anzeigen In

    „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in LondonMehr zum Video anzeigen In

    „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in London

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    In Europa lässt es die WWE krachen! Drew McIntyre ist nach dem „SmackDown“-Spektakel in Berlin völlig überraschend neuer WWE-Champion und läutet eine neue Ära ein. Um seinen Herausforderer zu ermitteln, findet nun ein Mega-Turnier statt, das bei „SmackDown“ in London mit vier Qualifikationskämpfen startet. Die Gewinner dieser vier Matches treten am 24. Januar bei „WWE Saturday Night’s Main Event XLIII“ in einem Fatal-4-Way-Match gegeneinander an. Der Sieger erhält die Chance auf die Undisputed WWE Championship beim „Royal Rumble“ am 31. Januar. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt: Randy Orton trifft auf The Miz, Solo Sikoa auf Damian Priest, Sami Zayn und Ilja Dragunov setzen ihre Rivalität fort, und die Neuzugänge Trick Williams und Matt Cardona komplettieren die Qualifikationskämpfe. Alle haben nur ein Ziel: Sie wollen Herausforderer Nummer eins werden! Das alles und noch viel mehr gibt es exklusiv bei BILD zu sehen!

    Quelle: WWE

  • Uganda: Präsidentschaftskandidat laut Opposition in Armeehelikopter entführt

    Uganda: Präsidentschaftskandidat laut Opposition in Armeehelikopter entführt

    Nach Angaben der Oppositionspartei National Unity Platform (NUP) in Uganda ist ihr Präsidentschaftskandidat Bobi Wine einen Tag nach der Wahl in einem Armeehelikopter entführt worden. Ein Armeehubschrauber sei „auf dem Gelände“ von Wine gelandet und habe ihn „gewaltsam an einen unbekannten Ort verschleppt“, schrieb die NUP auf X.

    Kurz zuvor hätten staatliche Sicherheitskräfte die Stromversorgung zur Residenz von Wine, einem ehemaligen Musiker, der mit bürgerlichem Namen Robert Kyagulanyi heißt, unterbrochen und Wines Sicherheitspersonal angegriffen, um gewaltsam in das Haus einzudringen, hieß es weiter.

    Uganda

    :Die Hoffnung aus dem Ghetto

    Der Popstar Bobi Wine tritt zum zweiten Mal an, um den Langzeitherrscher Yoweri Museveni abzulösen. Doch dessen Herrschaftsapparat geht immer brutaler gegen die Opposition vor.

    SZ PlusVon Arne Perras

    Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. In dem ostafrikanischen Land mit rund 50 Millionen Einwohnern ist bereits seit Dienstagabend das Internet gesperrt und der Zugang zu sozialen Medien blockiert. Zudem verbot die Regierung Journalisten, über eventuelle Proteste und Unruhen zu berichten. Aktivisten hatten bereits im Wahlkampf Repressionen gegen Oppositionskandidaten und ihre Anhänger kritisiert. Das UN-Menschenrechtskommissariat äußerte Besorgnis über „unzulässigen Einschränkungen“ der Opposition durch staatliche Sicherheitskräfte.

    Am Donnerstag waren mehr als 21 Millionen Menschen zu Präsidenten- und Parlamentswahlen aufgerufen. Der 81 Jahre alte Amtsinhaber Yoweri Museveni, der seit 40 Jahren in Uganda regiert, strebt eine siebte Amtszeit als Präsident an. Sein schärfster Rivale ist der 44-jährige Wine, der besonders bei jungen Leuten beliebt ist, die demografisch die Mehrheit der Bevölkerung stellen.

    Die staatliche Wahlkommission verkündete am Freitag nach Auszählung von etwa der Hälfte der abgegebenen Stimmen, Museveni liege mit rund 74 Prozent vorn, gefolgt von Wine mit etwa 22 Prozent der Stimmen. Das endgültige Ergebnis wird am Samstag erwartet.

  • Reform der Erbschaftsteuer Auch über Omas Häuschen müssen wir reden Ein Kommentar

    Reform der Erbschaftsteuer Auch über Omas Häuschen müssen wir reden Ein Kommentar

    Reform der Erbschaftsteuer

    Auch über Omas Häuschen müssen wir reden

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    Enkel und Großmutter: Meist erben die, die finanziell ohnehin schon besser dastehen

    Foto: Alberto Menendez Cervero / Getty Images

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  • Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer

    Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer

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    Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer 1 in Halle, ist ab sofort auch Torwarttrainer bei den Profis.

    Wie kam es zu dieser Doppelfunktion? Müller erklärt in BILD: „Seit dem Winter war die Stelle unbesetzt. Im Vertragsgespräch mit Daniel Meyer (Sportchef, d.Red.) vor Weihnachten ist die Idee gereift. Über die freien Tage haben wir uns dann Gedanken gemacht – und jetzt ist es konkret und final geworden.“

    Ins kalte Wasser springt Müller dabei nicht. Was kaum einer auf dem Schirm hatte: Er coacht bereits seit einem halben Jahr andere Keeper. „Ich war bei André Hainault Torwarttrainer der U19 und konnte da schon sehr gut ins Thema reinschnuppern. Ich werde jetzt also nicht komplett blind reingeworfen.“

    Auch der Verein holte sich vorab Feedback ein – unter anderem bei Hansa Rostock und 1860 München, die sich bereits an einer ähnlichen Konstellation versucht hatten. Zudem hat der HFC mit Marian Unger (42, Leiter Lizenzbereich) den perfekten Mentor in den eigenen Reihen.

    [–>Müller: „Mit ihm habe ich einen Top-Fachmann an meiner Seite, der extrem viel Erfahrung mitbringt und jahrelang zu den besten Torwarttrainern der Liga gehörte.“

    Müller arbeitet in Doppelfunktion beim HFC

    Unger fungiert als Ratgeber, die Inhalte der Trainingseinheiten erarbeitet Müller selbst. „Anfang der Woche stecken wir im Trainerteam die Köpfe zusammen und schauen, was auf dem Plan steht. Danach mache ich mir meine Gedanken. Ich hatte in zehn Jahren als Profi so viele Trainer – da kann ich mir jetzt von allen das Beste herauspicken.“

    Und das, um sich dann selbst zu trainieren. Klingt verrückt, hat aber einen Vorteil: „Ich kann selbst einschätzen, ob eine Übung gut oder schlecht war. Das hilft sehr.“

    Seit 2023 steht Müller beim HFC unter Vertrag

    Seit 2023 steht Müller beim HFC unter Vertrag

    Zunächst läuft das Experiment bis zum Saisonende – dann endet ohnehin Müllers Vertrag. Um sich voll auf die Zusatzaufgabe zu konzentrieren, ruhen die Gespräche über eine Verlängerung. Und obendrein spart der Hallesche FC Geld.

    Müller ganz uneigennützig: „Dafür hätten wir einen neuen Vertrag aufsetzen müssen. Ich kann hier auch so ein schönes Leben führen – deshalb ist das für mich völlig okay.“

  • Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg

    Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg

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    Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg bleibt auch im 5. Spiel in Folge ungeschlagen. Bei Eintracht Braunschweig gewinnen die Blau-Weißen klar und deutlich 3:0 (1:0).

    Magdeburg nimmt erfolgreich Revanche für die Hinrunden-Niederlage (0:1) gegen die Eintracht und klettert weiter in der Tabelle nach oben, steht vorerst auf Platz 13. Das Ostderby nächsten Samstag gegen Dynamo Dresden kann kommen.

    FCM setzt Erfolgsserie fort!

    Die Überlegenheit der Gäste ist deutlich: 21 Torschüsse lieferte der FCM ab, die Dominanz war riesig. Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus lobte: „Wir waren chancenlos. Magdeburg war in allen Belangen besser. Mit Ball sind sie vielleicht die beste Mannschaft der Liga. Nur, wenn du in die Zweikämpfe kommst, kannst du gegen sie bestehen.“

    Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus

    Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus

    Gegner-Trainer schwärmt vom FCM!

    Vor allem zwei Profis imponieren bei den Gästen: Die Stürmer Baris Atik und Mateusz Zukowski bringen Magdeburg auf die Siegerstraße. Das Offensiv-Duo harmoniert immer besser.

    41. Minute: Atik kommt an der Strafraumkante an den Ball, zieht in die Mitte und schließt aus 19 Metern ab. Braunschweig-Keeper Hofmann lässt klatschen, Zukowski staubt ab – 1:0! Sein 5. Tor in den vergangenen sechs Spielen.

    Bereits nach 30 Sekunden hätte die Kombination fast die Magdeburger Führung besorgt, doch Zukowski vergibt nach tollem Pass von Atik.

    [–>In der Schlussphase trifft Atik dann auch selbst, legt das Leder mit rechts ins lange Eck – 2:0 (79.). Damit trifft er im 3. Spiel in Folge. Zugleich ist es seine 6. Torbeteiligung in den vergangenen fünf Begegnungen. Am Ende legte der eingewechselte Maximilian Breunig nach, trifft zum 3:0 (90.).

    FCM-Trainer Petrik Sander: „Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Sie wird sich ihrer Mittel, wie sie Fußball spielen will, immer sicherer. Wir sind sehr froh über die drei Punkte.“

  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Iran: „Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt“

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Iran: „Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt“

    In Iran gibt es seit Ende Dezember Proteste im ganzen Land. Und das Regime schlägt sie mit Gewalt nieder. Laut Amnesty International ist es ein „Massaker, in einem bislang unbekannten Ausmaß.“ Die Menschenrechtsorganisation schreibt in ihrem Bericht, dass Sicherheitskräfte in Iran gezielt auf unbewaffnete Demonstrierende schießen – auf deren Kopf oder Oberkörper. Und: Dass die Gewalt koordiniert sei, weil die iranische Polizei, die Revolutionsgarde und Beamte in Zivil gemeinsam Demonstrierende und sogar Unbeteiligte jagen.

    Amnesty International stützt sich dabei auf Videos und Augenzeugenberichte, denn das Internet hat die Islamische Republik ja abgestellt. Videos, die trotzdem nach draußen dringen, zeigen überfüllte Leichenhallen, in denen Angehörige Säcke durchsuchen müssen, um Vermisste zu finden. Die Zahl der Toten könnte inzwischen bei mehr als 3.000 liegen – gesicherte Angaben dazu gibt es zurzeit nicht.

    Aber trotz dieser Brutalität des Regimes gehen die Proteste weiter. Und immer mehr Beobachter fragen sich: Könnten diese Proteste die islamische Republik Iran zu Fall bringen?

    Über das, was gerade in Iran passiert und was den Demonstrierenden helfen würde, spricht in dieser Folge Daniela Sepehri. Die Deutsch-Iranerin ist Aktivistin, Journalistin und engagiert sich in den sozialen Netzwerken für Feminismus, Anti-Rassismus und Migration.

    Zum Weiterlesen und -hören: Hören Sie hier die Folge von „Auf den Punkt“ über die Proteste in Iran mit SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Und lesen Sie hier seine Reportage von der türkisch-iranischen Grenze.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

    Redaktionsschluss am Freitag, 16.1., um 16 Uhr.

  • Die Lage am Morgen Baut Merz um? Sebastian Fischer Heute geht es

    Die Lage am Morgen Baut Merz um? Sebastian Fischer Heute geht es

    Die Lage am Morgen

    Baut Merz um?

    Sebastian Fischer

    Heute geht es um die Bundeswehr auf Grönland und Trumps Drohungen, um die Personalprobleme von Friedrich Merz und um den Kampf von Linken gegen Linke.

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    Starkes Amerika, schwaches Deutschland?Vor einigen Jahren ist mir ein kleines Buch in die Hände gefallen, aus einer fernen Zeit. »The March of Freedom. A Layman’s History of the American People.« Also die Geschichte Amerikas, geschrieben für den Laien. Das Buch stammt aus dem Jahr 1947.In einfacher, streckenweise pathetischer Sprache erklärt Autor William Harlan Hale seinen Landsleuten den Sinn ihrer Nation: »Das Muster unserer Geschichte ist geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen Phasen des Glaubens an den Menschen und dem Versuch, ihn auszubeuten.« Und »die Versuchung, unsere hohen Ziele zu vergessen, ist immer da; immer wieder, im Laufe unserer Geschichte, hat sie uns verführt.«

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    Bundeswehrsoldaten in Nuuk, Grönlands Hauptstadt

    Foto: Julia Wäschenbach / dpa

    Stellen wir uns Donald Trump und die Herrschaft seiner Unterlinge als eine solche dunkle Phase vor, dann hoffen wir: Eines Tages endet sie. Die Frage ist nur: Was ist bis dahin aus uns geworden? Mein Kollege Paul-Anton Krüger kommentiert hier 

    , warum die deutsche Regierung nicht mit unkalkulierbarer Härte auf Trumps Härte reagieren sollte. Sondern weiterhin alles versuchen muss, Trump zu mäßigen. Und sich zugleich auf das Schlimmste vorbereiten muss.So gesehen sind die 15, auf Wunsch Dänemarks gestern auf Grönland gelandeten deutschen Soldaten (lesen Sie hier  mehr) eine doppelte Botschaft an Trump: Erstens, dass es zur Sicherheit Grönlands gegen Russland und China mehr gemeinsamen Engagements bedarf; und zweitens, dass die Europäer Grönland nicht Trump preisgeben werden.Zumindest der zweite Teil der Botschaft scheint in Washington angekommen zu sein. Gegnern seiner Grönland-Politik hat Trump prompt mit Strafzöllen gedroht: »Ich werde möglicherweise einen Zoll gegen Staaten verhängen, die bei Grönland nicht mitziehen, denn wir brauchen Grönland für die ‌nationale Sicherheit.« (Lesen Sie hier die Details).»Die Kräfte der Trägheit, der Gier und der Reaktion«, schrieb William Harlan Hale 1947, »sind stets unter uns.«Mehr Hintergründe hier: So gefährlich ist unsere Abhängigkeit von Amerika 

    Wie weiter mit Jens Spahn?Am Anfang herrscht Durcheinander, das ist nicht ungewöhnlich. Die Regierung Merz ist da keine Ausnahme. Zum Beispiel Gerhard Schröder: Erst als Frank-Walter Steinmeier ein knappes Jahr nach Regierungsantritt die Leitung des Kanzleramts übernahm, lief die Regierungsmaschine ruhiger. Bei Friedrich Merz nun, so beschreibt es mein Kollege Konstantin von Hammerstein, arbeiten die drei Machtzentren der Union nach knapp neun Monaten so schlecht zusammen, »dass sie intern als ›Bermudadreieck‹ gelten.« Gemeint sind CDU-Zentrale, Bundestagsfraktion und Kanzleramt: »Einig scheinen sie sich oft nur in einem einzigen Punkt zu sein. Dass nicht sie, sondern die jeweils anderen an dem Chaos schuld seien.«

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    Fraktionschef Spahn, Kanzler Merz: Womöglich nie getraut

    Foto: Michael Kappeler / dpa

    Im Zentrum der Kritik stehen Kanzleramtschef Thorsten Frei und Fraktionschef Jens Spahn. Gemeinsam ließen sie den Rentenstreit mit der Jungen Union eskalieren. Bei der Richterwahl bekam Spahn die Koalition nicht auf Linie. (Lesen Sie hier  mehr zu den Hintergründen). Führende Unionspolitiker, so Konstantin, sprechen von »Prozessschwäche«.Was tun? Frei auswechseln? Spahn auswechseln? Aber wie? Konstantin über Merz: »Dreh- und Angelpunkt seiner Überlegungen, so berichten es seine Leute, sei der Fraktionschef. Der Kanzler traue Jens Spahn nicht über den Weg, habe ihm womöglich nie getraut.« In den letzten Wochen sollen Spahn und Merz mehrfach heftig aneinandergerasselt sein, heißt es im Kanzleramt.Im Mai steht die Wiederwahl von Jens Spahn als Fraktionschef an. Dann wird man sehen.Die ganze Geschichte hier: Immer Ärger mit dem Personal 

    Linke gegen LinkeIn Leipzig sind heute mehrere Kundgebungen und Demonstrationen zum Nahostkonflikt angekündigt. Oder konkret formuliert: Im Leipziger Stadtteil Connewitz, einer Hochburg der linksalternativen Szene, wollen heute Linke gegen Linke auf die Straße ziehen. Im Zentrum steht die sächsische Linkspartei-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel, eine bekannte Antifaschistin.

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    Leipziger Linken-Politikerin Nagel: Migrantifa gegen Antifa

    Foto: EHL Media / Tobias Voelcker / IMAGO

    Unter Leipziger Linken ist Nagel das prominenteste Gesicht des proisraelischen Lagers, schreibt unser Leipzig-Korrespondent Peter Maxwill. Daher steht sie im Mittelpunkt einer Kampagne, mit der propalästinensische Aktivisten gegen sie persönlich vorgehen.Kurz gesagt: Es geht heute auch um die Frage, wie sich die politische Linke seit dem Hamas-Terror und dem darauffolgenden Gazakrieg positioniert. »Die Konfliktlinien und Argumente sind kaum zu überblicken«, sagt Peter. »Grob lassen sich zwei Lager unterscheiden: Auf der einen Seite vertreten dogmatische Antiimperialisten eine propalästinensische, antiisraelische Haltung. Auf der anderen Seite stehen Autonome und sogenannte Antideutsche, die überwiegend an der Seite Israels stehen.« Heißt: Migrantifa gegen Antifa.Zu den Gruppen, die für Samstag mobilisieren, zählt Handala, ein Leipziger Verein, der laut Verfassungsschützern Sympathien für die Terrororganisation Hamas zeigt und mit antisemitischen Parolen auffiel. Mich überrascht es immer wieder, dass deutsche Linke – oder besser: Leute, die sich als Linke sehen – derart anfällig sind für Antisemitismus.Die ganze Geschichte hier: Linke gegen Linke 

    Hier geht’s zum aktuellen Tagesquiz

    Noch mehr Rätsel wie Viererkette, Wordle und Paarsuche finden Sie bei SPIEGEL Games.

    Gewinner des Tages …

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    Foto: Shutterstock

    … ist der Hefeteig. Er bekommt heute ein bisschen Aufmerksamkeit, weil er in Form eines 1,20 Meter hohen und zehn Kilogramm schweren Gebäckgebildes an den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland übergeben wird. Denn Friedrich Merz bekommt vom Bäckerinnungsverband West in Dortmund den »Großen Stutenkerl« verliehen. Die Auszeichnung mit diesem Weckmann (oder wie auch immer der in Ihrer Region heißen mag) erhalten Leute, die sich um das (Bäcker-)Handwerk verdient gemacht haben. Da habe ich auf die Schnelle bei Merz keinen besonderen Verdienst recherchieren können, aber für den Hefeteig ist es doch in jedem Fall eine schöne Geste. Helmut Kohl (auch Kanzler) und Armin Laschet (nicht Kanzler geworden) haben den Stutenkerl übrigens auch schon erhalten.

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    Die jüngsten Meldungen aus der NachtIranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen: Die Münchner Sicherheitskonferenz äußert sich sonst nicht zu ihrer Einladungspolitik. Wegen der äußersten Brutalität gegen Protestierende werden jedoch keine Vertreter Irans teilnehmen – dazu hatte auch die Bundesregierung geraten.Trump holt Blair in Kontrollgremium für Gaza: Ein Friedensrat soll die Übergangsverwaltung des Gazastreifens überwachen. Die US-Regierung hat jetzt die Mitglieder benannt. Mit dabei: der britische Ex-Premier Tony Blair und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.Wer in der Schwangerschaft Paracetamol nimmt, erhöht NICHT das Risiko für Entwicklungsstörungen beim Kind: US-Präsident Trump behauptet: Wer in der Schwangerschaft Paracetamol einnehme, könne das Risiko für Autismus und ADHS beim Kind erhöhen. Belege hat er nicht. Eine große Studie zeigt nun: Es gibt keinen Zusammenhang.

    Heute bei SPIEGEL Extra: Wenn Sie Kinder wollen, ist dieser Text für Sie. Wenn nicht, erst recht.

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    Foto: Alexandra Polina / DER SPIEGEL

    Unsere Autorin will nicht Mutter werden. Warum stört das andere Menschen so? Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.Ihr Sebastian Fischer, Autor im SPIEGEL-Hauptstadtbüro

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  • Der Kanzler und sein Kabinett Immer Ärger mit dem Personal Die schwarz-rote

    Der Kanzler und sein Kabinett Immer Ärger mit dem Personal Die schwarz-rote

    Der Kanzler und sein Kabinett

    Immer Ärger mit dem Personal

    Die schwarz-rote Koalition ist angeschlagen, in der Union wird der Regierung eine »Prozessschwäche« bescheinigt, die nur mit einer Personalrochade zu lösen sei. Trifft es womöglich Fraktionschef Jens Spahn?

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    Kanzler Merz, Unionsfraktionschef Spahn: In den vergangenen Wochen mehrmals heftig aneinandergerasselt

    Foto: Hans Christian Plambeck / laif

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  • Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit.

    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit.

    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung«

    Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit. In Wahrheit ist es Taktik

    AfD-Politiker planen eine Veranstaltung mit einem bekannten Rechtsextremen. Kurz gibt es Aufregung, die Parteispitze schreitet ein. Dabei kommt ihr die Angelegenheit gelegen.

    Eine Analyse von

    Ann-Katrin Müller

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    Partei- und Fraktionschefs Weidel und Chrupalla: Kurz wirkt es, als hätten sie sich durchgesetzt

    Foto: Jens Krick / Flashpic / picture alliance

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  • Rekordgehalt in Sicht Siemens-Energy-Boss könnte dieses Jahr knapp 40 Millionen Euro verdienen

    Rekordgehalt in Sicht Siemens-Energy-Boss könnte dieses Jahr knapp 40 Millionen Euro verdienen

    Rekordgehalt in Sicht

    Siemens-Energy-Boss könnte dieses Jahr knapp 40 Millionen Euro verdienen

    Vor zwei Jahren musste der Bund den Energietechnik-Konzern Siemens Energy noch mit einer Bürgschaft stützen. Nun laufen die Geschäfte blendend. Und der Vorstand soll dafür üppig entlohnt werden.

    Martin Hesse

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    Siemens-Energy-Manager Bruch vor der Frankfurter Börse (Archivbild): Bestverdiener im Dax?

    Foto: Ralph Orlowski / REUTERS

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    Dem Management von Siemens Energy winkt in diesem und im nächsten Jahr ein Geldsegen. Nachdem die Bundesregierung das Unternehmen Ende 2023 mit einer Bürgschaft unterstützen musste, waren dem Vorstand um Christian Bruch für die Dauer dieser Staatshilfe die Boni gestrichen worden. Zwei Jahre lang erhielt das Management nur die Grundvergütung. Im vergangenen Sommer konnte das Unternehmen die Staatsgarantien früher als erwartet durch Bankbürgschaften ablösen, jetzt soll das Management üppig entschädigt werden, wie aus der Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung für Ende Februar hervorgeht.

    So erhält Bruch für das Ende September 2025 abgelaufene Geschäftsjahr einen Sonderbonus für die Garantierückgabe – eine sogenannte Early-Exit-Komponente – von drei Millionen Euro. Da er zudem ein Festgehalt von 2,1 Millionen Euro und Aktienzuteilungen aus der Zeit vor der Staatshilfe in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro erhält, beläuft sich Bruchs gesamtes Gehalt auf 6,6 Millionen Euro. Die übrigen Vorstände erhalten »Early-Exit«-Prämien von jeweils zwei Millionen Euro.

    Damit dürfte Bruch – gemessen an den Gehältern des vorherigen Geschäftsjahres – im oberen Drittel der 40 Dax-Vorstandschefs landen. Im Jahr zuvor hatte er wegen der Bonus-Sperre lediglich 2,1 Millionen Euro verdient, andere Vorstandsmitglieder verdienten teils unter einer Million Euro. Bestverdiener im Dax war 2024 SAP-Chef Christian Klein mit rund 19 Millionen Euro.40 Millionen Euro Gehalt sind möglichNoch deutlich üppiger könnte das Salär des Siemens-Energy-Chefs allerdings für das laufende Geschäftsjahr ausfallen, das Anfang 2027 offengelegt wird. Das Unternehmen hat für das Jahr eins nach der Bonus-Sperre die Obergrenze für das Chefgehalt einmalig von 9,95 Millionen Euro auf 400 Prozent des Maximalgehalts angehoben, das wären demnach knapp 40 Millionen Euro. Ein Sprecher des Unternehmens betont, es handele sich um einen theoretischen Höchstwert, der sich unter anderem an einer außergewöhnlichen zusätzlichen Ergebnis- und Aktienkursentwicklung des Unternehmens orientiere, in der Vergangenheit sei der – niedrigere – Maximalwert nie erreicht worden.

    Die Vergütung setzt sich aus festen und variablen, also erfolgsabhängigen Bestandteilen zusammen, die wiederum zu einem großen Teil in Aktien vergeben werden. Allein eine sogenannte Retention-Komponente, welche die Vorstandsmitglieder dafür erhalten, dass sie trotz des vorherigen, freiwilligen Bonusverzichts im Unternehmen geblieben und nicht zur besser zahlenden Konkurrenz gewechselt sind, soll sich auf mehrere Millionen Euro belaufen.Würde Bruch tatsächlich annähernd auf ein 40-Millionen-Gehalt kommen, wäre die höchste Vergütung, die je ein Dax-Chef in Deutschland erhalten hat. Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hatte 2008 mehr als 100 Millionen Euro verdient, Porsche notierte jedoch nicht im Dax.

    Die Siemens-Energy-Aktionäre hatten diesen Regelungen bereits bei der Hauptversammlung vor einem Jahr zugestimmt, wegen der Rückgabe der Staatsgarantie greifen sie nun früher als gedacht. »Wir halten die Sonderzahlungen grundsätzlich für vertretbar, da der Aufsichtsrat sicherstellen musste, dass der Vorstand in der Phase der Sanierung an Bord bleibt«, sagt ein Aktionärsvertreter. Die Boni seien in den Verhandlungen über die Staatshilfe auch mit der Regierung abgestimmt gewesen. Allerdings sei die mögliche Maximalvergütung schwer vermittelbar, auch wenn das Management um Bruch einen sehr guten Job gemacht habe.

    Zu berücksichtigen sei, dass der aktuelle Vorstand dem Unternehmen die schwierige Lage im Herbst 2023 nicht eingebrockt habe, so der Fondsmanager weiter. Der Mutterkonzern Siemens habe die Energiesparte bei der Abspaltung im September 2022 nicht ausreichend mit Kapital ausgestattet. Siemens wurde damals pikanterweise von Joe Kaeser geleitet, der heute Aufsichtsratschef von Siemens Energy ist und damit hauptverantwortlich für die Vergütung des Vorstands.Siemens Energy war nach der Abspaltung, wegen teils hausgemachter, teils marktbedingter Probleme in der Windkraftsparte in eine existenzielle Krise geraten. Zwar fehlte es nie an Cash, weil das Geschäft mit Gasturbinen und Stromnetzen extrem gut lief. Doch diese Kombination führte zu anderen Problemen: Bei großen Projekten wie dem Bau von Kraftwerken oder Stromnetzen, müssen Anbieter wie Siemens Energy Garantien abgeben, dass sie diese über Jahre laufenden Projekte auch tatsächlich zu Ende bringen. Diese Garantien werden normalerweise mit Kreditlinien von Banken über etliche Milliarden abgesichert. Wegen der hohen Verluste im Windgeschäft wollten die Banken diese Kreditlinien nicht mehr bereitstellen. Deshalb sprang der Bund im Winter 2023/24 mit einer Bürgschaft über 7,5 Milliarden Euro ein.

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    Seitdem ist es dem Vorstand gelungen, das Windgeschäft zu stabilisieren, die anderen Sparten boomten dank der hohen weltweiten Nachfrage nach Gaskraftwerken und Stromnetzen weiter, der Aktienkurs ist von unter zehn auf bis zu 130 Euro gestiegen. Im Juni vergangenen Jahres löste Siemens die Staatsbürgschaft durch ein Bankenkonsortium ab.Siemens Energy erklärt die hohen Boni nach der Ablösung der Bundesbürgschaft auch damit, dass diese jährlich Gebühren in Höhe eines dreistelligen Millionen-Euro-Betrages gekostet habe, die das Unternehmen sich nun erspare.Auch der Aufsichtsrat um Joe Kaeser will sich bei der anstehenden Hauptversammlung Ende Februar höhere Gehälter genehmigen lassen. So soll die feste Vergütung für den Aufsichtsratsvorsitzenden von 240.000 Euro auf 400.000 Euro angehoben werden, hinzu kommen Gelder für die Arbeit in verschiedenen Ausschüssen des Kontrollgremiums. Dieser Aufstockung muss die Hauptversammlung am 26. Februar in Berlin noch zustimmen.

    Vorgabe für Frauen in Führungspositionen gestrichenDie Aktionäre werden dann auch mit einer weiteren Änderung des Vergütungssystems konfrontiert. Bislang wurde die Leistung des Managements unter anderem am Erreichen verschiedener Ziele mit Blick auf Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) gemessen. Dazu zählte unter anderem die Vorgabe, möglichst viele Frauen in Führungspositionen zu bringen. Dieses Ziel hat Siemens Energy nun »zur Vermeidung erheblicher Risiken für die Geschäftstätigkeit von Siemens Energy in den USA« aus den Vergütungsbedingungen gestrichen. Donald Trump hatte zu Beginn seiner Präsidentschaft ein Dekret erlassen, dass sich gegen Regelungen zu größerer Diversität in Unternehmen richtet.

    »Diversität ist ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Unternehmensführung und ein wesentlicher Faktor für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg«, sagt Ingo Speich, Nachhaltigkeitschef bei der Fondsgesellschaft Deka. Die Entscheidung von Siemens Energy, die Kennzahl ›Frauen in Top-Führungspositionen‹ aus den ESG-Zielen zu streichen, sei »ein Rückschritt, allerdings auch ein Ergebnis des rechtlichen Drucks in den USA«. Es sei davon auszugehen, »dass weitere Unternehmen in der anstehenden Hauptversammlungssaison dem folgen«.

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