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  • Bundesliga: Sehr laute Seufzer in Köln und Dortmund

    Bundesliga: Sehr laute Seufzer in Köln und Dortmund

    Die Bundesliga-Rückrunde hat schon vor dem ersten Spiel mit einer Enttäuschung begonnen, wenngleich es keine besonders überraschende war: Niko Kovac, Trainer vom Tabellenzweiten Borussia Dortmund, hat angesichts von elf Punkten Rückstand auf den FC Bayern den Kampf um die Meisterschaft aufgegeben. „Dass wir die Bayern nicht angreifen können, ich glaube, das sieht jeder“, sagte er. Und das stellten die Dortmunder trotz eines in letzter Minute errungenen 3:2 gegen St. Pauli auch am Samstag wieder unter Beweis. Relevanter waren am 18. Spieltag (alle Ergebnisse finden Sie hier) aber andere Tabellenregionen als die ganz oben.

    Wo ist die Krise gerade am akutesten?

    In Frankfurt. Bei der Eintracht stellte Sportchef Markus Krösche nach dem 3:3 in Bremen am Freitagabend recht offen Trainer Dino Toppmöller infrage: „So können wir nicht weitermachen, so können wir nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt und wir haben einen Anspruch an uns selber, wie wir Fußball spielen wollen.“ Das klingt nicht gut für Toppmöller.

    Eintracht Frankfurt

    :„So können wir nicht weitermachen“

    Steht Frankfurts Trainer Dino Toppmöller vor dem Aus? Gegen Bremen kassiert die Eintracht erneut drei Gegentore, Sportvorstand Krösche verweigert dem Coach die Jobgarantie.

    SZ PlusVon Frank Hellmann

    Wo ist die Krise erst mal abgewendet?

    In Köln. Von gravierenden atmosphärischen Verstimmungen zwischen Trainer Lukas Kwasniok und Mannschaft war seit Tagen die Rede. Trotz einer für den Abstiegskampf recht komfortablen Position im Tabellen-Mittelfeld waren sich alle einig, dass es sich beim Spiel gegen Mainz um eine Art Endspiel für den Trainer handelte. Und er drohte es zunächst zu verlieren: Nach einem verdienten 0:1-Rückstand zur Pause – Mainz-Verteidiger Stefan Ball traf wie ein Mittelstürmer mit einem Schuss aus der Drehung unter die Latte (29.) – gab’s Pfiffe von den Fans, die am vergangenen Wochenende schon gegen Kwasniok protestiert hatten.

    Erinnerungsfoto: Doppeltorschütze Ragnar Ache (l.) und Said El Mala.
    Erinnerungsfoto: Doppeltorschütze Ragnar Ache (l.) und Said El Mala. (Foto: Lars Baron/Getty Images)

    In einer für ihn persönlich wahrscheinlich ziemlich wichtigen Halbzeitpause wechselte der Trainer dann dreimal, unter anderem brachte er den Stürmer Ragnar Ache. Und der Sommer-Zugang vom 1. FC Kaiserslautern sorgte mit zwei Kopfballtoren (57., 85.) dafür, dass die Kölner das Spiel noch drehten und erstmals seit dem neunten Spieltag wieder gewannen. Das Tor zum 2:1-Endstand erzielte Ache im Nachsetzen am Pfosten mit seinem Gesicht. „Es war heute schon emotional“, sagte Kwasniok im Dazn-Interview, wirkte selbst sehr erleichtert und formulierte ein Fazit, das wie ein Friedensangebot an das unruhige Umfeld klang: „Das Stadion hat das Ding heute gezogen, gemeinsam mit der Mannschaft.“ Mainz, ohne den erkrankten Nadiem Amiri angereist, ist derweil erst mal wieder Tabellen-Vorletzter.

    Noch jemand unzufrieden?

    Mit einem Elfmetertor Spieler des Tages: Emre Can.
    Mit einem Elfmetertor Spieler des Tages: Emre Can. (Foto: Thilo Schmuelgen/Reuters)

    Es fehlte nicht viel, und in Dortmund wäre die Stimmung wohl ausgesprochen schlecht gewesen. War sie dann aber gar nicht, im Gegenteil: Das Westfalenstadion bejubelte ein Elfmetertor von Emre Can in der Nachspielzeit zum 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli.

    Ähnlich wie unter der Woche beim 3:0 gegen Werder Bremen verwöhnte der BVB seine Fans gegen den Abstiegskandidaten nicht unbedingt mit einem Spektakel. Auch Friedrich Merz, der auf der Tribüne neben Dortmunds Präsident Hans-Joachim Watzke erstmals als Bundeskanzler im Stadion war, sah erst mal wenig, was ihn von seinem gerade nicht unbedingt erfreulichen Job ablenkte.

    Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das Spiel des BVB gegen St. Pauli.
    Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das Spiel des BVB gegen St. Pauli. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

    In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fand der BVB schließlich einen Weg durch die Hamburger Defensive, Karim Adeyemi legte den Ball auf Brandt zurück, der nur noch ins leere Tor treffen musste (45.+1). Anders als gegen Bremen wurde es danach aber kein gemütlich-souveräner Sieg: Nachdem Adeyemi zunächst erhöhte (54.), glich der FC St. Pauli, also die schwächste Offensive der Liga, durch James Sands (62.) und den eingewechselten Ricky Jade-Jones (72.) aus. Doch tatsächlich wurde der Dortmunder Sturmlauf mit dem spät eingewechselten Serhou Guirassy noch belohnt, und Can behielt vor der Südtribüne die Nerven.

    Wo ist die Stimmung gut?

    Das Bundesliga-Team der Stunde (außer den Bayern natürlich): Hoffenheim bejubelt das 1:0 gegen Leverkusen.
    Das Bundesliga-Team der Stunde (außer den Bayern natürlich): Hoffenheim bejubelt das 1:0 gegen Leverkusen. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP)

    In Hoffenheim war das Stadion zwar erneut nicht ausverkauft, aber die Überraschungsmannschaft der Liga ließ trotzdem von Beginn an zu erkennen, dass sie gar nicht mehr die Überraschungsmannschaft der Liga ist. Man rechnet inzwischen ja fast damit, dass die Hoffenheimer Bayer Leverkusen mal eben hinten reindrängen, oder? Die Leverkusener rechneten jedenfalls damit, nicht zufällig schlugen sie vor allem in der Anfangsphase nahezu jeden Ball lang und weit nach vorne – offenkundig war es der Plan, dem berüchtigten Hoffenheimer Pressing zu entkommen. Ob das ein sinnvoller Plan war, ließ sich kaum beurteilen, denn schon nach neun Minuten konterte Hoffenheim die List der Leverkusener mit einer (selbstverständlich überraschenden) Gegenlist. Mittelfeldspieler Wouter Burger verwandelte aus Flankenposition einen direkten Freistoß – ob Absicht oder nicht, verriet er nicht.

    Dass Leverkusens Torwart Mark Flekken später das Feld verlassen musste (60.), lag allerdings nicht an dem etwas ratlosen Eindruck, den er bei diesem Tor hinterlassen hatte. Er musste wegen einer Verletzung passen – und von draußen mit ansehen, wie Leverkusens Mittelstürmer Patrik Schick eine riesenhafte Chance zum Ausgleich vergab. Nach einer Parade von Hoffenheims Keeper Oliver Baumann kam Schick aus drei Metern Torentfernung frei zum Volleyschuss, schoss aber drüber (68.). Den Leverkusenern gelang keine Drangphase mehr, was im zweiten Spiel des Jahres 2026 die zweite Niederlage zur Folge hatte. Und Hoffenheim? Alle, die ins Stadion gekommen waren, gingen nach dem 1:0 beim Blick auf die Blitztabelle äußerst gut gelaunt. Dort stand Platz 3.

    Bleibt wenigstens der Abstiegskampf spannend?

    Schon. Im ebenfalls nicht ausverkauften Stadion in Wolfsburg mussten die 19 360 Fans endgültig erkennen, dass ihr heimischer VfL wohl wieder nicht in der Lage sein wird, seinen Anhängern eine sogenannte ruhige Saison anzubieten. Zumindest nach den Erkenntnissen dieses ersten Rückrundenspieltags dürfte es komplizierter werden. Sorgen dürften den Wolfsburgern vor allem die Tatsache bereiten, dass den Gästen aus Heidenheim schon ihre wiedergefundene Intensität reichte, um konkurrenzfähig zu sein – und kurz vor der Pause nicht mal unverdient in Führung zu gehen. Zu einem Zeitpunkt, als die ohnehin nicht sehr intensiven Wolfsburger besonders unintensiv dem Pausentee entgegenfieberten. Mittelfeldspieler Adrian Beck, von Trainer Frank Schmidt in die Startelf zurückgeholt, vollendete nach einer Flanke von Marvin Pieringer und einer kleinen, freundlichen Abfälschung aus der Drehung. Später hätte Beck per Kopf fast noch das 2:0 erzielt (60.) – aber weil der Fußballgott offenbar über einen schrägen Humor verfügt, schenkte er den Wolfsburgern in der 80. Minute noch ein klassisches Heidenheim-Tor: Nach einem Eckball von Christian Eriksen köpfelte Moritz Jenz den Ball irgendwie zum 1:1 ins Tor. Was für Heidenheim angesichts der turbulenten Schlussmomente auf den anderen Plätzen immer noch ausreichte, um von Platz 18 auf Relegationsrang 16 zu springen.

    Und was war noch?

    In Hamburg widmeten die Fans den mutmaßlichen Umständen der Trennung von Sportchef Stefan Kuntz große Spruchbänder: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein/ Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen“. Auf dem Platz überzeugte die Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach, hatte den Gegner vollends im Griff – schaffte es aber nicht, ein Tor zu schießen. Ergebnis: 0:0. Der Vorsprung der Hamburger auf den Relegationsplatz beträgt vier Punkte.

  • Verdacht auf Kokainhandel: Drogenrazzia in Unterfranken – vier Festnahmen

    Verdacht auf Kokainhandel: Drogenrazzia in Unterfranken – vier Festnahmen

    Bei einer Razzia in mehreren Gaststätten und Wohnungen wegen des Verdachts auf Kokainhandel sind in Unterfranken vier Menschen festgenommen worden. Zudem seien Drogen, Waffen und Wertgegenstände beschlagnahmt worden, teilte die Polizei am Sonntag nach dem Großeinsatz in den frühen Morgenstunden mit.Die Polizei stellte unter anderem ein Motorrad sicher, das nach Einschätzung der Ermittler mit dem Geld aus dem Kokainhandel finanziert wurde, außerdem mehrere zehntausend Euro in Bargeld und Kryptowährungen.

    Als Hauptverdächtige gelten zwei 35 und 44 Jahre alte Männer, für die Haftbefehle beantragt worden waren, ebenso wie für einen weiteren Beteiligten. Sie wurden ebenso wie eine weitere Person festgenommen und sollten noch am Wochenende am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt werden.

    Polizei vermutet größeres Netzwerk

    Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft hatten sich nach umfangreichen Ermittlungen zu der Aktion in Aschaffenburg und am Untermain entschlossen, an der auch ein Spezialeinsatzkommando beteiligt war. Um 6 Uhr morgens hatten Einsatzkräfte demnach eine Gaststätte „schlagartig“ betreten und durchsucht. Auch die Gäste des Lokals seien festgesetzt worden. Zwei weitere Lokale seien ebenfalls durchsucht worden. Die Drogen sollen mutmaßlich über die Gaststätten verkauft worden sein.

    Dann wurde die Aktion noch einmal ausgeweitet. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg habe noch am frühen Morgen entschieden, neun weitere Objekte zu durchsuchen, darunter auch mehrere Wohnungen, so die Polizei. Bei den Ermittlungen sei deutlich geworden, dass ein größeres Netzwerk dahinterstecke, heißt es im Polizeibericht.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler stellten bei den Durchsuchungen der Mitteilung zufolge auch Betäubungsmittel, rund 100 Gramm Kokain und Schutzwesten sicher, ebenso wie ein Kampfmesser, eine Schreckschusspistole und zwei Schlagstöcke.

  • Österreich: Mehrere Tote bei zwei Lawinenabgängen

    Österreich: Mehrere Tote bei zwei Lawinenabgängen

    In Österreich sind insgesamt fünf Menschen bei zwei Lawinenabgängen gestorben. Das teilte eine Sprecherin der Bergrettung Salzburg der Deutschen Presse-Agentur mit.Am Samstagnachmittag ging den Angaben zufolge eine Lawine am 2150 Meter hohen Finsterkopf im Großarltal im Bundesland Salzburg nieder. Sieben Skitourengeher seien dabei verschüttet worden. Vier Mitglieder der Gruppe wurden laut Bergrettung tot geborgen. Die anderen wurden teils schwer verletzt.

    Kurz zuvor war eine Frau, die zusammen mit ihrem Mann unterwegs war, im Raum Bad Hofgastein von einer Lawine erfasst worden. Auch sie starb unter den Schneemassen. In beiden Fällen sind Herkunft und Alter der Toten und Verletzten noch nicht öffentlich bekannt.

    Wintersport

    :Hohe Lawinengefahr in den bayerischen Alpen

    Vor allem in den Allgäuer Alpen ist laut dem Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag besondere Vorsicht geboten. Es gilt die vierte von fünf Warnstufen. In Frankreich sind bereits drei Skifahrer durch Lawinenabgänge gestorben.

    „Die Lawinenlage ist heikel“, sagte die Sprecherin der Bergrettung weiter. Alt- und Neuschnee seien schlecht miteinander verbunden, sodass sich immer wieder Lawinen lösten. „Diese Tragödie zeigt schmerzhaft, wie ernst die aktuelle Lawinenlage ist“, sagte der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser.

    Nach mehreren Wochen ohne Schneefällen waren in den österreichischen Alpen jüngst regional etwa 20 bis 50 Zentimeter Schnee gefallen. Zuletzt wurden ein junger Tscheche und ein Mann noch unbekannter Identität bei zwei Lawinenunglücken im freien Skiraum getötet. Die Behörden appellieren immer wieder an die Skitourengeher, äußerst vorsichtig zu sein.

    Bei den Unglücken war ein Großaufgebot an Rettern im Einsatz. 90 Bergretter und -retterinnen, weitere Hilfskräfte und mehrere Hubschrauber haben den Angaben nach geholfen, die Toten zu bergen und die Verletzten in Krankenhäuser zu fliegen.

  • Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und andere europäische Länder wegen Grönland an

    Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und andere europäische Länder wegen Grönland an

    Trump kündigt Zölle gegen Deutschland und andere europäische Länder wegen Grönland an

    Der US-Präsident will acht Staaten in Europa mit Sonderzöllen in Höhe von zehn Prozent belegen. Sollte Anfang Juni kein »vollständiger und totaler Verkauf« Grönlands erfolgt sein, will er sie noch erhöhen.

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    US-Präsident Donald Trump

    Foto: Shawn Thew / EPA

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    US-Präsident Donald Trump ‌hat wegen des Streits um Grönland Strafzölle gegen acht europäische Staaten angekündigt. Betroffen seien Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland.Der Zoll »auf alle Güter«, die in die USA gesendet würden, betrage ab dem ⁠1. Februar zehn Prozent, erklärte Trump am Samstag auf der Plattform Truth Social. Ab ​dem 1. ‌Juni sollen ⁠sie demnach auf 25 Prozent steigen, wenn kein Abkommen über einen ⁠vollständigen US-Kauf der Insel erzielt werde.

    Aus dem Post geht nicht eindeutig hervor, ob die nun angekündigten Zölle zusätzlich zu jenen gelten sollen, die Trump bereits erhoben hatte.Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen Besitzanspruch auf Grönland erhoben. Er begründet diesen mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis. Militärische Gewalt schloss Trump dezidiert nicht aus.Mit Trumps-Zollankündigung droht der Streit um Grönland endgültig zu eskalieren. Die teilautonome Insel gehört zum Nato-Mitglied Dänemark. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hatte zuletzt gewarnt, ein US-Angriff auf Grönland würde das Ende der Nato bedeuten.

    In Kürze mehr bei SPIEGEL.de

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  • Der BVB gewinnt zum Start der Rückrunde gegen St. Pauli 3:2, geht

    Der BVB gewinnt zum Start der Rückrunde gegen St. Pauli 3:2, geht

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    Der BVB gewinnt zum Start der Rückrunde gegen St. Pauli 3:2, geht so mit 7 Punkten aus der englischen Woche.

    Dabei hilft der Borussia ein ganz später und total kurioser Elfmeter, der den Wahnsinn perfekt macht.

    90+5. Minute: St. Paulis Jade-Jones foult den eingewechselten Beier, es gibt erstmal Freistoß. Doch dann meldet sich der VAR, das Foul ist tatsächlich genau auf der Strafraum-Linie. Den fälligen Elfmeter verwandelt Can dann souverän, bringt das Stadion zum Explodieren.

    Gregor Kobel (28) streckt sich beim 1:2 vergeblich

    Gregor Kobel (28) streckt sich beim 1:2 vergeblich

    BVB-Wahnsinn durch Last-Minute-Elfer

    Es ist das wilde Ende eines wilden Spiels – bei dem der BVB eigentlich schon viel früher auf die Siegerstraße abbiegt.

    Kurz vor der Pause zieht Adeyemi auf der rechten Außenbahn das Tempo an, bringt den Ball flach in die Mitte und findet dort, nach dem Silva verpasst, Brandt, der locker einschiebt (45.+1.). So gibt es die Pausenführung und – anders, als unter der Woche gegen Bremen – keine Pfiffe von den Rängen.

    Nach der Pause geht die Adeyemi-Party erstmal weiter.

    Dieses Mal erhöht der Flügel-Flitzer selbst, wird von Silva nach einem Super-Lauf des Portugiesen mustergültig kurz vorm Sechzehner in Szene gesetzt, sodass er aus 16 Metern nur noch ins leere Tor schießen muss (54.).

    BVB-Superstar: Klappt SO der Schlotterbeck-Deal?

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    Doch dann der plötzliche BVB-Blackout

    62. Minute: Nach einer Ecke von Smith kommt Sands an den Ball und köpft ihn im Duell mit Can ins lange Eck.

    Ärgerlich: Im Vorfeld der Ecke, die zum Tor führt, wird Schlotterbeck im Mittelkreis von Fujita per Foul vom Ball getrennt. Der Star-Verteidiger ist mächtig wütend über den ausgebliebenen Pfiff. Und es wird noch bitterer aus BVB-Sicht. Smith bringt einen Freistoß halboch ins Zentrum, wo Joker Jade-Jones den Ball perfekt als Volley ins lange Eck versenkt (72.). 2:2!

    Der BVB-Blackout perfekt – bis zum Can-Elfmeter. So belohnt sich Dortmund spät und verhindert den bitteren Patzer.

    Ebenfalls als Zuschauer mit dabei ist Bundeskanzler Friedrich Merz (70). Der sitzt auf der Ehrentribüne neben BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke (66), hat dort seinen ersten Auftritt als Bundeskanzler bei einem Bundesliga-Spiel. Der primäre Grund: Der Kanzler wurde zuvor vm Bäckerinnungsverband West in Dortmund mit dem „Großen Stutenkerl“ ausgezeichnet – die höchste Ehrung des Verbandes. Die Laudatio hielt Watzke. Merz und er, die seit vielen Jahren befreundet sind, gingen anschließend gemeinsam mit Lars Ricken und Carsten Cramer im VIP-Raum in Dortmund essen, ehe sie um 15:21 in Richtung Ehrentribüne aufbrachen.

  • Bonn – Schock für Luke Mockridge (36)! Der Comedian kam nach anderthalb

    Bonn – Schock für Luke Mockridge (36)! Der Comedian kam nach anderthalb

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    Bonn – Schock für Luke Mockridge (36)! Der Comedian kam nach anderthalb Wochen Urlaub in Sri Lanka zurück nach Deutschland – und stand vor einer beschädigten Eingangstür.

    Bei Instagram postete Luke ein Video zu dem Einbruchsversuch: „Wir kamen nach Hause und kamen nicht mehr in die Tür rein, weil sie voller Einbruchsspuren war und jemand versucht hatte, gewaltvoll in die Bude hereinzukommen, hat die Tür aber so verbogen und verhoben, dass selbst wir nicht mehr hineinkamen.

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    Luke Mockridge postete Urlaubsfotos

    Dann wandte sich der Comedian direkt an den verhinderten Eindringling: „Du bist der schlechteste Einbrecher der Welt, weil du es nicht nur nicht geschafft hast, in unsere Bude hereinzukommen. Du hast die ohnehin schon sehr sichere Tür noch sicherer gemacht. Respekt.“

    Eines hat der Künstler durch das unangenehme Erlebnis gelernt: „Was ich empfehlen kann: Urlaub in Sri Lanka. Was ich nicht empfehlen kann: jeden Tag zu posten, dass du Urlaub in Sri Lanka machst.“

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    Weitaus erfreulicher: Erst vor einer Woche hatte BILD exklusiv enthüllt, dass Luke seine Freundin Jenny (38) heimlich geheiratet hat. Die beiden gaben sich ganz still und leise im vorigen Sommer während Lukes zwölfmonatiger Auszeit in Kanada das Ja-Wort.

    Luke mit seiner Frau Jenny bei der Silvesterfeier

    Luke mit seiner Frau Jenny bei der Silvesterfeier

    Die intime Trauungszeremonie fand im August im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Auch Lukes Eltern Bill (78) und Margie Mockridge (67) und Jennys Mutter waren für diesen schönen Anlass angereist.

    Fotos davon postete Mockridge vorsorglich (noch) nicht. Der Schreck nach dem Urlaub dürfte ihm auch für künftige Reisen eine Lehre sein …

  • Florian Wirtz ist endlich beim FC Liverpool angekommen – doch die Reds patzen

    Florian Wirtz ist endlich beim FC Liverpool angekommen – doch die Reds patzen

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    Florian Wirtz ist endlich beim FC Liverpool angekommen – doch die Reds patzen trotzdem!

    Der FC Liverpool kommt im Heimspiel gegen den FC Burnley trotz eines echten Knallers von Florian Wirtz nicht über ein 1:1 hinaus. Nach dem Wirtz-Wumms kommt der Dämpfer gegen den Premier-League-Vorletzten.

    Zunächst bringt Wirtz die Reds in Führung.

    42. Minute: Ex-Frankfurter Hugo Ekitiké tankt sich in den Strafraum, geht bis zur Grundlinie und scheitertt zunächst an Burnleys Keeper Dubravka. Doch der Ball springt vor die Füße von Jones, der präzise nach innen zu Wirtz ablegt – und der lässt es krachen. Mit ordentlich Wumms wuchtet Wirtz das Leder unhaltbar in den Winkel.

    Wirtz mit Wumms ins Tor

    Wirtz mit Wumms ins Tor

    Wirtz hatte nach seinem Mega-Transfer für 140 Mio. Euro von Bayer Leverkusen zu Liverpool eine schwierige Startphase in England. Ganze 1585 Pflichtspielminuten musste er auf seinen ersten Treffer für die Reds warten, ehe er am 27. Dezember seinen ersten Liverpool-Treffer erzielte. Für den deutschen Nationalspieler ist es nun schon das vierte Tor in den letzten sechs Spielen.

    Liverpool-Dämpfer: Burnley gleicht aus

    Obwohl die Reds über weite Strecken überlegen sind, soll der Wirtz-Treffer nicht reichen. Burnley-Offensivstar Marcus Edwards startet auf der linken Seite in die Tiefe, wird im richtigen Moment von Florentino angespielt und zieht ab. Der Schuss erwischt Liverpool-Keeper Alisson auf dem falschen Fuß – Edwards Schuss schlägt im langen Eck ein (65.).

    Bitter: Der Ball zappelt nochmal im Burnley-Netz, doch Ekitiké stand bei seinem Treffer nach einer Ecke im Abseits – außerdem war noch die Hand kurz vor der Torerzielung im Spiel.