Categorie: Nieuws

  • Als Chiara Ferragni (38) in der vergangenen Woche vom Vorwurf des schweren

    Als Chiara Ferragni (38) in der vergangenen Woche vom Vorwurf des schweren

    Als Chiara Ferragni (38) in der vergangenen Woche vom Vorwurf des schweren Betrugs freigesprochen wurde, war für sie ein Albtraum vorbei.

    Nach dem Urteilspruch sagt die mächtigste Influencerin Italiens (28 Millionen Instagram-Follower) zu BILD: „Ich habe geschluchzt, wie in einem Film!“

    Im BILD-Interview spricht sie über die schwerste Zeit ihres Lebens. Was der schlimmste Moment für sie war, wie sich der Prozess auf sie und ihre Kinder ausgewirkt hat und was sie nun fürs Leben gelernt hat – das und mehr lesen Sie mit BILDplus.

  • Peru/Zypern – Nach seinem Abenteuer bei „Reality Backpackers“ kehrte Daymian Weiß (21)

    Peru/Zypern – Nach seinem Abenteuer bei „Reality Backpackers“ kehrte Daymian Weiß (21)

    <!–>

    –>

    Peru/Zypern – Nach seinem Abenteuer bei „Reality Backpackers“ kehrte Daymian Weiß (21) zwar nicht mit einer neuen Liebe, aber mit gebrochenem Herzen zurück. In Peru standen eigentlich schweißtreibende Wanderungen und harte Challenges im Fokus – und doch verlor der Fame-Fighting-Kämpfer sein Herz.

    Allerdings nicht an eine Kandidatin, sondern an einen Straßenhund, der ihm vom ersten Tag an nicht von der Seite wich und schnell zu seinem treuesten Begleiter wurde.

    Dieser Abschied fiel alles andere als leicht: Für Daymian (l.) und Teamkollege Kevin Schäfer (36) ging die Reise bei „Reality Backpackers“ weiter – Hund Fuego mussten sie schweren Herzens zurücklassen

    Dieser Abschied fiel alles andere als leicht: Für Daymian (l.) und Teamkollege Kevin Schäfer (36) ging die Reise bei „Reality Backpackers“ weiter – Hund Fuego mussten sie schweren Herzens zurücklassen

    12 Folgen lang war Fuego an seiner Seite. Der Hund begleitete Backpacker Daymian Weiß durch Peru – bis der Abschied kam. Beim Weiterflug durfte Fuego nicht mit: fehlende Impfungen und Untersuchungen. Dazu kamen die Kosten: Rund 10.000 Euro hätte die Mitnahme gekostet. Geld, das Daymian damals nicht hatte.Zudem hätte der bürokratische Aufwand Wochen, wenn nicht Monate gedauert.

    <!–>

    –>

    Fans sammelten über 10.000 Euro

    Seit die Folge auf Joyn zu sehen ist, fiebern die Fans mit. Tausende hoffen darauf, dass Hund und Herrchen wieder zueinanderfinden. Follower baten Daymian, einen Spendenlink einzurichten. Innerhalb kürzester Zeit kamen dort bereits über 10.000 Euro zusammen, um Fuego zu Daymian nach Zypern, wo er lebt, zu bekommen.

    Daymian zu BILD: „Diese geballte Aufmerksamkeit hat am Ende dazu geführt, dass Hinweise zusammenkamen und Fuego lokalisiert werden konnte. Allein hätte ich das niemals geschafft.“

    Es sind Tränen der Freude! Daymian teilt seinen Fans in einem Video auf Instagram mit, dass Fuego in Peru gefunden wurde. Jetzt setzt er alles in Bewegung, damit der Hund möglichst stressfrei zu ihm nach Zypern kommen kann

    Es sind Tränen der Freude! Daymian teilt seinen Fans in einem Video auf Instagram mit, dass Fuego in Peru gefunden wurde. Jetzt setzt er alles in Bewegung, damit der Hund möglichst stressfrei zu ihm nach Zypern kommen kann

    So geht es mit Hund Fuego weiter

    Für Daymian ist eines klar: Fuego soll so schnell wie möglich zu ihm nach Zypern kommen. Noch stehen einige Hürden im Weg. Daymian: „Aktuell laufen die organisatorischen Schritte: medizinische Checks, Impfungen, Dokumente und die Planung des Transports. Es ist ein komplexer Prozess – gerade weil es um ein Tier aus dem Ausland geht.“

    Bis Daymian seinen Fuego in Peru abholen kann, ist er in besten Händen und wird liebevoll versorgt

    Bis Daymian seinen Fuego in Peru abholen kann, wird er liebevoll versorgt

    Warum Daymian Fuegos Rückkehr erst jetzt plant

    Dass die beiden zusammengehören, war kaum zu übersehen. Umso größer die Frage einiger Fans: Warum suchte Daymian nicht nach Fuego? Schließlich liegen die Dreharbeiten der Sendung bereits über ein halbes Jahr zurück.

    Der Grund: Daymian hatte lange weder eine eigene Wohnung noch die Möglichkeit, seinem Hund ein stabiles Zuhause zu bieten: „Inzwischen hat sich meine Situation verändert. Seit etwa einem Monat habe ich eine eigene Wohnung und damit erstmals die realistische Möglichkeit, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.“

  • Hier stellt Trump Macron bloß: „Niemand braucht ihn!“Mehr zum Video anzeigen Kurz

    Hier stellt Trump Macron bloß: „Niemand braucht ihn!“Mehr zum Video anzeigen Kurz

    <!–>

    [–>

    Hier stellt Trump Macron bloß: „Niemand braucht ihn!“

    Mehr zum Video anzeigen

    Kurz vor dem WEF. Vor laufenden Kameras erklärt der US-Präsident, Macron werde nicht gebraucht und bald nicht mehr im Amt sein. Auch Strafzölle auf französische Weine und Champagner bringt Trump ins Spiel.

    Quelle: AP

  • Aufgepasst, Game-of-Thrones-Fans! Das neue Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“ entführt

    Aufgepasst, Game-of-Thrones-Fans! Das neue Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“ entführt

    Aufgepasst, Game-of-Thrones-Fans! Das neue Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“ entführt uns 89 Jahre vor die Ereignisse von Westeros.

    Mit Ser Duncan und Egg erwartet uns nicht nur ein mittelalterlicher Western voller Witz und Abenteuer, sondern auch ein tiefes Eintauchen in die geheimnisvollen Familiengeschichten der Baratheons und Targaryens.

    Welche überraschenden Verbindungen zu Drachen-Queen Daenerys und Jon Snow schon in der ersten Folge enthüllt werden, erfahren Sie mit BILDplus.

  • Mordprozess in Berlin: „Es muss etwas gegeben haben, was unter der Decke brodelte“

    Mordprozess in Berlin: „Es muss etwas gegeben haben, was unter der Decke brodelte“

    Dramatischer hätte ein Segeltörn zweier langjähriger Freunde nicht enden können. Der eine starb am 1. August 2024, der andere wurde festgenommen. Letzterer, Andreas F., schilderte vor Gericht einen gescheiterten Rettungsversuch: Im schwedischen Kattegat sei es auf dem Trimaran Jolly Rose zu einem Streit zwischen ihm und seinem Freund, dem Rechtsanwalt Thomas B., 71, gekommen. Man habe miteinander gekämpft, bis der Skipper B. über Bord ging. Nachdem es F. einmal geglückt war, ihn aus dem Wasser zu holen, sei B. wieder über Bord gegangen. F. sprang hinterher und habe versucht, B. zu greifen und zu einem Rettungsring zu ziehen. Den hatte das zufällig vorbeisegelnde Boot Laura ausgeworfen. Der unterkühlte B. ertrank.

  • Auerbach: Entlaufene Hausschweine sorgen für Polizeieinsatz

    Auerbach: Entlaufene Hausschweine sorgen für Polizeieinsatz

    Zwei entlaufene Hausschweine haben in Auerbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei spazierten die Tiere durch die Nachbarschaft und zogen dabei die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich.

    Ein Anwohner stellte demnach seine Garage als vorübergehende Unterkunft zur Verfügung, sodass die Schweine sicher untergebracht werden konnten. Zum Leidwesen von dort gelagerten Blumenkübeln: Sie fielen dem „ausgeprägten Erkundungsdrang der Schweine zum Opfer“, so die Polizei. Menschen oder Fahrzeuge im Straßenverkehr kamen nicht zu Schaden. Die Beamten fanden den Besitzer, der seine Tiere kurze Zeit später wohlbehalten wieder in Empfang nahm – Schwein gehabt.

  • Freizeit im Winter: Die elf schönsten Sonnenspaziergänge rund um München

    Freizeit im Winter: Die elf schönsten Sonnenspaziergänge rund um München

    Dem Himmel so nah beim Sonnenland

    Kann es nach trüben Tagen einen besseren Ausgangspunkt für einen Winterspaziergang geben als das Sonnenland? Diesen vielversprechenden Namen trägt ein Pferde-Erlebnishof in Neufarn im Landkreis Ebersberg. Hier gibt es allerlei Angebote für Kinder – von Ponyreiten über Geburtstagspartys bis hin zu Familien-Events. Am Sonnenland startet aber auch ein zauberhafter Winterspaziergang über einen markanten Hügelzug, einer Endmoräne aus der letzten Eiszeit. Von dort bietet sich bei strahlend blauem Himmel ein fantastischer Blick auf die Alpenkette. Die Wege führen vorbei an den Pferdekoppeln des Reitstalls und kleinen Fixpunkten wie der Lindseekapelle, einem Rotwildgehege und einer Sonnenuhr Richtung Purfing und zurück. Die verdiente Stärkung wartet mit hausgemachtem Kuchen oder einem Apfelstrudel gleich neben dem Pferdehof im herrlich gemütlichen Gutsgasthof Stangl. kmp

    Kirchsee mit Klosterblick

    Im Sommer aalen sich hier die Badgäste, im Winter bummeln die Spaziergänger über den Steg am Kirchsee.
    Im Sommer aalen sich hier die Badgäste, im Winter bummeln die Spaziergänger über den Steg am Kirchsee. (Foto: Manfred Neubauer)

    Schneefelder, ungetrübte Sonne, der weite Blick auf das Kloster Reutberg und auf die Benediktenwand: Der Kirchsee bei Sachsenkam ist auch im Winter einen Ausflug wert. Die Wege dort sind nicht alleine für geübte Wanderer geeignet. Wer einfach einen gemütlichen Spaziergang unternehmen und das Bergpanorama in aller Ruhe genießen möchte, ist dort ebenfalls am rechten Ort. Denn die Strecken um den Moorsee herum sind meist flach und daher auch für Familien mit Kinderwagen geeignet.

    Das Auto kann man auf dem Parkplatz Kirchsee abstellen, die Gebühr beträgt einen Euro pro Stunde, sechs Euro kostet das Tagesticket. Von dort führt ein Fußweg zum See. Wer kostenlos parken will, kann den Stellplatz am Kloster Reutberg nutzen, muss dann aber über eine asphaltierte Nebenstraße zum See laufen. Für ausdauernde Spaziergänger gibt es unter anderem einen 13,8 Kilometer langen Weg rund um den Kirchsee. Wanderer können überdies auch das Kirchseemoor erkunden, etwa vom Kogler Lack oder vom Zeller Wald aus. Nach der Bewegung in der Winterlandschaft bietet sich eine Einkehr im Klosterbräustüberl auf dem Reutberg an. sci

    Durchs Alpenvorland bei Degerndorf

    An der Maria-Dank-Kapelle auf einem Moränenhügel im Westen von Degerndorf bietet sich ein prächtiges Winterpanorama nach Süden.
    An der Maria-Dank-Kapelle auf einem Moränenhügel im Westen von Degerndorf bietet sich ein prächtiges Winterpanorama nach Süden. (Foto: Hartmut Pöstges)

    Auf besonders sonnenbeschienen Wegen können die Wanderer am Ostufer des Starnberger Sees bei Degerndorf (Gemeinde Münsing) durch das sanft gewellte Alpenvorland spazieren. Die Tour führt an einem idyllischen Dorfweiher vorbei, auf einen Moränenhügel mit einer Kapelle und weiter Aussicht, an der Skulpturenbank eines Bildhauers sowie an einem Landgasthof mit Sonnenterrasse vorbei. So wird es entlang des Weges abwechslungsreich.

    Mit dem Auto geht es über die Garmischer Autobahn A95 und über die Ausfahrt Münsing sowie die Degerndorfer Straße zum Ausgangspunkt. Geparkt werden kann am Dorfplatz. Die Tour führt über die Dorfstraße leicht bergauf, bis die Straße „Am Weiher“ nach rechts hinunter zum Degerndorfer Weiher leitet. An dessen Ostufer folgen die Wanderer einem schmalen Fußweg. Direkt am Anfang steht eine Bank an einer Hauswand mit perfektem Sonnenwinkel Richtung Südwesten. Eine Gelegenheit für einen entspannten Zwischenstopp.

    Wer sich loseisen kann, folgt dem Leitenweg entlang des Lüßbachs weiter südwärts bis Sonderham, wo direkt der nächste Weiher wartet. Das Gewässer wird allerdings links liegen gelassen. Stattdessen geht es in westlicher Richtung zur Staatsstraße und nach einem kleinen Stück Richtung Norden auf einem gepflasterten Weg zum Fürst-Tegernberg hinauf. Reichlich Sitzgelegenheiten bieten die Bänke an der Maria-Dank-Kapelle auf dem Moränenhügel. Es wartet zudem ein 360-Grad-Panorama von der Alpenkette im Süden bis zum Starnberger See.

    Fast geradeaus nach Süden führt der Weg durch die Wiesen- und Felderlandschaft nach Happerg, wo die Skulpturen des Bildhauers Hans Kastler im Freien ausgestellt sind. Bis zu seinem Tod wohnte der Künstler in Happerg. Entlang der Straße können die Wanderer nun wieder ostwärts zum Eurasburger Ortsteil Berg laufen. Der dortige Landgasthof hat donnerstags bis sonntags sowie an Feiertagen geöffnet. bene

    Der lichte Auwald des Emmeringer Hölzls

    Im Emmeringer Hölzl kann die Amper ihrem natürlichen Bett folgen. An ihren Ufern entlang führen im Winterwald lichte Spazierwege.
    Im Emmeringer Hölzl kann die Amper ihrem natürlichen Bett folgen. An ihren Ufern entlang führen im Winterwald lichte Spazierwege. (Foto: Johannes Simon)

    Weitgehend naturbelassen fließt die Amper zwischen Fürstenfeldbruck und Emmering durch einen lichten Auwald – das Emmeringer Hölzl. Schöne Wege führen hindurch, und auf denen sollten Spaziergänger auch bleiben. Denn das Gebiet zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt aus. Mächtige alte Bäume sind da zu bewundern, Kiesbänke, die der Fluss aufgeschüttet hat, und natürlich die Amper selbst. Sie darf hier weitgehend unreguliert fließen. Schmale Holzstege führen über Seitenarme, an sonnigen Stellen stehen Bänke.

    Gut möglich, dass ein Specht auf Futtersuche an einem morschen Ast klopft und einige Wintervögel dazu zwitschern. Ein spannender Fisch- und Naturlehrpfad lädt Kinder und Erwachsene zum Beobachten ein. Vom S-Bahnhof Fürstenfeldbruck ist das Hölzl gut zu erreichen. Von dort bis zur Amperbrücke in Emmering sind es gemütliche knapp drei Kilometer, es gibt eigentlich keine Steigungen. Radfahren ist nicht erlaubt, Hunde müssen angeleint sein.

    Nicht weit von der Amperbrücke liegt der Eberlhof. Hier gibt es einen Hofladen und ein Café mit hausgemachtem Kuchen, geöffnet ist mittwochs bis samstags. Anschließend bieten sich mehrere Möglichkeiten: zu Fuß oder mit dem Bus zurück nach Fürstenfeldbruck oder zur S-Bahn nach Eichenau. Wer der Amper weiter bis Olching folgt, hat noch mal etwa fünf Kilometer Weg vor sich, der am Olchinger Vogelpark vorbeiführt. ihr

    Im Dachauer Schlossgarten ist der Frühling näher

    Auch bei Winterwetter, wie hier im Jahr 2018, bietet der Hofgarten des Dachauer Schlosses interessante Ausblicke.
    Auch bei Winterwetter, wie hier im Jahr 2018, bietet der Hofgarten des Dachauer Schlosses interessante Ausblicke. (Foto: Toni Heigl)

    Für alle, die ihre Vitamin-D-Speicher im Winter auffüllen wollen, ist der Hofgarten am Dachauer Schloss die Adresse der Wahl. An der Spitze des Altstadtberges gelegen bietet er ein herrliches Panorama und die wohl meisten Sonnenstunden im Stadtgebiet. Schon ab 1578 entstand hier ein Renaissancegarten, dem Kurfürst Max Emanuel 1715 eine barocke Prägung gab. Wenn man nicht gerade durch den spektakulären Laubengang schreitet, ein über die Jahrhunderte gewachsener Hohlweg aus Winterlinden, trifft hier kaum Schatten das eigene Haupt. Dazu gibt es oft einen fantastischen Blick auf die gesamte Alpenkette mit dem markanten Münchner Stadtbild davor zu bestaunen.

    Auch im Winter wird der Barockgarten nach strengen Vorgaben gepflegt, die Apfelbaumwiese ist nicht zum „Sinnieren“ da, darf also nicht betreten werden. Gartenbaumeister Stefan Müller ist seit 2014 bei der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung für den Hofgarten zuständig ist. Er erzählt, dass der Vegetationsfortschritt im Hofgarten der Umgebung oft um rund zwei Wochen voraus sei. Die von allen Seiten geschützte Lage hinter Schloss und Mauer schaffe höhere Temperaturen. Manchmal kommt die Aprikosenblüte daher schon im Februar, der Frühling ist hier also immer schon ein wenig näher.

    Wen unterwegs die Lust auf Süßes überfällt, der findet im Café am Schloss eine große Auswahl an Kuchen. Geöffnet ist es von mittwochs bis sonntags. Wer nach einigen Runden im Hofgarten seinen Spaziergang ausweiten möchte, gelangt durch das sich in südwestlicher Richtung anschließende Wäldchen schließlich hinunter ans Amperufer. Dort lässt es sich wunderbar in Richtung Mitterndorf weiterwandern. jesc

    Sonnenbrille auf im Landschaftspark Unterhaching

    Der Landschaftspark Unterhaching ist immer einen ausgedehnten Spaziergang wert, egal zu welcher Jahreszeit.
    Der Landschaftspark Unterhaching ist immer einen ausgedehnten Spaziergang wert, egal zu welcher Jahreszeit. (Foto: Claus Schunk)

    Eine Sonnenbrille schadet nicht, wenn der Unterhachinger Landschaftspark wie in diesen Januartagen in helles Licht getaucht ist. Nichts hindert das Auge am Schweifen über die winterlich braungelben Wiesen, die im Sommer von Gräsern und Blumen bestanden sind und Bodenbrütern Lebensraum bieten. Unlängst hat eine Schneedecke noch die breite Landebahn bedeckt, jetzt hat sie sich unter den Strahlen der Sonne aufgelöst, während die lebhafte Strömung den Hachinger Bach auf der Unterhachinger Seite vom Eis befreit hat.

    Auf der Landebahn, die den 126 Hektar großen Park zwischen Ottobrunn und Neubiberg einerseits und Unterhaching andererseits durchschneidet, waren vor Öffnung des ehemaligen Militärgeländes, Mitte der Neunzigerjahre, schwere Militärmaschinen gelandet und gestartet. Heute wird sie vor allem von Spaziergängern, Skatern oder Asphaltsurfern genutzt, und wo sich die schwarze Fläche bei Sommertemperaturen schon mal aufheizt und für geschmeidige Hitze sorgt, kann man sich jetzt darüber freuen, dass im Zentrum des Geländes keinerlei Schatten die Sonne fernhält.

    Einkehrmöglichkeiten sucht man hier vergeblich, der Park ist weitgehend der Natur überlassen. Dafür gibt es eine lange Hundemeile im Norden, ein paar romantische Wege im Süden, die sich zwischen Büschen und kleinen Baumgruppen hindurchschlängeln, und in deren Geäst der eine oder andere Singvogel bereits dem Frühling entgegensingt. Einen ungehinderten Blick auf die Alpenkette bieten das Aussichtsbergerl direkt beim Neubiberger Friedhof und die Hügel der ehemaligen Bunker bei Ottobrunn, von wo aus die Alpen nicht nur bei Föhn zum Greifen nah erscheinen. aja

    Am Isarhochufer Vitamin-D tanken

    Begehrte Sitzbank mit Blick aufs Isartal: Wer die Wintersonne noch aktiver genießen will, kann auf dem Damm unten zwischen Fluss und Kanal spazieren.
    Begehrte Sitzbank mit Blick aufs Isartal: Wer die Wintersonne noch aktiver genießen will, kann auf dem Damm unten zwischen Fluss und Kanal spazieren. (Foto: Florian Peljak)

    Der vielleicht größte Vorteil, den das linke Isarhochufer südlich von München gegenüber dem rechten hat, ist, dass Flaneure und Spaziergängerinnen häufiger einen schönen, unverstellten Blick hinab zum Fluss werfen können. Besonders beliebt als Aussichtspunkt ist in Pullach eine Sitzbank nahe der Burg Schwaneck am südlichen Ende des Burgwegs, wo sich das Auge an Wasser, Wald und, bei guter Sicht, auch am Gebirge erfreuen kann.

    Noch lohnender ist es freilich, kurz danach den Weg nach unten zu nehmen, beim Bürgerhaus über einen steilen, von Stufen gesäumten Pfad. Im Tal selbst geht es beim Kraftwerk Pullach auf den Damm in der Mitte, der Isar-Werkkanal und den eigentlichen Fluss trennt. Wer von hier weiter in Richtung Süden und Baierbrunn spaziert, ist dieser Tage wunderbar exponiert in sonniges Winterlicht getaucht und darf auf der rechten Seite dem Schäumen der Isar lauschen und auf der linken Seite dem Kanal, der glatt und fast lautlos dahinfließt. Dazu die Hangwälder und Galerie-Auenwälder, hoch oben mitunter hübsche Villen und am Ostufer die Grünwalder Burg – es ist ein von idyllischer Natur flankiertes Vollbad in der Sonne.

    Beim Kraftwerk Baierbrunn kann man den Kanal wieder überqueren und das linke Ufer anstreben und von dort aus zurückgehen. Wer mehr Vitamin D tanken will, sollte freilich am Damm bleiben, die Szenerie dort lohnt auch beim lichtdurchfluteten Spaziergang retour. wat

    Sonniger Gruß an die Flieger

    Wer sich für Flugzeuge begeistern kann und dabei die Sonne genießen möchte, ist auf dem  Besucherhügel am Münchner Flughafen richtig. Von Tor 15 aus kann man hier auch kilometerweit am Flughafenzaun entlang spazieren.
    Wer sich für Flugzeuge begeistern kann und dabei die Sonne genießen möchte, ist auf dem  Besucherhügel am Münchner Flughafen richtig. Von Tor 15 aus kann man hier auch kilometerweit am Flughafenzaun entlang spazieren. (Foto: Marco Einfeldt)

    Zwei ganz unterschiedliche Perspektiven können Spaziergänger an der Nordbahn des Münchner Flughafens einnehmen. Vom Besucherhügel an Tor 15 nahe dem Freisinger Ortsteil Attaching eröffnet sich bei schönem Wetter zunächst ein wunderbarer Blick über das Flughafengelände. Die kleine Anhöhe ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt für Planespotter, von hier aus kann man auch zu einem von keinerlei Schatten getrübten Spaziergang am Flughafenzaun entlang aufbrechen.

    Mindestens vier Kilometer geht es über einen grasbewachsenen Feldweg geradeaus, rechts liegen die nördliche Start- und Landebahn des Flughafens, links die Überreste des Erdinger Mooses – eine bei Sonnenschein auch heute noch wunderschöne Landschaft. Auf entsprechenden Fluglärm muss man sich zwar einstellen – dafür kann sich bekanntlich manch ein Kind (egal welchen Alters) für startende Flugzeuge begeistern und so ganz unkompliziert zu einem Spaziergang überredet werden.

    Auf dem Rückweg kann man ein Netz landwirtschaftlicher Wege durch das Moos nutzen, nur für die nächste Einkehrmöglichkeit muss man sich wieder ins Auto setzen. In der Sportgaststätte in Attaching gibt es möglicherweise die beste Pizza Freisings, allerdings erst ab 17 Uhr. vo

    Fantastische Ausblicke in der Fröttmaninger Heide

    Schautafeln informieren über das Naturerlebnis in der Fröttmaninger Heide.
    Schautafeln informieren über das Naturerlebnis in der Fröttmaninger Heide. (Foto: Alessandra Schellnegger)

    Wer bei einem Spaziergang ohne Abstriche die Wintersonne genießen möchte, der steigt am besten erstmal in die U-Bahn. Und dann fährt man raus mit der U6 nach Fröttmaning und bewegt sich dort, wo die Fans des FC Bayern München rechts zum Stadion abbiegen, nach links rein in die Heide. Dort taucht man, vorbei am Heidehaus, in ein 347 Hektar großes Naturschutzgebiet ein.

    Die größte erhaltene Fluss-Schotterheide Süddeutschlands verwöhnt außer mit Sonne mit fantastischen Ausblicken auf majestätisch sich drehende Windräder und die Arena. Es ist eine eigentümliche artenreiche Naturlandschaft mit Magerrasen, Kiesflächen, lichten Kiefernwäldern und flachen Gewässern. Aber aufpassen: Der von vielen Spaziergängern und Gassigehern mit Hunden geschätzte ehemalige Truppenstandort ist belastet. Es gibt ausgewiesene mit Pfosten markierte Wege und Karten, die zeigen, wo man sich gefahrlos bewegen kann. belo

    Spazieren statt schwimmen

    Ein Sonnenspaziergang am Kronthaler Weiher.
    Ein Sonnenspaziergang am Kronthaler Weiher. (Foto: Renate Schmidt)

    Der Kronthaler Weiher im Naherholungsgebiet der Stadt Erding ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Ein Rundweg auf 3,7 Kilometern Länge führt um den größten Badesee im Landkreis und ist auch im Winter eine beliebte Strecke für Spaziergänge und Nordic Walking. Jenseits der Badesaison können Besucher und Besucherinnen die Natur genießen, entspannen oder ungestört eine Runde joggen.

    An heißen Sommertagen wird das Areal von bis zu 8000 Gästen genutzt. Die großen und kleinen Besucher und Besucherinnen von nah und auch von fern kommen aber nicht nur zum Sonnen, Schwimmen und Grillen. Auf dem Gelände des Naherholungsgebiets gibt es auch einen Abenteuerspielplatz und einen Holzspielplatz, zudem locken Minigolf, eine Trampolin-Anlage, Fußball-Felder, ein Sportgeräte-Bereich sowie eine Boccia-Bahn. Wer dagegen die Ruhe genießen will, ist jetzt im Januar genau richtig am Kronthaler Weiher. Und wer will, kann sogar seinen Hund mitnehmen: Während der Badesaison sind die Vierbeiner verboten auf dem Areal, aber im Winter ist Gassigehen erlaubt. regi

    Lena Christ und glückliche Schweindl

    Winterliche Baumkunst nahe der Alten Schießstätte bei Glonn oberhalb von Herrmannsdorf.
    Winterliche Baumkunst nahe der Alten Schießstätte bei Glonn oberhalb von Herrmannsdorf. (Foto: Tom Soyer)

    Bayerische Literaturgeschichte, weite Natur, glückliche Schweinderl und – mit etwas Wetterglück – einen herrlichen Alpenblick: Das bekommt, wer sich eine zweieinhalbstündige Wanderrunde um Glonn im Landkreis Ebersberg gönnt. Achteinhalb bis zehn Kilometer lang, nur wenig mehr als 100 Höhenmeter, viel Abwechslung, aber derzeit leider auch noch stark vereiste Wege, weshalb feste Wanderschuhe mit Spikes/Grödeln unbedingt anzuraten sind, damit das kein ärgerlicher Ausrutscher wird.

    Gestartet wird am Marktplatz vor dem Glonner Rathaus, wo es Autoparkplätze gibt. Von dort geht es am Lena-Christ-Geburtshaus in der Lena-Christ-Straße 10 (Wandplakette; Verfasserin der „Rumplhanni“) vorbei und am Ortsende rechts hinaus auf die Felder auf der ehemaligen Bahntrasse der Lokalbahn Grafing-Glonn, die von 1894 bis 1971 bestand. Dem Weg bis zur Wurstfabrik im Glonntal folgen bis kurz vor der Staatsstraße 2351 Richtung Moosach, links auf dem schmalen Pfad parallel zur Straße halten, bis man auf eine asphaltierte Kreuzung stößt; dort die St2351 überqueren und gegenüber im Wald hinauf bis zum Gut Sonnenhausen, wo ein lauschiger Aussichtspunkt und ein kleines Café locken.

    Dem Hauptweg links vorm Gut folgen, bis hinauf zur Zinneberger Straße mit Anderl-Kapelle und Mitfahr-Bankerl. Kurz links, dann gleich wieder rechts einbiegen nach Westerndorf, vorm gut besuchten „Almcafé West“ rechts weiter bergab bis zum Gut Herrmannsdorf. Glückliche Schweindln besuchen, vielleicht im Automaten-Kiosk im Innenhof was Feines mitnehmen für daheim, den Gutshof nach Süden verlassen, kurz an der Straße entlang, bis links die Straße nach Gailling abzweigt; dort führt rechts ein Weg hoch zur Alten Schießstätte, mit schönen Einzelbäumen, wird zur herrlichen Allee, und erreicht wieder die Zinneberger Straße. Wer mag, kann Schloss Zinneberg noch nördlich umrunden, oder man biegt an der Zinneberger Straße gleich links ab und erreicht bergab wieder Glonn. Belohnungsmöglichkeit: Malakoffsahnetorte oder Apfel-Wein-Tarte in der Konditorei Schwaiger (Feldkirchner Straße 3a) in Glonn. soy

  • Nachfolge von Thomas Gottschalk Kaulitz-Brüder sollen offenbar »Wetten, dass..?« übernehmen Das ZDF

    Nachfolge von Thomas Gottschalk Kaulitz-Brüder sollen offenbar »Wetten, dass..?« übernehmen Das ZDF

    Nachfolge von Thomas Gottschalk

    Kaulitz-Brüder sollen offenbar »Wetten, dass..?« übernehmen

    Das ZDF hat einem Medienbericht zufolge zwei Nachfolger für den »Wetten, dass..?«-Moderator Thomas Gottschalk gefunden. Nun arbeitet der Sender an einem PR-Stunt.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Bill und Tom Kaulitz

    Foto: Isa Foltin / Spotify / Getty Images

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Die beiden deutschen Popstars Bill und Tom Kaulitz sollen die Nachfolge von Moderatorenikone Thomas Gottschalk antreten und eine neue »Wetten, dass..?«-Show moderieren. Das berichtet das Medienportal dwdl.de 

    . Am 5. Dezember wage das ZDF den Neuanfang seines erfolgreichsten Showklassikers, heißt es dort.

    Die bislang letzte »Wetten, dass..?«-Sendung lief im November 2023, damals verabschiedete sich Gottschalk von der Sendung, die er geprägt hatte. Zuvor hatten auch schon Markus Lanz, Wolfgang Lippert und Frank Elstner die Show moderiert.Aus der möglichen Neubesetzung mit den Kaulitz-Zwillingen macht das ZDF nun allem Anschein nach einen PR-Stunt. Auf SPIEGEL-Anfrage, ob man den Bericht von DWDL bestätigen könne, antwortet der Sender: »Das ZDF und Bill und Tom Kaulitz haben große Pläne. Wir geben bald ein Update.«

    Bereits am Montagnachmittag waren laut DWDL erste Signale gesichtet worden. Eine überdimensionale Videowerbung des ZDF mit den Kaulitz-Brüdern am Hamburger Hauptbahnhof machte demnach den Anfang.

    Bei Instagram postete das ZDF derweil ein Bild der Zwillingsbrüder und schreibt dazu: »Wir überlegen gerade, wo uns die beiden unterstützen können! Werden sie die neuen Experten bei Bares für Rares? Übernehmen sie den Gruberhof beim Bergdoktor? Ermitteln sie bei Aktenzeichen XY … ungelöst? Oder gehen sie als Chefstewards auf dem Traumschiff an Bord?« In den Kommentaren vermuten zahlreiche Userinnen und User bereits, dass es um »Wetten, dass..?« gehen könnte. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür aber bislang nicht.

    [x-ref=”Embed”][data-uuid=”703ed61c-1cd8-4201-b835-a822df1ab384″] iframe {max-width: none !important;}

    View this post on Instagram

    Empfohlener externer Inhalt

    An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

    {$dispatch(’toggle’)}, 250);”>

    Externen Inhalt anzeigen

    Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

    Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

    Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center

    Zur Datenschutzerklärung

    Berühmt wurden Bill und Tom Kaulitz in den Nullerjahren mit ihrer Band Tokio Hotel, 2005 schafften sie es mit »Durch den Monsun« auf den ersten Platz der deutschen Charts. Später zogen die Zwillingsbrüder in die USA nach Los Angeles. In den vergangenen Jahren waren die beiden in zahlreichen Unterhaltungsshows zu sehen, unter anderem als Juroren in »The Voice of Germany«. Bill Kaulitz war außerdem Kandidat bei »Wer stiehlt mir die Show?«. Die Reality-TV-Serie »Kaulitz & Kaulitz« 

    begleitete die Brüder in ihrem Alltag.

    Mehr zum Thema

    »Durch den Monsun« wird 20: Ewige Emotionsstürme

    Von Anja Rützel

    Bill und Tom Kaulitz: »Wir haben Merkel einen Brief geschrieben, handschriftlich. Und den hat sie auch gelesen«

    Ein Interview von Sebastian Hammelehle

    Neue Staffel von »Kaulitz & Kaulitz«: Kernkompetenz künstliches Bräunen

    Von Sebastian Hammelehle

    Die Kaulitz-Brüder sind außerdem mit einem Podcast erfolgreich, in »Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood« erzählen sie aus ihrem Leben.

    Tom Kaulitz ist mit Topmodel Heidi Klum verheiratet, er und sein Bruder waren auch schon in ihrer Show »Germany’s Next Topmodel« zu sehen.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Nebula X1 Pro im (Kälte-)Test Mit diesem Beamer wird der Garten zum

    Nebula X1 Pro im (Kälte-)Test Mit diesem Beamer wird der Garten zum

    Nebula X1 Pro im (Kälte-)Test

    Mit diesem Beamer wird der Garten zum Kino

    Im Freien Filme und Fußball schauen? Mit dem neuen Projektor von Soundcore soll das gehen. Im Test zeigt sich: Das Gerät taugt sogar für Public Viewing. Allerdings nur in der Dunkelheit und wenn die Nachbarn mitspielen.

    Matthias Kremp

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (8 Minuten)
    8 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Soundcore X1 Pro von Anker: Heimkino auf Rädern

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.

    SPIEGEL plus

    Zu meinen Artikeln

    Der Artikel ist freigeschaltet und in Ihrem Konto jederzeit einsehbar.

    von 4 Artikeln verfügbar

    Zunächst eine Warnung: Dieser Text könnte sich negativ auf das Verhältnis zu Ihren Nachbarn auswirken. Denn wenn Sie den Soundcore Nebula X1 Pro bestimmungsgemäß benutzen, werden auch die etwas davon haben. Ob sie wollen oder nicht.

    Hersteller Anker, der das Gerät unter seiner für Kopfhörer bekannten Marke Soundcore anbietet, bezeichnet das gewaltige Gerät als »das weltweit erste mobile Heimkino«. Der Apparat ist so groß wie ein Golftrolley, aber viel schwerer. Anker gibt ein Gewicht von 32,8 Kilogramm an. Weil daraus inklusive Verpackung gut 42 Kilo werden, stöhnte der Paketbote, der mein Testgerät anlieferte: »Wer bestellt sich denn sowas?«Inklusive Augenschutz

    Bild vergrößern

    Beamer-Bild an Hauswand: Die Immobilie hatte zu wenig Freifläche für ein größeres Bild

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Für die gut 152 Euro pro Kilogramm – der Listenpreis beträgt 5000 Euro – bekommt man ein Heimkino auf Rollen, mit 4K-Beamer, Dolby-Soundssytem, Karaoke-Mikrofonen und einem ausziehbaren Griff, damit man ihn wie einen sehr schweren Rollkoffer hinter sich herziehen kann. Auf meinem Rasen hat das nur geklappt, weil ich den Test in der Weihnachtszeit bei frostigen vier Grad unter Null gemacht habe. Auf gefrorenem Boden rollt es sich gut, im Sommer könnte der Heimkino-Trumm auf weichem Boden durchaus einsinken.Für den ersten Test stelle ich den Roll-Projektor im Wohnzimmer auf. Bevor ich mich damit in meinen Wintergarten bewege, möchte ich mich lieber im muckeligen Wohnraum mit den Grundfunktionen und der Technik des Geräts vertraut machen. Dazu gehört zunächst der Laser-Beamer, dessen großes Objektiv beim Transport von einer Klappe geschützt wird. Laut Hersteller schafft er eine Helligkeit von bis zu 3500 ANSI-Lumen. Das ist so hell, dass ich mein 35 Quadratmeter großes Wohnzimmer damit sehr gut beleuchten könnten – wenn es eine Lampe wäre. Eine Schutzfunktion, die erkennt, wenn jemand ins Bild läuft, dimmt die Beleuchtung, um Augenschäden zu vermeiden, sollte man ins Objektiv schauen.

    Bild vergrößern

    Augenschutz-Meldung: Wird aktiviert, wenn jemand vor die Linse läuft

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Die Automatik wird es richtenStattdessen richte ich den Beamer auf die einzige halbwegs freie Wand des Raumes aus und lasse ihn loslegen. Wie bei vielen modernen Beamern üblich, muss das Objektiv dabei nicht exakt auf die Wand ausgerichtet sein. Vielmehr kann der Beamer auch ein bisschen schräg stehen, Elektronik und optisches System richten es automatisch so aus, dass sich ein gerades, unverzerrtes Bild ergibt, das die verfügbare Fläche möglichst gut ausnutzt. In meinem Fall wird das noch erschwert, dass die Wand in einem Grünton gestrichen ist. Der Nebula bemüht sich nach Kräften, den Farbstich auszugleichen, was ganz gut klappt.

    Bild vergrößern

    Beamer-Bild im Wohnzimmer: Trotz grüner Wand korrekte Farben

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Die Software des Beamers basiert auf Google TV. Das macht es einerseits leicht, weil die Benutzeroberfläche des Systems aufgeräumt und übersichtlich ist, man nicht lange braucht, um zu verstehen, wie das funktioniert. Wer einen Smart-TV hat, kann auch damit umgehen. Dabei hat man die Wahl, das Gerät per Fernbedienung oder Smartphone-App zu steuern. Ein paar Funktionen sind auch über ein Tastenfeld samt Mini-Joystick direkt am Gerät regelbar, komfortabel ist das aber nicht. Praktisch: auf der Fernbedienung kann man für »Kurzwahltasten« direkt etwa zu Netflix oder YouTube springen. Das dicke gedruckte Handbuch nehme ich wahr, aber nur kurz in die Hand.

    Bild vergrößern

    Nebula-Handbuch: Lange nicht mehr so viel Papier gesehen

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Raus damit!Im Anschluss geht es ins Freie. Aus reiner Vorsicht und Sorge um meine Bandscheiben lasse ich mir dabei helfen, den Kinokoloss über eine Treppe auf die Terrasse zu wuchten. Dort angekommen, fällt mir auf, wie kurz das fest mit dem Gerät verbundene Stromkabel ist. 1,74 Meter misst mein iPhone. Zu wenig, um damit bis zu meiner Gartensteckdose zu kommen. Statt eines Verlängerungskabels hole ich eine Powerstation, im Grunde eine gigantische Powerbank, als mobile Stromversorgung hinzu (hier unser Test solcher Energiespeicher). Letztlich kann der Verzicht auf ein langes Kabel aber sinnvoll sein, denn der X1 Pro klinkt sich fürs Streaming ins heimische WLAN ein. Wie weit das in den Garten reicht, hängt von der Wanddicke und der Position des Routers ab.

    Bild vergrößern

    Powerstation zur Energieversorgung: Das eingebaute Kabel ist einfach zu kurz

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Wer draußen schauen möchte, braucht dort nicht nur gutes WLAN, sondern auch eine größere freie Wandfläche. Die habe ich leider nicht. Trotzdem bemüht sich der X1 Pro, sein Bild an meiner Hauswand optimal auszurichten – und scheitert. Statt nur die Wand beleuchtet er auch Fenster und Terrassentür. So wird das Bild schön groß, bis zu 200 Zoll (gut 5 Meter). In diesem Fall aber mache ich das Bild manuell kleiner, damit nichts abgeschnitten wird. Hier draußen muss die Elektronik die Zahnsteinfarbe meiner Hauswand kompensieren. Auch das klappt gut.

    Bild vergrößern

    Beamer-Bild an Hauswand: Türen und Fenster werden von der Automatik ignoriert

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Das Bild ist, wie es meine Tochter ausdrückt, »leider gut«. Hell, scharf, kontrastreich und so fein aufgelöst, dass selbst auf dem Putz meiner Hauswand feine Details sichtbar sind. Das könnte mir gefallen. Allerdings nur Nachts. So grandios das Bild bei Dunkelheit ist – davon gibt es im Winter reichlich – so enttäuschend war es bei Sonnenschein. Meine Fotos können das nur unzureichend wiedergeben, aber von den Nachmittagsspielen der Bundesliga würde man wohl nur den Kommentar mitbekommen. Eine Leinwand, die besser reflektiert als meine Hauswand, könnte helfen, das Bild aufzuhellen. Ansonsten aber genügen auch 3500 Lumen offenbar nicht, um gegen die Wintersonne anzukommen.

    Bild vergrößern

    Beamer-Bild bei Tag: Bei Sonne nicht hell genug (die falschen Farben sind der Kamera geschuldet)

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Bass-da!Das integrierte Soundsystem lässt sich dagegen von nichts bremsen, außer vom Nachbarn. Im Korpus stecken neben einem Subwoofer vier abnehmbare Lautsprecherboxen, die man um sich und seine Gäste herum platzieren kann. Anker bezeichnet das als »7.1.4‑Soundsystem mit Dolby Atmos und Dolby Audio« obwohl ein solches System eigentlich aus zwölf Lautsprechern bestehen müsste. Im Outdoor-Betrieb kamen dabei allerdings die Klangkomponenten, die eigentlich von oben kommen müssten, mangels Raumdecke, die dafür als Reflektor genutzt werden könnte, zu kurz.

    Bild vergrößern

    Ausgeklappte Frontlautsprecher: Können am Gehäuse bleiben oder abgenommen werden

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Trotzdem können die fünf Boxen, von denen zwei auf ausziehbaren Beinchen stehen, eine recht beeindruckende Klangkulisse aufbauen, die es in Actionfilmen auch kräftig rumpeln und donnern lassen kann. Die Basswiedergabe ist so kräftig, dass man sie zumindest im Wohnzimmer herabregeln sollte, sofern man nicht in einem Betonbunker lebt.

    Bild vergrößern

    Rücklautsprecher auf Aufklappbeinen: Im Test frostfest

    Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

    Unter einem Deckel an der Oberseite sind zudem zwei kabellose Mikrofone angebracht, mit denen man den Nebula X1 Pro als Karaoke-Box verwenden kann, wenn man mag. Noch mehr als bei Outdoor-Filmabenden im Hochsommer bezweifle ich allerdings, dass sich auch die Nachbarschaft für diese Idee erwärmen kann.FazitDen Soundcore Nebula X1 Pro hat Anker nach der Devise »Viel hilft viel« konzipiert: 4K-Auflösung und 3500 ANSI-Lumen machen das Bild hell und groß, mit insgesamt 400 Watt Musikleistung liegt seine Maximallautstärke von 107 Dezibel irgendwo zwischen Presslufthammer und Motorsäge. Wer also viel will, bekommt auch viel. Für viel Geld allerdings: 5000 Euro muss man sich leisten können und wollen. Wenn man mag, kann man sich das schönrechnen, indem man den Beamer nicht nur draußen, sondern auch drinnen benutzt und dafür den Fernseher einspart. Dann muss man nur damit leben wollen, dass dieses große dunkelgraue Ding im Wohnzimmer steht. Immerhin hat es Rollen, sodass man es aus dem Weg wuchten kann.

    👍 Einfache Bedienung👍 Gutes Bild (bei Dunkelheit)👍 Kräftiger Sound👎 Schwer👎 Kurzes Stromkabel👎 Bei Tag nicht hell genug

    Was aber immer beachten sollte: Wegen seiner potenziell sehr lauten Lautsprecher und dem zumindest nachts sehr hellen Bild, ist der Nebula X1 Pro eigentlich eine Maschine für einsame Insulaner und Stadtrandbewohner mit guter Rechtsschutzversicherung oder duldungswilligen Nachbarn. In der Regel ist es schwer vorstellbar, dass man dieses Gerät im Freien verwenden kann, ohne andere damit zu stören. Das beste Mittel gegen Ärger und Streit ist in solchen Fällen: einfach alle einladen. Wer dabei ist, wird nicht meckern.

    Hintergrund: Produkttests im Netzwelt-Ressort

    Bereich
    Über welche Produkte wird im Ressort Netzwelt berichtet?
    aufklappen

    Über welche Produkte wir in der Netzwelt berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen vom Hersteller. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen.

    Bereich
    Woher kommen die Testprodukte?
    aufklappen

    Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen bekommen wir in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen.Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. Wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind, kaufen wir Produkte in einigen Fällen auf eigene Kosten ein.

    Bereich
    Dürfen die Netzwelt-Redakteurinnnen und-Redakteure die Produkte behalten?
    aufklappen

    In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und langfristige Leihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen. So können wir beispielsweise über Softwareupdates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen.Oft werden Rezensionsexemplare am Ende eines Jahres zum Beispiel gesammelt und im Rahmen eines firmeninternen Flohmarkts verkauft, wobei die Erlöse für gemeinnützige Zwecke gespendet werden. Teilweise werden sie auch direkt an gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

    Bereich
    Lassen sich die Netzwelt-Redakteure von Firmen auf Reisen einladen?
    aufklappen

    Die Kosten für Reisen zu Veranstaltungen, egal ob sie in Deutschland oder im Ausland stattfinden, trägt DER SPIEGEL stets selbst. Das gilt auch dann, wenn beispielsweise aufgrund kurzfristiger Termine ein Unternehmen die Reiseplanung übernimmt. Veranstaltungen, zu denen wir auf eigene Kosten reisen, sind unter anderem die Messen Ifa, CES, E3 und Gamescom, Entwicklerveranstaltungen wie die Google i/O, WWDC und Build sowie Events von Firmen wie Apple, Google, Microsoft oder Nintendo. Auf Konferenzen wie dem Chaos Communication Congress oder der re:publica bekommen wir in der Regel, wie auch andere Pressevertreter, kostenlose Pressetickets, da wir über die Konferenz berichten und keine klassischen Teilnehmer sind.

    Bereich
    Was hat es mit den Affiliate-Anzeigen in manchen Artikeln auf sich?
    aufklappen

    Seit Dezember 2016 finden sich in einigen Netzwelt-Artikeln sogenannte Affiliate-Anzeigen, die sogenannte Links zu Onlineshops enthalten. Besucht ein Nutzer über einen solchen Link einen dieser Shops und kauft dort online ein, wird DER SPIEGEL, aber nie die Autorin oder der Autor individuell, in Form einer Provision an den Umsätzen beteiligt. Diese Provision wird vom Händler gezahlt, nicht vom Hersteller des Produkts. Die Anzeigen tauchen in Artikeln unabhängig davon auf, ob ein Produkttest positiv oder negativ ausfällt. Eine ausführliche Erklärung zu Affiliate-Links finden Sie, wenn Sie auf diesen Link klicken.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite