Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil. „Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.
<!–> –> Die Vorrunde der Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen ist fast durch, ab Mittwoch starten die Hauptrundenspiele. Doch kurz vorm Ende der Gruppenphase sorgte Italien mit einem historischen Sieg für Aufsehen. Im dritten und letzten Spiel gewannen die Italiener im schwedischen Kristianstad 29:28 gegen Polen – es war der erste Sieg bei einer…
TTS-Player überspringen↵ <!–> ]–>Artikel weiterlesen Hamburg – Bei der Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ der Verbraucherzentrale Hamburg steht der Sieger des zweifelhaften Preises fest: Es ist die Alpenmilch-Schokolade von Milka! Zwei Drittel aller abgegebenen Stimmen (66,7 Prozent) gingen an die Schokolade von Mondelez. Seit inzwischen zwölf Jahren lässt die Verbraucherzentrale über die größte Mogelpackung…
Konflikt mit dem US-Präsidenten Es bringt nichts, vor Trump zu kuschen Der SPIEGEL-Leitartikel von Ralf Neukirch Deutschland und die EU setzen im Umgang mit US-Präsident Trump bislang auf leise Töne. Der Konflikt um Grönland zeigt, dass es höchste Zeit für einen neuen Weg ist. Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren…
Foto: Daniel Cole / REUTERS if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Demokratieabbau in den USA König Donald I.? Die USA sind eine der ältesten Demokratien der Welt. Doch der aktuelle Präsident Donald Trump erklärt politische Gegner zu Feinden und reißt immer mehr Macht an sich. DEIN SPIEGEL erklärt, was dort gerade passiert. Marco Wedig • DEIN…
Grönland und Zölle Spahn warnt vor konfrontativem Kurs gegenüber Trump Grönland, Zölle, Beleidigungen: Donald Trumps Attacken brüskieren die Europäer. Unionsfraktionschef Jens Spahn irritierte zuletzt jedoch mit in Teilen verständnisvollen Worten. Nun ruft er zur Zurückhaltung im Umgang mit den USA auf. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen zum…
<!–> –> Berlin – Es sollte eine Veranstaltung mit Tanz, Musik, Filmen und Essen werden: das Kulturfestival „Palestine in Berlin“. Die Projekte des Veranstalters werden sogar mit öffentlichen Geldern gefördert. Doch das Festival wirbt auf einem Flyer offen mit roten Hamas-Dreiecken. Das Event sollte am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 im Berliner Bezirk…
<!–> [–> Kurden Demo in Dortmund: Stühle fliegen in syrisches Restaurant Mehr zum Video anzeigen Schwere Eskalationen bei einer Pro-Kurden-Demo in Dortmund. Quelle: News 4 Videoline
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Grönland und Zölle Spahn warnt vor konfrontativem Kurs gegenüber Trump Grönland, Zölle, Beleidigungen: Donald Trumps Attacken brüskieren die Europäer. Unionsfraktionschef Jens Spahn irritierte zuletzt jedoch mit in Teilen verständnisvollen Worten. Nun ruft er zur Zurückhaltung im Umgang mit den USA auf. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen zum…
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Die Vorrunde der Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen ist fast durch, ab Mittwoch starten die Hauptrundenspiele. Doch kurz vorm Ende der Gruppenphase sorgte Italien mit einem historischen Sieg für Aufsehen.
Im dritten und letzten Spiel gewannen die Italiener im schwedischen Kristianstad 29:28 gegen Polen – es war der erste Sieg bei einer Europameisterschaft für das Team seit 1998! Beim Heimturnier vor 27 Jahren gewann Italien wie 2026 im letzten Gruppenspiel. Damals ging es zwar gegen Schweden, aber wie diesmal auch mit einem 29:28.
Hannings historischer Handball-Sieg
Für den historischen Sieg sorgte Bob Hanning (57). Vor knapp einem Jahr übernahm der ehemalige Handballer den Job von Riccardo Trillini und wurde Nationaltrainer der Italiener. In einer Mitteilung der Füchse Berlin (Hanning ist hier auch Geschäftsführer) hieß es damals: „Es war und ist mir immer eine Freude mitzuhelfen, etwas Großes zu entwickeln.“ Im Mai des vergangenen Jahres ergänzte er: „Ohne arrogant klingen zu wollen: Ich bin das Beste, was dem italienischen Handballverband als Trainer hätte passieren können, weil ich all das habe, was sie brauchen. Der italienische Handballverband ist gleichermaßen aber auch das Beste, was mir passieren konnte, weil es alles das ist, wonach ich mich gesehnt habe.“
Vor historischem Italien-Sieg: Die emotionale Hanning-Ansprache im VIDEO
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Hanning schaffte die Quali für die EM (nachdem sie das Turnier 13 Mal in Folge verpassten). Mit seinem Team verlor er jetzt zunächst gegen Island (26:39) und auch gegen Ungarn (26:32). Damit stand bereits vor dem Spiel am Dienstagabend und dem historischen Sieg fest, dass sie die Hauptrunde verpassen. Dennoch kämpfte die Mannschaft, noch 30 Sekunden vorm Ende stand es gegen Polen 28:28. Dann der Siegtreffer durch Simone Mengon (26/TVB Stuttgart).
Sorgte für den Siegtreffer Italiens: Simone Mengon
Hanning sagte nach dem Sieg zu BILD, dass er Glückwünsche aus „Sport, Wirtschaft und der ganzen Handball-Welt bekommen“ habe.
Und: „Gegen Island haben sie nicht das umgesetzt, was sie können. Da waren sie tief enttäuscht. Nach all den Jahren, die die Spieler dafür arbeiteten, hat sich das komplett entladen.“
Der italienische Handballer Andrea Parisini (31): „Wir schreiben Geschichte für Italien. Wir sind überglücklich. Ich habe keine Worte für das, was gerade passiert ist.“
Der Kapitän außerdem: „Unsere Herzlichkeit erreicht die Menschen, und dass uns die Leute sogar aus Italien folgen, ist einfach fantastisch. Dieses Team gibt niemals auf, das ist seine Stärke. Es ist einfach unglaublich.“
Trainer Hanning: „Das war ein wirklich wichtiger Sieg. Wir haben ein Jahr lang hart gearbeitet, um uns für diese Europameisterschaft zu qualifizieren und dort auch gut abzuschneiden.“
Handball-Europameisterschaft: Der deutsche Kader
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Torwart Andreas Wolff (34, THW Kiel) wurde 2016 als Teil der „Bad Boys“ Europameister
Hamburg – Bei der Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ der Verbraucherzentrale Hamburg steht der Sieger des zweifelhaften Preises fest: Es ist die Alpenmilch-Schokolade von Milka! Zwei Drittel aller abgegebenen Stimmen (66,7 Prozent) gingen an die Schokolade von Mondelez. Seit inzwischen zwölf Jahren lässt die Verbraucherzentrale über die größte Mogelpackung abstimmen, doch so groß war der Vorsprung eines Produktes noch nie!
Milka erhöhte Preis um 48 Prozent
Grund für die Wut der Verbraucher: Die 100-Gramm-Packung Milka schrumpfte auf 90 Gramm – und der Preis stieg von 1,49 Euro auf 1,99 Euro, also um 48 Prozent. Laut Verbraucherzentrale ist die Verpackung dabei nahezu gleich geblieben – nur die Dicke der Schokolade ist um einen Millimeter geringer. Für die Verbraucherschützer ist das bereits Irreführung und sie haben Klage gegen Mondelez eingereicht. Im April wird der Fall vor dem Landgericht Bremen verhandelt. Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg: „Die subtile Reduzierung der Füllmenge bei Milka empfinden viele als dreiste Mogelpackung. Das Abstimmungsergebnis ist ein Denkzettel, wie man ihn deutlicher kaum geben kann.“
Das sind die Ergebnisse
Insgesamt registrierte die Verbraucherzentrale Hamburg 77 neue Mogelpackungen im vergangenen Jahr. 28,4 Prozent betrug im Durchschnitt die versteckte Preiserhöhung. Bei der Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ standen schließlich fünf Produkte zur Auswahl, knapp 35.000 Menschen stimmten ab. Hinter Milka auf dem zweiten Platz landete die Käse-Streusel Backmischung von Dr. Oetker mit rund 22 Prozent der Stimmen.
Deutschland und die EU setzen im Umgang mit US-Präsident Trump bislang auf leise Töne. Der Konflikt um Grönland zeigt, dass es höchste Zeit für einen neuen Weg ist.
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Europäer mit Trump im Weißen Haus im vergangenen August: Ultimative Machtdemonstration
Foto: Daniel Torok / UPI Photo / IMAGO
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Demokratieabbau in den USA
König Donald I.?
Die USA sind eine der ältesten Demokratien der Welt. Doch der aktuelle Präsident Donald Trump erklärt politische Gegner zu Feinden und reißt immer mehr Macht an sich. DEIN SPIEGEL erklärt, was dort gerade passiert.
Marco Wedig
•
DEIN SPIEGEL 2/2026
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Feuerwerk und Hot-Dog-Wettessen – so feiern die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner üblicherweise den Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Dieses Jahr wird es ein ganz besonderes Fest. Denn die Vereinigten Staaten von Amerika werden 250 Jahre alt. Doch es gibt eine Person, die die Party crashen könnte: US-Präsident Donald Trump.
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Donald Trump ist bereits zum zweiten Mal US-Präsident. Eine dritte Amtszeit ist nach der US-Verfassung nicht vorgesehen. Trotzdem kokettiert Trump öfter damit, sich 2028 wieder zur Wahl stellen zu wollen.
Foto: Leon Neal / Getty Images
Seit genau einem Jahr ist er zum zweiten Mal im Amt. Und er verändert die USA so schnell und so stark, dass viele Amerikanerinnen und Amerikaner ihr Land kaum wiedererkennen. In den vergangenen Wochen und Monaten hat Trump politischen Gegnern mit der Todesstrafe gedroht. Kritische Medien verklagte er oder erschwerte ihnen den Zugang zum Weißen Haus. Auch Universitäten hat er eingeschüchtert. Sie sollen sich nicht mehr politisch äußern. Mittlerweile überlegen sich viele Menschen in den USA zweimal, ob sie Donald Trump öffentlich kritisieren.
Die Rückkehr des Königs?Trotzdem gingen im Sommer und im Herbst viele Menschen gegen Trumps Politik auf die Straße. Unter dem Motto »No Kings« (»Keine Könige«) demonstrierten Millionen dagegen, dass der US-Präsident immer mehr Macht an sich reißt. Trump schien das zu amüsieren. Er teilte ein KI-generiertes Video, das ihn zeigt, wie er in einem Kampfjet sitzt und Fäkalien über den Demonstranten abwirft. Er trägt eine Krone, und auf dem Jet steht: »King Trump«.
DEIN SPIEGEL
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Foto: DEIN SPIEGEL
Klimakrise, Handyverbot, Wehrpflicht. Junge Menschen sind davon stark betroffen, doch in politische Entscheidungen werden sie selten eingebunden. Warum das ein Problem ist und wie sich fünf Kinder und Jugendliche dennoch einbringen, steht in der neuen Ausgabe von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Außerdem im Heft: Wie Donald Trump die US-Demokratie beschädigt. Und: Biathletin Selina Grotian über ihre Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele. DEIN SPIEGEL gibt es am Kiosk, ausgewählte Artikel online. Erwachsene können das Heft auch hier kaufen:Bei meine-zeitschrift.de bestellen
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Dabei sind die USA überhaupt erst entstanden, weil sie sich von einem König lossagten. Nämlich von Georg III., der in Großbritannien regierte. Die 13 amerikanischen Gründerstaaten waren ursprünglich britische Kolonien. Die Menschen mussten Steuern an das Königreich zahlen, obwohl sie in der Politik nicht mitbestimmen durften. Das ärgerte sie irgendwann so sehr, dass es zu einem Krieg kam. Er dauerte acht Jahre, eines seiner Ergebnisse war die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776. Und die Gründungsväter begannen, über eine Verfassung nachzudenken, also über ein Regelwerk, nach dem der Staat funktionieren soll.
Klar war: Ein König wie Georg III. soll nicht allein das Sagen haben. Stattdessen beginnt die Verfassung mit den Worten »We the people«, also »Wir, das Volk«. Die Bürger sollen in Wahlen entscheiden, wer Präsident wird. Wobei mit Bürgern damals nur weiße Männer gemeint waren. Frauen erhielten erst 1920 das Wahlrecht, Schwarze dürfen erst seit 1965 wirklich frei wählen.Die Verfassung war bei ihrer Entstehung also alles andere als perfekt. Doch den Gründungsvätern gelang es, ein System zu schaffen, in dem der US-Präsident durch politische Gegengewichte nicht zu viel Macht bekommt. »Wenn ein Präsident etwas Unrechtes tut, sollen die Gerichte ihm Einhalt gebieten«, sagt der Politikwissenschaftler Torben Lütjen von der Europa-Universität Flensburg. »Noch wichtiger ist der Kongress, der den Präsidenten kontrollieren soll. Doch die Gerichte und der Kongress sind nur so gut, wie die Menschen, die dort arbeiten.« Und aktuell arbeiten sie oft für Trump.
Das Oberste Gericht in den USA wurde in den vergangenen Jahren vermehrt von Trump mit Richtern besetzt, die seiner Politik nahestehen. »Und im Kongress drücken viele Mitglieder von Trumps Partei – den Republikanern – ein Auge zu. Sie denken: Trump ist zwar ein Schurke, aber er ist mein Schurke«, so Lütjen. Solch eine starke Lagerbildung zwischen Republikanern und Demokraten – so heißt die andere große Partei in den USA – haben die Gründungsväter nicht vorhergesehen.
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In Demokratien gehört es dazu, dass Politikerinnen und Politiker ihre Macht nach einer bestimmten Zeit wieder abgeben. Trump untergrub diese Regel, als er am 6. Januar 2021 seine Anhänger anstachelte. Hunderte seiner Unterstützer stürmten das US-Kapitol in Washington. Sie wollten das Wahlergebnis nicht akzeptieren, nachdem Trump gegen Joe Biden verloren hatte.
Foto: Samuel Corum / Getty Images
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»Ich werde die Verfassung der Vereinigten Staaten bewahren, schützen und verteidigen«, diesen Schwur leistete Trump wie jeder Präsident bei der Amtseinführung.
Foto: Morry Gash / AP / dpa
Alles läuft nach PlanLütjen erklärt, dass es einen großen Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Amtszeit dieses Präsidenten gebe. Zwar habe Trump in den Jahren von 2017 bis 2021 auch schon versucht, seine Macht auszubauen. Aber: »Damals gab es noch keinen gezielten Plan, ein neues politisches System zu schaffen. Das ist jetzt in der zweiten Amtszeit anders. Trumps Vordenker haben sich genau überlegt, wie sie die amerikanische Demokratie verändern wollen.« So gab es vor der Wahl schon die Idee, Tausende Staatsbeamte zu entlassen und stattdessen Trump-treue Nachfolger einzustellen. Ein Plan, den Donald Trump genau so umgesetzt hat. Das erleichtert die Durchsetzung seiner Politik.
Besonders hart geht Trump gegen Einwanderer vor, die ohne gültige Einreisepapiere in die USA gekommen sind. Er macht sie zu Sündenböcken, weil sie angeblich Drogen ins Land schmuggeln oder Amerikanern die Jobs wegnehmen. In großen Städten wie Chicago und Los Angeles, in denen die meisten Einwohner gegen ihn sind, lässt er viele illegal eingewanderte Menschen festnehmen. Allerdings halten die Behörden manche Leute auch nur aufgrund ihres Aussehens fest. Den Protest dagegen nimmt Trump zum Anlass, die Nationalgarde in diese Städte zu schicken. Das sind besondere Streitkräfte, die eigentlich nur in Notfällen zum Einsatz kommen. Den vermeintlichen Notstand nutzt Trump, um sich als Retter zu präsentieren.
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Angeblich will Trump »die Schlimmsten der Schlimmsten« abschieben. Meistens trifft es allerdings Familienväter, Erntehelferinnen, Krankenpfleger. Ihr einziges Vergehen: ohne Papiere in die USA gekommen zu sein.
Foto: Chicago Tribune / TNS
Blick nach UngarnManche vergleichen Donald Trump wegen seiner Politik mit Adolf Hitler, der 1933 in Berlin an die Macht kam. Ist das ein treffender Vergleich? Lütjen sagt dazu: »Wenn wir an die Abschaffung der Demokratie denken, ist das natürlich das schlimmste Beispiel, das uns einfällt. Doch anders als Trump haben Hitler und die Nationalsozialisten mehr oder weniger deutlich gesagt: ›Wenn wir die Wahl gewinnen, wird das die letzte gewesen sein.‹« Trump und seine Vordenker hätten ein anderes Vorbild: Viktor Orbán, den ungarischen Ministerpräsidenten. Wie Trump hat er die Gerichte und Medien auf seine Seite gelenkt. »Man kann in Ungarn zwar noch auf die Straße gehen und sagen: ›Orbán ist doof.‹ Aber im Grunde hat er die Regeln des Spiels so verändert, dass die andere Seite keine Chance mehr hat«, so Lütjen. Demokratie: ja – aber nur zum Schein.
Orbáns Politik übt übrigens nicht nur auf Trump Anziehungskraft aus, sondern auch auf die AfD in Deutschland. Im vergangenen Jahr sagte die AfD-Vorsitzende Alice Weidel: »Wir werden dem Pfad von Ungarn, unserem großen Vorbild, folgen.« Politiker der AfD suchen zudem den Kontakt zu Trumps Umfeld, um sich von seiner Politik etwas abzugucken. Und die US-Regierung verkündete kürzlich, dass sie »Widerstand« gegen den politischen Kurs in Europa fördern wolle. Es las sich wie ein Unterstützungsangebot an die AfD. Trumps Demokratieabbau ist also nicht nur ein amerikanisches Problem, er betrifft auch die deutsche Politik.
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Elon Musk (links), der reichste Mann der Welt, unterstützte Trumps Wahlkampf mit mindestens 250 Millionen Dollar. Nach der Wahl arbeitete Musk für Trump. Als es für Musks Autofirma Tesla nicht gut lief, machte Trump Werbung dafür. Man kann sagen: Musk hat sich Einfluss erkauft.
Foto: Andrew Harnik / Getty Images
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Unter Musks Leitung wurden viele Regierungsmitarbeiter entlassen und die wichtigen Hilfslieferungen von USAID eingestellt.
Foto: Ro Yassin Abdumonab / REUTERS
Wie geht es nun weiter?Lütjen klingt verhalten zuversichtlich: »Die USA haben eine lebendige Zivilgesellschaft. Damit meine ich, dass sehr viele Leute auf die Straße gehen. Es gibt starke, unabhängige Medien, die man nicht einfach so abschalten kann.« Und auch wenn der Oberste Gerichtshof mit Trumps Leuten besetzt sei, habe der ihm in der Vergangenheit nicht alles durchgehen lassen. »Eine wichtige Rolle kommt auch den Bundesstaaten zu. Die sind vergleichbar mit den Bundesländern in Deutschland und verfügen selbst über ganz schön viel Macht. Es ist für Trump daher gar nicht so einfach, den Leuten in Kalifornien oder in New York vorzuschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben.«
Auch nach Trump wird es schwierigIm Herbst dieses Jahres wird die Demokratie auf die Probe gestellt: Werden die Wahlen für den Kongress frei und fair ablaufen? Weil einige von Trumps Wahlversprechen nicht eingetreten sind, dürfte er Stimmen verlieren. Viele Menschen sind etwa enttäuscht, dass er die gestiegenen Lebensmittelkosten nicht gesenkt hat. Es ist daher auch nicht unwahrscheinlich, dass die Republikaner die nächste Präsidentschaftswahl im Herbst 2028 verlieren werden. Doch: »Auch wenn Trump dann weg sein sollte, werden sich ein paar Sachen nicht ändern«, gibt Lütjen zu bedenken. »Es wird in der Republikanischen Partei weiterhin Leute geben, die nach Ungarn schielen und denken: So was brauchen wir hier auch.«
Gibt es am 250. Geburtstag der USA also überhaupt etwas zu feiern? Die Historikerin Jill Lepore sprach sich dafür aus, dass Kinder in allen US-Schulen Projektwochen machen sollten, in denen sie zusammen erforschen, wie die Menschen in ihren Wohnorten früher den 4. Juli gefeiert haben
. Das dadurch vielleicht entstehende Gemeinschaftsgefühl könnten die USA gerade gut gebrauchen.
DEIN SPIEGEL – das Nachrichten-Magazin für Kinder
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Foto: DEIN SPIEGEL
Liebe Eltern,Kinder wollen die Welt verstehen. Sie interessieren sich für Natur, Menschen und Technik. Sie stellen Fragen. Und sie geben sich nicht mit den erstbesten Antworten zufrieden. Darum gibt der SPIEGEL für junge Leserinnen und Leser ab acht Jahren ein eigenes Nachrichtenmagazin heraus.DEIN SPIEGEL erscheint jeden Monat neu und bietet spannende, verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews und News aus Politik und Gesellschaft. Für noch mehr Spaß sorgen Comics, Rätsel und kreative Ideen zum Mitmachen.
Spahn warnt vor konfrontativem Kurs gegenüber Trump
Grönland, Zölle, Beleidigungen: Donald Trumps Attacken brüskieren die Europäer. Unionsfraktionschef Jens Spahn irritierte zuletzt jedoch mit in Teilen verständnisvollen Worten. Nun ruft er zur Zurückhaltung im Umgang mit den USA auf.
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Unionsfraktionschef Spahn bei einem Interview
Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa
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Donald Trumps Drohungen gegen Grönland und die geplanten Zölle belasten das transatlantische Verhältnis. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat vor einem zu konfrontativen Kurs gegenüber den USA gewarnt. Er betonte die Bedeutung der USA für die Europäische Union und Deutschland.
»Wir sind in Sicherheitsfragen auf die USA angewiesen«, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwochnachmittag. Spahn verwies auf die Themen nukleare Teilhabe, Ukraine und Russland sowie Geheimdienstinformationen.
Vor dem Showdown in Davos: Donald Trump teilt aus gegen Frankreich und die Europäer
Am Wochenende hatte US-Präsident Trump mehreren europäischen Nato-Staaten mit hohen Strafzöllen gedroht – wegen ihrer Solidarität mit Grönland. Zuvor hatte er seinen Besitzanspruch auf die Insel bekräftigt. Die Europäer suchen eine Antwort auf Trumps Drohungen. Die Europäische Union prüft Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro oder Einschränkungen für amerikanische Unternehmen auf dem europäischen Markt.
Im Interview erklärte Spahn, die USA und die EU seien im Kern gemeinsam stärker. »Und deswegen macht es viel Sinn, zu versuchen, eine Eskalation zu vermeiden. Wenn sie sich nicht vermeiden lässt, muss man vorbereitet sein«, sagte der CDU-Politiker.SPD kritisiert Spahns Blick auf TrumpAußerdem mahnte der Fraktionschef, die Europäer müssten trotz des Vorgehens von Trump an der Nato festhalten. »Ich halte es für sehr klug, klar auf die Zolldrohung zu reagieren und sich vorzubereiten«, sagt er. »Aber aus der schwierigen Zolldebatte sollten wir nicht gleich auch die Nato infrage stellen.«
Am Dienstag hatte sich Spahn mit deutlichen Worten gegen Trumps Annexionsansprüche auf Grönland und die Zolldrohungen gestellt. »Die Forderungen, die Drohungen von Donald Trump, des US-Präsidenten, sind für uns inakzeptabel«, sagte er gegenüber Reuters. Es sei schwer erträglich, dass der wichtigste Bündnispartner fast gar nicht berechenbar sei. Es sei wichtig, bei Gesprächen immer wieder zu schauen, ob man doch gemeinsamen Grund mit den USA finden könne.
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Von Konstantin von Hammerstein
Damit reagierte er offenbar auch auf Kritik, zu wohlwollend auf Trump zu schauen. Hintergrund war ein Interview von Spahn mit der »Süddeutschen Zeitung« gewesen. Darin hatte Spahn Verständnis für Trumps Griff nach Grönland geäußert. »Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaut, sind die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar«, sagte Spahn. Es gehe darum, Grönland gegen andere Mächte wie Russland zu schützen. »Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt.«
Das kam auch beim Koalitionspartner SPD gar nicht gut an: »Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt bei Spahn durchaus Sympathien für den Kurs von Donald Trump«, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetović, dem »Stern«
.Wie Jens Spahn bei einer Personalrochade sein Amt als Unionsfraktionschef verlieren könnte, lesen Sie hier
Berlin – Es sollte eine Veranstaltung mit Tanz, Musik, Filmen und Essen werden: das Kulturfestival „Palestine in Berlin“. Die Projekte des Veranstalters werden sogar mit öffentlichen Geldern gefördert. Doch das Festival wirbt auf einem Flyer offen mit roten Hamas-Dreiecken.
Das Event sollte am Wochenende des 24. und 25. Januar 2026 im Berliner Bezirk Reinickendorf stattfinden, organisiert vom Kultur- und Sportclub Salam. Unter anderem versprach das Programm einen Kurs für den traditionellen Volkstanz Dabke, einen Malworkshop für Kinder, einen Stand mit palästinensischen Produkten und eine Filmvorführung.
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Doch handelt es sich hier um eine Pro-Hamas-Veranstaltung? Darauf deutet zumindest das Design des Werbeflyers hin: Er ist mit deutlich erkennbaren roten Dreiecken versehen – einem Symbol, mit dem die Terrormiliz ihre Feinde markiert.
Die israelische Botschaft postete dazu auf X: „Es fällt schwer, dies anders als eine dog whistle (auf Deutsch Hundepfeife, Anm. d. Red.) für Antisemiten zu interpretieren. Wenn es sich nur um ein verunglücktes Grafikdesign handeln sollte, dann sind die Veranstalter sicherlich bereit, sich von dem Terror der Hamas öffentlich zu distanzieren.“
So warb der Verein Salam e. V. für das Kulturfestival
Fördergelder im fünfstelligen Bereich
Brisant: Als Träger des interkulturellen Zentrums BBK (Bildung, Beratung, Kultur) Linde erhält der Verein sogar Fördergelder. 2024 bekam er laut Bezirk 87.371 Euro, im Jahr darauf 81.350 Euro und 2026 sollen es voraussichtlich 85.000 Euro sein.
Dieses Programm versprachen die Veranstalter – auch hier ist das rote Dreieck zu erkennen
Veranstaltung nach BILD-Anfrage abgesagt
Ist das mit terrorverherrlichender Symbolik vereinbar? „Nein“, schreibt der Bezirk auf BILD-Anfrage. „Nachdem dem Bezirksamt bei der Prüfung der Veranstaltung im Vorhinein die Nutzung verbotener Symbole (rotes Dreieck) zur Kenntnis gelangt ist, wurde dem Veranstalter Salam e. V. die Durchführung der Veranstaltung untersagt.“
Der Chef der Jungen Union Reinickendorf und Kandidat für das Abgeordnetenhaus, Richard Gamp (22), befürwortet die Entscheidung: „Es muss endlich Schluss sein mit deutschem Steuergeld für Hamas-Freunde und Antisemitismus-Fans. Wer Terrorsymbole benutzt und sich nicht klar davon distanziert, ist ein geistiger Brandstifter für Judenhass und antisemitische Gewalt.“ Die Absage sei deshalb jetzt die genau richtige Konsequenz.
Vor historischem Italien-Sieg: Die emotionale Hanning-Ansprache im VIDEO
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Bei der Handball-EM in Kristianstad (Schweden) besiegt Italien acht Sekunden vor dem Abpfiff Polen mit 29:28 (15:13) und landet einen historischen Erfolg.
Milliarden fließen in Künstliche Intelligenz, viele Tech-Konzerne gehen dafür hohe Schulden ein. Doch ein großer Player hält sich bewusst zurück. Christian Röhl, Chefvolkswirt von Scalable Capital, ist sich bei „Money Mittwoch“ sicher: Das ist Strategie.