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Leverkusen-Leihgabe Alejo Sarco (20) soll der Gladbach-Offensive um Haris Tabakovic (31), Franck Honorat (29) und Shuto Machino (26) bis Sommer richtig Dampf machen. Nach Federico Insua (46, 32 Bundesligaspiele von 2006 bis 2007) ist Sarco erst der zweite Argentinier, der das Fohlen-Trikot in der Bundesliga tragen wird. BILD erklärt, wie der neue Argentinien-Flitzer tickt.
[–>Ehrgeiz pur
Leverkusen-Coach Kasper Hjulmand (53) verriet bereits, wie akribisch der Stürmer an seiner Karriere arbeitet: „Ich selbst war oft früh am Trainingsgelände – Alejo war meist schon da und hat trainiert. Und er war der Letzte, der noch auf dem Platz war.“
Frecher Kerl
Im Mai 2024 im Finale des argentinischen Ligapokals gegen Estudiantes de La Plata sorgte Sarco mit Vélez Sarsfield für Schlagzeilen: Der gerade 18-Jährige wurde in der 62. Minute eingewechselt und erzielte keine 60 Sekunden später den 1:1-Ausgleich. Der Youngster bewies zudem großen Mut, indem er im anschließenden Elfmeterschießen frech einen Strafstoß verwandelte – Velez verlor trotzdem mit 3:4.
Blitz-Knipser
Bei der U20-WM im Herbst 2025 traf der Angreifer für Argentinien gleich viermal. Das Besondere: Drei seiner Tore erzielte er in Blitz-Manier: Beim 3:1 gegen Kuba traf er nach drei Minuten, beim 4:1 gegen Australien ebenfalls in der 3. Minute und beim 4:0 gegen Nigeria sogar nach zwei Minuten. Sarco könnte also dafür sorgen, dass Borussia endlich öfter zu Beginn einer Partie jubeln darf. Momentan sind die Fohlen das schlechteste Bundesliga-Team der ersten halben Stunde in der Liga.
Raul-Vergleich
Der Linksfuß glänzt mit außergewöhnlichem Dribbling und Torinstinkt. Er ist exzellent darin, den Ball mit dem Rücken zum Tor anzunehmen und seinen Gegenspieler mit einer Drehung auszuspielen – was die Journalisten in seinem Heimatland Argentinien schon einmal zu einem Vergleich mit dem ehemaligen Real-Madrid- und Schalke-Stürmer Raúl (48) veranlasst hatte.

