Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Exportzuwächse erwartet EU und Mercosur unterzeichnen Freihandelsabkommen In Paraguay haben die EU

Exportzuwächse erwartet EU und Mercosur unterzeichnen Freihandelsabkommen In Paraguay haben die EU - Fetchub

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Exportzuwächse erwartet

EU und Mercosur unterzeichnen Freihandelsabkommen

In Paraguay haben die EU und das südamerikanische Bündnis Mercosur den Weg für einen der weltweit größten Handelsräume frei gemacht. Überschattet wurde die Zeremonie von US-Präsident Donald Trump.

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Unterzeichnung des Freihandelsabkommens: EU-Kommissar für Handel Maroš Šefčovič (vorne links), Argentiniens Außenminister Pablo Quirno (vorne rechts), sowie (hinten, von links nach rechts) EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Paraguays Präsident Santiago Pena und Argentiniens Präsident Javier Milei

Foto: Luis Robayo / AFP

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Mehr als 25 Jahre lang haben die Europäische Union und der südamerikanische Staatenbund Mercosur verhandelt, nun haben Vertreter der beiden Wirtschaftsblöcke ein Freihandelsabkommen unterzeichnet.An der Zeremonie in der Zentralbank in der paraguayischen Hauptstadt Asunción nahmen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa, Argentiniens Präsident Javier Milei, Paraguays Staatschef Santiago Peña und der uruguayische Präsident Yamandú Orsi teil.

Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern und einer gemeinsamen Wirtschaftsleistung von rund 22 Billionen US-Dollar (19 Billionen Euro) wird eine der größten weltweit sein.

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Von Gernot Matzke, Benedikt Müller-Arnold und Gerald Traufetter, Brüssel und Rio de Janeiro

Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und dem Mercosur angekurbelt werden. Die EU rechnet durch das Abkommen mit einer Steigerung der jährlichen Exporte in die Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay um 39 Prozent. Damit ist die neue Freihandelszone auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Der hatte kurz vor der Unterzeichnung des Abkommens wegen des Konflikts um Grönland zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder angekündigt. Ab dem 1. Februar würden demnach zunächst 10 Prozent für in die USA gesendete Waren fällig. Ab dem 1. Juni steige der Zollsatz auf 25 Prozent, wenn kein Abkommen über den Verkauf der Arktisinsel erzielt werde. Trump betont immer wieder, dass die ressourcenreiche Insel wegen der nationalen Sicherheit in den Besitz der USA übergehen müsse. Wie die EU auf die Zollandrohung reagieren könnte, lesen Sie hier.

Signal gegen US-Zollpolitik»Wenn wir Wohlstand wollen, müssen wir Märkte öffnen, nicht schließen. Wir müssen Zonen der wirtschaftlichen Integration schaffen und nicht die Zölle erhöhen«, sagte EU-Ratspräsident António Costa bei einer Pressekonferenz auf die Frage nach Trumps Zoll-Ankündigung. »Die EU war immer sehr entschlossen in der Verteidigung des Völkerrechts – und natürlich besonders im Gebiet eines Mitgliedstaats.«EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen stellte den Vertrag als klare Entscheidung für Freihandel und offene Märkte dar. »Dieses Abkommen sendet ein starkes Signal an die Welt. Wir entscheiden uns für fairen Handel statt Zölle, wir entscheiden uns für eine produktive, langfristige Partnerschaft, und vor allem wollen wir unseren Bürgern und Unternehmen echte und greifbare Vorteile verschaffen«, sagte sie in ihrer Rede.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

Foto: Luis Robayo / AFP

Nach Einschätzung des Ifo-Instituts kann das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur die Einbußen aus der US-Zollpolitik zumindest teilweise kompensieren. »Die Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten ist ein wichtiger erster Schritt«, sagte die Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft, Lisandra Flach. »Es sind aber zusätzliche Handelsabkommen mit weiteren Handelspartnern nötig, um die negativen Folgen der US-Zollpolitik zu kompensieren.«Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sprach von einem starken Signal für den Freihandel. Besonders wichtig sei auch der Zugang zu kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer etwa für Elektromobilität und erneuerbare Energien. Große Chancen werden auch für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. Auf Autoimporte in die Mercosur-Länder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in Höhe von 35 Prozent fällig.

Kritik von Bauern und UmweltschützernDie Verhandlungen über das Mercosur-Abkommen waren bereits 1999 gestartet worden. Die EU-Kommission hatte sie dann im Dezember 2024 trotz anhaltender Kritik aus Ländern wie Frankreich abgeschlossen. Zuletzt brachte der Zollstreit der EU mit den USA noch einmal neue Dynamik in den Prozess. Viele Länder wollen jetzt zeigen, dass die Zeiten des freien Handels nicht vorbei sind – zu ihnen gehört insbesondere Deutschland.Gegner des Abkommens kritisieren allerdings, dass Bauern in Europa in einen harten Preiskampf mit den besonders wettbewerbsfähigen südamerikanischen Farmern gezwungen würden. Immer wieder gingen Landwirte in Europa gegen den Deal auf die Straße.

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Kurz vor der Einigung wurden deshalb Sicherheitsklauseln in das Abkommen eingearbeitet, nach denen im Fall eines starken Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten oder eines übermäßigen Preisverfalls rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.Umweltschützer befürchten zudem, dass durch eine stärkere Nachfrage landwirtschaftlicher Produkte in Europa die Abholzung des Regenwaldes in Südamerika befeuert werden könnte. Außerdem rechnen sie mit negativen Folgen für die Artenvielfalt und die traditionelle Lebensweise indigener Gemeinschaften.Billigung des EU-Parlaments steht noch ausUm den Freihandelsvertrag zum Abschluss zu bringen, hatte die EU ihn in ein politisches Partnerschaftsabkommen und ein Interimsabkommen über den Handel aufgespalten. Da das Handelsabkommen in die ausschließliche Zuständigkeit der EU fällt, konnte der Rat der Mitgliedstaaten in der vergangenen Woche per Mehrheitsentscheidung den Abschluss und die Unterzeichnung beschließen. Auch eine Ratifizierung durch nationale Parlamente ist nicht erforderlich.

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Bevor das Freihandelsabkommen in Kraft treten kann, muss es noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden. Es gebe bislang keine Pläne, den Vertrag bereits zuvor vorläufig zur Anwendung kommen zu lassen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Es gehe nun darum, im EU-Parlament um Unterstützung für den Deal zu werben.Das politische Partnerschaftsabkommen wiederum tritt erst in Kraft, wenn es von den EU-Mitgliedstaaten und den beteiligten Mercosur-Ländern ratifiziert wurde.

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