Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Neu Kaliß (Mecklenburg-Vorpommern) – Wieder macht ein ehemals erfolgreiches Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte

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Neu Kaliß (Mecklenburg-Vorpommern) – Wieder macht ein ehemals erfolgreiches Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte dicht: Bei Melitta im Nordosten verlieren 115 Beschäftigte ihren Job.

Es ist eine niederschmetternde Nachricht für den kleinen Ort im Süden von Mecklenburg-Vorpommern. Die moderne Fabrik für Spezialpapiere schließt zum 31. März, der Standort Neu Kaliß wird komplett aufgegeben. Das erfuhr die Belegschaft in einer Mitarbeiterversammlung. Weitere Details zur Schließung will Melitta in der kommenden Woche bekanntgeben.

Geschäft zusammengebrochen

Eine Insolvenz liegt nicht vor, doch das Geschäft ist seit Jahren rückläufig. 2023 arbeiteten noch 129 Beschäftigte in dem Werk, der Jahresumsatz lag bei knapp 26 Millionen Euro.

Das Werk ist modern, rentierte sich aber nicht mehr

Das Werk ist modern, rentierte sich aber nicht mehr

Burkhard Thees (FDP), Bürgermeister von Neu Kaliß, nennt die Gründe gegenüber BILD: „Das Geschäft mit Spezialtapeten ist regelrecht zusammengebrochen. Dazu ist Russland als wichtiger Absatzmarkt weggefallen.“ Auch Standortnachteile, wie „Wasser, Strom, Gas gegenüber den Wettbewerbern aus dem Ausland“ werden angeführt.

Ende einer 226-jährigen Tradition

Das Werk gehört zur Melitta-Gruppe mit Sitz in Minden (Nordrhein-Westfalen). 1992 übernahm Melitta die Produktionsanlagen der damaligen Produktion und gründete die Neu Kaliß Spezialpapier GmbH. In den Jahren danach wurde kräftig investiert. Bis etwa 1995 entstand ein völlig neues Werk im Industriegebiet.

Alte Papierfabrik in Neu Kaliß. Seit 225 Jahren geht es an dem Standort um die Herstellung von Papierprodukten

Seit 225 Jahren werden an dem Standort spezielle Papierprodukte wie etwa Wertpapiere oder Tapeten hergestellt

Mit dem Aus endet eine mehr als 226-jährige Geschichte der Papierherstellung in der Gemeinde. Schon am 27. Februar 1872 legten die Unternehmer Felix Schöller und Theodor Bausch hier den Grundstein für die maschinelle Papierproduktion. Zuvor gab es bereits eine Papiermühle.

Böser Schlag für die Gemeinde: Bürgermeister Burkhard Thees (FDP, 66)

Burkhard Thees (FDP, 66) ist Bürgermeister von Neu Kaliß

Gemeinde unter Schock

„Dass es so hart kommen würde, haben wir nicht erwartet“, sagt Thees. Für die Gemeinde mit nur 1870 Einwohnern ist der Verlust der vielen Arbeitsplätze besonders schlimm. „Für alle Menschen hier ist das ein enormer Tiefschlag“, so der Bürgermeister weiter zu BILD.

[–>Trotz allem gibt es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Der 66-Jährige setzt auf einen neuen Investor: „In die moderne Fabrik wurde immer weiter investiert. Vielleicht findet sich ja ein Käufer und ein anderes Unternehmen siedelt sich hier an.“ Für die Beschäftigten soll es einen Sozialplan geben.