Die AfD kommt in einer neuen Umfrage bundesweit erstmals auf 30 Prozent. Damit legte die Partei im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu, wie aus der Erhebung des Insa-Instituts für die Bild-Zeitung hervorgeht. Zugleich verliert die Union aus CDU und CSU demnach einen Punkt und fällt mit nur noch 18 Prozent auf einen neuen Tiefstand. Damit liegt die AfD zwölf Prozentpunkte vor der Union von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für RTL Deutschland sieht die AfD bei 26 Prozent und die Union bei 19 Prozent.
In der Insa-Erhebung bleiben auch Merz’ Zustimmungswerte niedrig: Jeweils 79 Prozent der Befragten äußerten sich über die Arbeit des Kanzlers und die der Bundesregierung insgesamt unzufrieden.
Die AfD wird bundesweit vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet. Einzelne Landesverbände werden vom jeweiligen Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
In der aktuellen Insa-Erhebung unter 1.202 Befragten liegen SPD (unverändert) und Grüne (minus eins) gleichauf bei 14 Prozent. Die Linkspartei verharrt bei zehn Prozent. BSW und FDP liegen mit je vier Prozent unter der Fünfprozenthürde und würden nicht in den Bundestag einziehen.
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