Der Vielleicht-bald-Kanzler Hendrik Wüst hat kürzlich – bei seinem Besuch in der Türkei – zugleich viel richtig und sehr viel falsch gemacht. Er stand auf einer Bühne in der deutschen Botschaft in Ankara und lobte die deutsch-türkische Community dafür, dass sie in den Tagen nach dem Mauerfall ihre Wohnungen und Herzen für die DDR-Bürger geöffnet hat. Damals, als sich alle – also wirklich alle – vor Jubel und Euphorie in den Armen lagen und weinten. Wie gut, dass Wüst diese Menschen in die deutsch-deutschen Erinnerungen genauso einbaut, wie es ihnen seit jeher gebührte.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum reicht symbolische Einheitspolitik nicht mehr aus, um Ost und West zusammenzuführen?
- Weshalb braucht Deutschland laut dem Autor unterschiedliche Politiken für Ost und West?

