Es gibt sie noch, die guten Momente für den Bundeskanzler. Am Dienstagabend ist Friedrich Merz auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung in einem zur Eventlocation umgebauten Kellergewölbe in Berlin-Prenzlauer Berg, er ist umgeben von jungen Leuten, die ihm höfliche Fragen stellen, ihn immer wieder mit lautem Applaus bedenken, niemand fragt ihn danach, ob er sich im Amt halten kann. Tut gut, sagt Merz am Ende selbst, »in einer Zeit, die verdammt nicht einfach ist«.
Als er dem Keller wieder entstiegen ist, telefoniert er mit Gordon Schnieder, dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz. Es geht um eine Erklärung, die am Mittwochvormittag bekannt wird, was auf den ersten Blick einen noch besseren Moment für Merz bedeutet: ein gemeinsames Schriftstück aller acht CDU-Ministerpräsidenten, die sich gegen weitere Personaldiskussionen in ihrer Partei stellen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie stark stützt die Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten Friedrich Merz wirklich?
- Welche neuen Konflikte löst der Satz zur Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften aus?

