Angesichts von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover und Hausdurchsuchungen bei ihm hat der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach den Verdacht der Bereicherung von sich gewiesen. Er habe niemals privat Geld angenommen, sagte der 47-Jährige vor Journalisten in der Berliner SPD-Zentrale. »Und ich habe auch niemals als SPD-Vorsitzender hier in Berlin eine Spende angenommen.«
Zu dem fraglichen Vergabeverfahren für ein Klinikgelände in der Region Hannover, wo er als Regionspräsident tätig ist und für den Wahlkampf beurlaubt wurde, sagte Krach, letztendlich habe nicht der von ihm favorisierte Bewerber den Zuschlag bekommen. An den Vertragsverhandlungen sei er nie direkt beteiligt gewesen.
Krach betonte, dass er keine Spende von dem fraglichen Unternehmen angenommen habe und dass ihn der Vorwurf der Bereicherung sehr treffe. »Denn ich habe immer klare Grenzen gezogen in den zwölf Jahren, in denen ich politisch Verantwortung trage.«
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