Im ersten TV-Duell zwischen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und ihrem Herausforderer bei der anstehenden Landtagswahl, dem AfD-Spitzenkandidaten Leif-Erik-Holm, warfen die Kontrahenten sich gegenseitig vor, dem Land zu schaden. Schwesig bezeichnete die AfD als »gefährliche Partei für unser Land, für die Wirtschaft, für das Soziale, auch für uns Frauen«. Holm warf sie konkret vor: »Sie reden das Land schlecht.«
Der AfD-Spitzenkandidat warf der Amtsinhaberin seinerseits vor, das Land zu gefährden – bezog sich dabei allerdings auf bundespolitische Fragen, etwa die militärische Unterstützung der Ukraine. So habe die AfD »Bedenken, wenn wir einen möglichen Krieg befeuern würden«, die Menschen hätten Angst, »dass wir in einen Krieg schlittern«. Schwesig entgegnete, sie würde als Ministerpräsidentin nichts unterstützen, was die Sicherheit des Landes gefährde.
Weiter verwies die Amtsinhaberin auf ihre persönlichen Umfragewerte. So wünschten sich 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern, dass sie Regierungschefin bleibe – während nur 25 Prozent Holm in dieser Funktion sehen wollten. In jüngsten Umfragen lag die AfD zwischen 35 und 37 Prozent und damit vor der SPD mit 28 bis 32 Prozent.
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