Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

David Begrich: »Eine Enttabuisierung von rechtsextremen Politikangeboten«

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DIE ZEIT: Herr Begrich, wie sind Sie am Montag nach der Wahl erwacht?

David Begrich: Um es mal mit Kafka zu sagen: aus unruhigen Träumen, nach einer kurzen Nacht. Ich bin immer noch dabei, zu verstehen, was da am Sonntag passiert ist. Und ich bin ein bisschen überrascht davon, wie sehr mich das überrascht hat: 44 Prozent für die AfD, nicht 42.

ZEIT: Das wäre unsere zweite Frage gewesen. Was ist am Sonntag passiert?

Begrich: Offenkundig ist es Ulrich Siegmund gelungen, Menschen an die Wahlurne zu bringen, die zuvor lange nicht gewählt haben und für die Politik sonst ein weit entferntes Hintergrundrauschen ihres Alltags ist. Das hat die AfD sehr frühzeitig verstanden, lange, lange vor diesem Wahlkampf. Und sie hat es diesmal zur Perfektion getrieben: Komplexitätsreduktion, die Inszenierung von Nahbarkeit, die Inszenierung von Sozialräumlichkeit und so weiter. Das andere, was wieder aufgefallen ist, ist die Unschärfe der Umfrageinstitute bezogen auf Sachsen-Anhalt. Ja, es gibt da immer eine Fehlertoleranz von zwei bis drei Prozentpunkten. Aber wenn ich das richtig sehe, hat keines der Institute gesehen, dass die CDU unter 20 Prozent fallen würde. Und keines hat gesehen, dass die AfD wesentlich über 40 Prozent liegen könnte. Mich bestärkt das in der These, dass wir es mit einer Ausnahmesituation zu tun haben, was die Volatilität in Sachsen-Anhalt angeht. Die Wählerschaft ist enorm schwer zu taxieren.

Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Basis des Artikeltextes erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

Diese Fragen beantwortet der Artikel:

  • Warum erzielte die AfD in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent?
  • Wie sollte Politik und Öffentlichkeit auf diesen Erfolg reagieren?