Nach dem umfangreichen Datendiebstahl aus dem Berliner Landesnetz sind die Informationen im Internet veröffentlicht worden. Die kriminelle Hackergruppe Rhysida hatte versucht, vom Berliner Senat eine hohe Geldsumme zu erpressen. Nachdem dieser nicht auf die Forderungen einging, wurde das rund 5,8 Terabyte große Datenpaket am späten Freitagnachmittag ins Darknet hochgeladen. Die Hacker hatten neben Personalakten und Gehaltsabrechnungen auch vertrauliche Unterlagen aus Bundesratsausschüssen erbeutet.
Um die Daten nicht zu veröffentlichen, hatten die Erpresser vom Berliner Senat 30 Bitcoin gefordert. Das entspricht etwa zwei Millionen Euro. Der Senat teilte mit, auf derartige Erpressungen grundsätzlich nicht einzugehen und kein Lösegeld zahlen zu wollen. Die Haltung stieß unter Fachleuten auf Zustimmung. So sagte etwa Bianca Kastl vom Chaos Computer Club im RBB Inforadio: »Würde man diese Gruppen weiter unterstützen mit Geld oder anderen Dingen, dann würden die natürlich immer weitermachen.«
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