Der Berliner SPD‑Spitzenkandidat Steffen Krach hat angesichts strafrechtlicher Ermittlungen gegen ihn Unterstützung von Parteichef Lars Klingbeil bekommen. »Steffen Krach hat die Rückendeckung und die Solidarität der SPD«, sagte Klingbeil der Nachrichtenagentur dpa am Rande eines Wahlkampfbesuchs in Berlin. »Ich kenne ihn auch sehr lange schon und schätze ihn sehr«, ergänzte der Bundesvorsitzende der SPD und Bundesfinanzminister.
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Krach, äußerte sich aber bisher nicht zu konkreten Vorwürfen und verwies auf die Unschuldsvermutung. Krach geht nach eigenen Angaben von Korruptionsvorwürfen aus. Bei den Ermittlungen spielt nach Krachs Einschätzung der Verkauf eines früheren Krankenhausgeländes bei Hannover eine Rolle.
Den Verdacht der Bereicherung wies Krach »mit aller Deutlichkeit« zurück und stellte absolute Transparenz in Aussicht. Er habe niemals privat Geld angenommen. Zudem machte er öffentlich, dass er eine Spende eines Bieters an die Berliner SPD sofort habe zurücküberweisen lassen.
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