Man kann Steffen Krach nicht nachsagen, dass er sein Problem mit der Staatsanwaltschaft Hannover verschweigt. Im Gegenteil: Er spricht es ständig an, sei es vor Jugendlichen in einer Pizzabude in Steglitz oder bei einer Podiumsrunde der Türkischen Gemeinde in Kreuzberg: »Wenn ihr Fragen habt zu dem, was letzten Mittwoch passiert ist, dann stellt sie«, fordert der Spitzenkandidat der SPD seine Zuhörer auf. Aber niemand meldet sich. Unklar bleibt, ob die Jugendlichen oder die Gemeindemitglieder in dem Moment überhaupt wissen, was genau er meint.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum geriet Steffen Krach kurz vor der Berliner Wahl in die Defensive?
- Welche Chancen bleiben Krach und der SPD nach dem schwachen Wahlkampf noch?

