Von Helmut Kohl, dem großen Pragmatiker der Macht, ist ein Satz überliefert, der in der CDU gerade in Vergessenheit gerät: »Entscheidend ist, was hinten rauskommt.«
Kohls Kanzlerschaft dauerte 16 Jahre, sein Erbverwalter Friedrich Merz hingegen regiert schon nach 16 Monaten nur noch als Kanzler mangels Alternativen. Und in der Unionsfraktion haben sie ein Ziel ausgegeben, das nicht so recht zum alten Selbstverständnis als pragmatische Machtmaschine passen will: Entscheidend ist, dass es nicht schon wieder so aussieht, als habe uns die SPD über den Tisch gezogen.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum erinnert der Streit zwischen Union und SPD an das Scheitern der Ampel?
- Was treibt die aktuellen Blockaden in der schwarz-roten Koalition an?

