PolitikErgebnisse der US-GerichtsmedizinKubaner soll in ICE-Haft erstickt worden sein22.01.2026, 10:31 Uhr Artikel anhören(03:17 min)00:00 / 03:170.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xEin Gebäude der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Press Wire)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Der Tod eines Kubaners in einer ICE-Haftanstalt wirft Fragen auf. Dem Heimatschutzministerium zufolge beging er Suizid, die Wachbeamten hätten noch versucht, sein Leben zu retten. Die Gerichtsmedizin klingt ganz anders.Der Tod eines Kubaners in einer Haftanstalt der US-Einwanderungsbehörde (ICE) wird laut einem von Medien zitierten gerichtsmedizinischem Befund als Tötung eingestuft. Der 55 Jahre alte Mann sei aufgrund von Druck auf Hals und Oberkörper erstickt, berichten US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf den Bericht der Gerichtsmedizin El Paso im US-Bundesstaat Texas. Die rechtsmedizinischen Ergebnisse stehen damit im Widerspruch zu Aussagen von ICE, wonach der 55-Jährige durch Suizid gestorben sein soll.Vergangene Woche hatte die “Washington Post” unter Berufung auf einen Mitinsassen berichtet, dass Wachbeamte den 55-Jährigen gewürgt haben sollen. Der Zeuge habe auch gehört, wie der Mann wiederholt gesagt haben soll, dass er nicht atmen könne, berichtet die Zeitung. Medizinisches Personal habe eine Stunde lang versucht, den Kubaner wiederzubeleben; danach sei sein Leichnam weggebracht worden. Tricia McLaughlin hingegen, die stellvertretende Ministerin im US-Heimatschutzministerium, hatte daraufhin in einer Stellungnahme erklärt, der Mann habe versucht, sich das Leben zu nehmen, und die Wachbeamten hätten versucht, ihn zu retten. Der Kubaner habe Widerstand geleistet und während des Gerangels aufgehört zu atmen und das Bewusstsein verloren, so McLaughlin laut “Washington Post” und dem Lokalsender CBS Austin. 01:22 minTränengas füllt AutoBaby muss nach ICE-Einsatz wiederbelebt werdenDer vierfache Vater war im Juli 2025 im Bundesstaat New York festgenommen worden und seit September in der Abschiebeanstalt Camp East Montana inhaftiert. Laut ICE war der Mann mehrfach vorbestraft und sollte deshalb ausgewiesen werden. Schon mehrere Menschen in ICE-Haft gestorbenCamp East Montana auf dem Militärgelände Fort Bliss nahe der Stadt El Paso in Texas ist die größte Haftanstalt für Migranten in den USA. In dem Zeltlager an der Grenze zu Mexiko können bis zu 5.000 Menschen bis zu ihrer Abschiebung inhaftiert werden. Die Abschiebungen und Razzien sind Teil der verschärften Migrationspolitik der Trump-Regierung. In den vergangenen Monaten waren mehrere Inhaftierte in ICE-Haft gestorben, in einigen Fällen werden die Todesfälle gerichtsmedizinisch untersucht. Entsetzen erregte auch ein ICE-Einsatz in Minneapolis vor rund zwei Wochen. Dabei wurde eine unbewaffnete Frau, Renee Good, in ihrem Auto von einem ICE-Mitarbeiter mit mehreren Schüssen getötet. US-Präsident Donald Trump räumte später mögliche “Fehler” der Einwanderungspolizei ein. Der Tod sei “eine Tragödie”, sagte Trump, ohne Good namentlich zu nennen.Quelle: ntv.de, ghö/dpaVideos03:35 minTritt Russland “Friedensrat” bei?Munz: “Putin hat etwas völlig anderes gesagt” als Trump02:38 minNato setzt klare GrenzenKleim: “Donald Trump hat den Schwanz einziehen müssen”Videos 01:29 minKehrtwende im Grönland-HickhackTrump ist auf einmal mit der Nato zufrieden01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiertVideos19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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