Die steigenden Eigenanteile in der Pflege sind dem Städte- und Gemeindebund zufolge zunehmend zu einer Belastung für die Kommunen in Deutschland geworden. »Die Ausgaben der Kommunen für die Hilfe zur Pflege sind von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf sechs Milliarden Euro im Jahr 2025 und damit um 33 Prozent angestiegen«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Kommunalverbandes, André Berghegger, der Augsburger Allgemeinen. Denn die sogenannte »Hilfe zur Pflege« der Sozialämter gehöre inzwischen zu den am stärksten wachsenden Sozialausgaben der Kommunen.
Wenn Heimbewohner und Angehörige ihre Eigenanteile bei der Pflege nicht mehr selbst bezahlen können, springen die kommunalen Sozialämter mit der sogenannten »Hilfe zur Pflege« ein. Die Hilfe kann beantragt werden, wenn Einkommen und Vermögen von Pflegenden und Angehörigen zusammen mit Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen, um Pflegebedarfe zu decken. Doch die hohen Pflegekostenzuschüsse verschärften vielerorts die Finanznot von Städten und Gemeinden, sagte Berghegger.
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