Wohnanschrift und Kontaktdaten des BND-Vizepräsidenten Dag Baehr sind einer Recherche zufolge im Internet zu finden. Laut Westdeutschem Rundfunk (WDR) und Süddeutscher Zeitung (SZ) sind die private Handynummer, private Emailadressen sowie die Wohnanschrift Baehrs online öffentlich einsehbar.
Demnach stammen die Informationen aus einem Datenleak eines US-amerikanischen Online-Auktionshauses. Nach einem Hackerangriff im Jahr 2020 waren fast dreieinhalb Millionen Kundeninformationen im Netz gelandet, darunter die von Baehr. Das Auktionshaus hatte die Nutzer damals über den Vorfall informiert.
Wie WDR und SZ berichten, nutzte Baehr die Handynummer auch noch zum Zeitpunkt der Recherche. Der Generalmajor der Bundeswehr habe den Journalisten gesagt, er nutze die Nummer nur privat und in eingeschränktem Umfang. Aussagen von Militärs und Beamten, wonach sie von Baehr lediglich die geleakte Nummer hätten, ließen Zweifel an seiner Aussage aufkommen. Später sagte Baehr, er habe die Nummer aus »familiären Gründen« behalten, dies sei jedoch ein Fehler gewesen, den er »inzwischen korrigiert« habe.
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